Genderneutrale Kleidung

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Elena
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Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Elena »

Carlotta hat geschrieben: 10.04.2018, 21:03 Elend
:lol:
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Carlotta
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Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Carlotta »

:oops: :lol:
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Larala
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Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Larala »

Elena hat geschrieben: 10.04.2018, 20:53 Ich will nicht abstreiten, dass der Durchschnittsmann mehr Kraft hat als die Durchschnittsfrau.
Das ist es eben: der Durchschnitt. Trotzdem sind viele individuelle Frauen stärker als viele individuelle Männer, oder einfach technisch begabter, oder mutiger, oder oder oder. Und dann ist es albern zu sagen: Du musst das machen, nur weil du ein Mann bist. In unserem Haushalt zum Beispiel bin ich für alles, was mit Werkzeug zu tun hat, zuständig. Nur fürs Löcher in Betonwände bohren holen wir uns einen Handwerker, weil wir da beide keinen Bock drauf haben.

Meine Tochter trägt häufig grau und wurde schon öfter für einen Jungen gehalten. Ich korrigiere das aber nicht.

Schwachsinnig gegenderde Produkte sind auch mein Reizthema. Neulich gesehen: Sandkästen in rosa und blau. Hä?
Es gibt ja scheinbar tatsächlich eine genetische Veranlagung für bestimmte Vorlieben beim Spielzeug (Jungs Autos und Mädchen Puppen), aber auch das sind ja nur statistische Durchschnittswerte. Das heißt noch lange nicht, dass alle Mädchen gerne mit Puppen spielen und Jungs nie. Man muss auf eine Puppe nicht draufschreiben "für Mädchen". Wenn die Mädchen gerne damit spielen wollen, werden sie sich die Puppe schon selbst aussuchen. Und es heißt auch nicht, dass man alles übrige Spielzeug auch gendern muss - bei uns gibt es in Spielzeugläden so gekennzeichnete Mädchen- und Jungenregale, genau wie in Klamottenläden.

Mich ärgert, dass man damit Kindern vorschreibt, wofür sie sich gefälligst du interessieren haben bzw. was für sie passend ist, nur aufgrund ihres Geschlechts. Ich finde, die Jungs mit Kleidern und langen Haaren, die hier im Thread erwähnt wurden, ganz schön mutig. Es ist nämlich echt schwer, sich so gegen den Strom zu stellen und dazu zu stehen, dass man etwas mag, auch wenn viele andere das lächerlich oder unpassend finden. Und ich finde es schlimm, dass dieser Strom so stark ist.
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17
Lösche Benutzer 4849

Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Lösche Benutzer 4849 »

Larala hat geschrieben: 10.04.2018, 21:37 Schwachsinnig gegenderde Produkte sind auch mein Reizthema. Neulich gesehen: Sandkästen in rosa und blau. Hä?
ich glaub, das schlimmste, was mir bislang an sinnlos (um nicht zu sagen: bescheuert gegendert) untergekommen ist, ist ein rosa globus. waruuum?
Elena
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Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Elena »

zuckerwatte hat geschrieben: 10.04.2018, 21:49
Larala hat geschrieben: 10.04.2018, 21:37 Schwachsinnig gegenderde Produkte sind auch mein Reizthema. Neulich gesehen: Sandkästen in rosa und blau. Hä?
ich glaub, das schlimmste, was mir bislang an sinnlos (um nicht zu sagen: bescheuert gegendert) untergekommen ist, ist ein rosa globus. waruuum?
Erderwärmung vielleicht. :roll:
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Nerina
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Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Nerina »

Den rosa Globus musste ich jetzt direkt mal googeln. Das ist ja...übel. Der Fuß ist auch rosa und glitzert :roll: . Abgesehen davon, dass das wirklich lächerlich ist, tut einem das Ding in den Augen weh...
LG von Nerina
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FCF
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Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von FCF »

Ich habe ja so den leisen Verdacht, dass dieser Prinzessinnen-Rosa-Wahnsinn so eine Art Generationenerbschuld ist. Endlich mal im Lauf der Geschichte haben Eltern Dank vermehrtem Wohlstend und Billigst-läden die Möglichkeit, die seit Generationen angestauten Wünsche nach optischer Niedlichkeit zu verwirklichen. Bzw können es sich leisten, Rollenbilder auch mit den die Kinder umgebenden Dingen zu untermauern.
Weil ehrlich - das sind schon dem Überfluss entwachsende Probleme...

