Das finde ich auch einigermaßen absurd - allerdings kann der Junge ja auch nur mit der Puppe spielen, wenn eine da ist. Vielleicht kommt er erstmal gar nicht auf die Idee, sich eine zu wünschen, spielt dann aber doch damit, wenn eine da ist? Ich meine mal gelesen zu haben, dass Kinder mit "andersgeschlechtlichen" Geschwistern vielseitiger spielen als welche ohne. Mein Bruder hat sehr viel mit Puppen gespielt, weil wir das eben zusammen gespielt haben, und er hatte auch eigene. Ich habe deswegen auch sehr viel Fußball gespielt. Nun hat er nur Jungs und ich habe nur Mädchen, und die Spielinteressen sind schon relativ "typisch Junge" und "typisch Mädchen".Sandküste hat geschrieben: 10.04.2018, 11:16 Ja, kenne ich. Da musste es unbedingt die Puppe für den Jungen sein - obwohl der nur Bagger im Kopf hat......aber das ist ja so "Typisch Junge und wir möchten ihn ja offen erziehen" - da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln.....
Ich denke, das Angebot an Spielzeug und vor allem das Angebot an "Mitspielern" bestimmt die Interessen schon mit.