Ich muss auch zugeben, dass ich mittlerweile Angst habe, dass wenn er im Tuch schläft, er den Hunger verschläft und ich dann die Milchmenge nicht halten bzw steigern kann. Deshalb lege ich bei Unruhe lieber an, weil ich dann denke, dass es zumindest der Milchmenge gut tut.
Ich hab so Angst, dass mir die Milch ausgeht.
ACh ich wollte ja noch erzählen wie es beim Großen war.
Also er kam zur Welt und wir hatten die gleichen Probleme beim Stillstart wie jetzt auch. Also meine Flachwarzen, wunde Brustwarzen, ziemlich früh einen Milchstau und schreckliche Schmerzen beim Anlegen. Damals habe ich auf meine Mutter und auf meine Hebamme gehört und das Baby nur alle 4 Stunden angelegt, rückwirkend weiß ich, dass es ein Fehler war. Er hat aufgehört zuzunehmen und ich sollte zufüttern. Mit Flasche versteht sich. Auch ein Fehler. Naja und ziemlich bald wollte er gar nicht mehr an die Brust und ich habe mit 4 Monaten schon abgestillt.
Dieses mal ignoriere ich sowohl meine Hebamme als auch meine Mutter und stille von Anfang an nach Bedarf (und wahrscheinlich noch etwas mehr
Das hat sich damals angefühlt, als hätte ich als Mutter versagt. Ich habe bis heute damit zu kämpfen. Mein großer hat nämlich einige Allergien entwickelt und ich frage mich, ob ich es hätte verhindern können, wenn ich damals um mehr um die Stillbeziehung gekämpft hätte. Aber ich wusste es einfach nicht besser. Habe mich auf die Erfahrungen meiner Mutter und der Hebamme verlassen ohne sie zu hinterfragen. Das war ziemlich dumm von mir. Ich möchte dieses Gefühl jendenfalls nicht noch mal erleben müssen.
Ich hoffe einfach, dass ich dieses mal lange stillen kann.