Meine mittlere Tochter hat mich übrigens überzeugt, dass es tatsächlich eine Art Pink-Gen geben muss. Sie hat mit 2 einen Karton abgelegter "Mädchenkleidung" bekommen und von da an bis zum Schuleintritt NIX anderes mehr als Rosa Lila und Weiß tragen wollen. Und das hat hier bestimmt keiner unterstützt, weil ich Rosa nicht mag und mein Mann sie sowieso nur in die abgelegten Sachen vom Bruder stecken wollte.
Liebe Grüße, M. mit großem Erfinder (2007), süßer Maus (2009) und kleiner Prinzessin (2011)
Elena
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Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Elena »

FCF hat geschrieben: 11.04.2018, 05:41 Meine mittlere Tochter hat mich übrigens überzeugt, dass es tatsächlich eine Art Pink-Gen geben muss. Sie hat mit 2 einen Karton abgelegter "Mädchenkleidung" bekommen und von da an bis zum Schuleintritt NIX anderes mehr als Rosa Lila und Weiß tragen wollen. Und das hat hier bestimmt keiner unterstützt, weil ich Rosa nicht mag und mein Mann sie sowieso nur in die abgelegten Sachen vom Bruder stecken wollte.
Meine Töchter hatten auch alle RosaLilaPink-Phasen, als sie etwa 4-6 Jahre alt waren. Mit dem Schuleintritt ist es umgeschlagen. Die Große trägt jetzt mit 9 gerne schwarz, aber auch mal pink, blau, grün... alles mögliche. Sie mag sowohl sehr robuste Schuhe in schwarz, blau und grün (hatte sich als Winterstiefel welche ausgesucht, die unter "Jungsschuhe" zu finden waren), aber auch mal schickere. Die Mittlere mag exakt seit Schuleintritt gar kein Rosa mehr. :lol: Sie lässt sich seitdem auch nicht mehr tragen, wenn sie müde ist. Ich vermute da dieselbe Ursache: Sie ist jetzt ein großes Schulkind, keine niedliche Prinzessin und kein Baby mehr. :mrgreen: Ich bin also zuversichtlich, dass die gerade noch andauernde Rosa-Phase bei der Kleinsten auch vorbeigeht. :lol:

Ich bin da immer hin- und hergerissen. Das "Rosa ist für Mädchen" stammt hier ganz klar aus dem Kindergarten. Ich finde solche Aussagen natürlich wie die meisten Eltern hier dämlich, aber ich frage mich, ob das auch einen entwicklungspsychologischen Sinn hat. Sich als Mädchen zu erfahren in Abgrenzung zu der anderen Gruppe der Jungen ist vielleicht auch für die eigene Identität sinnvoll? Und da wäre es ja noch relativ harmlos, das Mädchensein über die Farbe der Kleidung zu definieren, statt über Interessen: Mädchen müssen Handarbeiten und basteln, Jungs werken und raufen... :roll: Ich habe mal einen interessanten Artikel gelesen darüber, in dem plausibel behauptet wurde, dass ausgeprägte Rosa-Phasen (und im Zusammenhang damit das ganze "Mädchen-Getüddel" mit Spielzeug, Feen, Einhörnern etc.) zu einer späteren Sicherheit mit der eigenen Geschlechterrolle führt und zu einem gelasseneren Umgang mit Klischees, also auch mit mehr Sicherheit, sich entgegen Klischees zu verhalten. Ob da wissenschaftlich genug dran ist, kann ich nicht beurteilen. Ich finde den Artikel auch gerade nicht mehr. Aber ich fand die These zumindest interessant (und irgendwie auch tröstlich :lol: ).
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Lösche Benutzer 1828

Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Ich bin ja nicht sooo zierlich - trotzdem passiert es mir öfter, dass mir Männer quasi Pakete/Kästen aus der Hand reißen wollen, die ich trage.
Und meinem Chef mit seinem Bandscheibenvorfall war es unangenehm, dass ich schweren Aktenkisten in sein Büro getragen haben (was absolut kein Problem für mich war).

Aber die schweren Gehwegplatten bei uns im Garten bekomme ich nicht hoch - da fehlt mir die Kraft. Da muss ein Mann ran ;)
Elena
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Re: Genderneutrale Kleidung

Beitrag von Elena »

Sandküste hat geschrieben: 11.04.2018, 10:13 Aber die schweren Gehwegplatten bei uns im Garten bekomme ich nicht hoch - da fehlt mir die Kraft. Da muss ein Mann ran ;)
Nachvollziehbar. Wobei da bei uns wahrscheinlich EIN Mann und nicht MEIN Mann ranmüsste. Als wir uns letztes Jahr Pflastersteine und Findlinge haben liefern lassen, die dann von der Einfahrt in den Garten geschafft werden mussten, hat mein Mann sich emsig ans Werk gemacht und hatte nach zwei Schubkarren Ischias... nicht, weil er so furchtbar gebrechlich ist, aber ich glaube, er hatte die Schubkarren zu voll. :lol: Den Rest habe ich dann gemacht, was den älteren Herrn von nebenan erstaunt fragen ließ, ob das nicht mein Mann machen könnte... dabei wars ja mit nicht ganz so vollen Schubkarren nur Fleißarbeit.
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