Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Elena
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Elena »

PaleFire hat geschrieben: 10.03.2018, 20:25
Ich wollte aber noch erzählen, neulich hatten wir meinen Onkel mit Frau und Sohn (18) zum Mittagessen eingeladen. Es gab Pizza und allen hat es geschmeckt, aber irgendwann hab ich bemerkt, dass mein Cousin mit seinem letzten Stück ganz schön kämpft. Da hab ich ihm gesagt "lass es halt stehen, wenn es Dir zu viel ist, bei uns muss niemand aufessen". Da sind dem fast die Tränen gekommen und er hat leise zu mir gesagt "Danke, das find ich so toll, ich musste immer aufessen zuhause". Das hat mich echt berührt, wie erleichtert er war, dass man das bei uns nicht "muss"...
Oh je...! :?

Bei uns muss auch niemand aufessen. Allerdings liegt mir auch sehr daran, dass sich die Kinder nicht den Teller vollladen und mehr nehmen, als sie essen können. Wir sagen da schon mal "Willst du das wirklich alles essen??" - also irgendwie steht schon im Raum, dass man das, was man sich nimmt, auch aufisst. Und das finde ich auch wichtig, also, dass es das Ziel ist, sich nicht mehr zu nehmen, als man essen möchte. Denn wenn ich z.B. für drei Kinder koche und zwei Kinder tun sich in ihrer Gier sofort die doppelte Portion auf und lassen sie dann stehen, wird das dritte nicht satt - ODER ich muss vorher auf Verdacht die doppelte Menge kochen. Beides ist doof.

Klar lassen sich Mengen nicht immer genau kalkulieren, jeder hat mal mehr, mal weniger Hunger. Aber ich mag weder ständig wegschmeißen, noch ständig selbst die Reste der Kinder aufessen. Deshalb finde ich es ab einem gewissen Alter der Kinder legitim, z.B einmal dem Kind, das satt vor seinem vollen Teller sitzt, klar zu sagen, dass es das doch eigentlich aufessen wollte und dass es blöd ist, das jetzt wegzuschmeißen. Dass man die Nudeln, wenn sie noch im Topf wären, prima für morgen aufheben könnte, dass man sie aber jetzt, wo sie in Ketchup ertränkt wurden, eben nicht mehr aufheben kann. Und dass das Kind sich daher bitte beim nächsten Mal kleinere Portionen nimmt.
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PaleFire
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von PaleFire »

Mir fällt gerade auf, dass bei uns wohl ein westliches Kriterium ist, dass nicht die Kinder sich selber das Essen auf die Teller tun, sondern ich. Bei uns gibt es abends so gut wie immer warm und ich richte die Teller in der Küche an und bringe sie dann an den Esstisch. Ich kann ganz gut abschätzen, wie viel sie von was essen und natürlich können sie noch mehr haben, wenn sie mögen. Aber so entfällt bei uns die Diskussion, wie viel sich die Kinder auftun und ob/was sie aufessen sollen.
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Elena
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Elena »

PaleFire hat geschrieben: 10.03.2018, 21:53 Mir fällt gerade auf, dass bei uns wohl ein westliches Kriterium ist, dass nicht die Kinder sich selber das Essen auf die Teller tun, sondern ich. Bei uns gibt es abends so gut wie immer warm und ich richte die Teller in der Küche an und bringe sie dann an den Esstisch. Ich kann ganz gut abschätzen, wie viel sie von was essen und natürlich können sie noch mehr haben, wenn sie mögen. Aber so entfällt bei uns die Diskussion, wie viel sich die Kinder auftun und ob/was sie aufessen sollen.
Ja, das finde ich in der Tat wichtig. Wenn sich meine Kinder nicht selbst aufgetan haben (z.B. im Restaurant), würde ich es auch nicht als erstrebenswert ansehen, dass sie das aufessen.

Meine Kinder sind 9, 7 und 4 Jahre alt, und zumindest von den beiden älteren erwarte ich erstens, dass sie sich selber nehmen, und zweitens, dass sie die Menge einigermaßen realistisch abschätzen. Das klappt auch eigentlich sehr gut mittlerweile.
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Yelma
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Yelma »

Ich sehe da harte Zeiten auf mich zukommen...
Ich kann es nämlich gar nicht vertragen, wenn meine Gäste im Essen rumpicken. Da lade ich drei Leute ein, eine lässt Reste, einer Sortiert Oliven aus und eine sortiert Käse aus. Dabei hab ich vorher gefragt ob das Essen so ok ist und die sind erwachsen. Ich finde das total unverschämt. Ich werd da richtig wütend :oops:

Ich wurde erzogen, dass aufgegessen wird. Und ich finde das gut und richtig. Und ja, ich esse auch was mir ekelt, ich mag kein Essig, Salat ist deswegen nicht so meins und Sauerbraten find ich echt abartig eklig. Wenn die Schwiegermutter welchen macht, ess ich aber trotzdem was. Und auch jedesmal Salat, ich mach selber keinen, ich bestelle keinen aber als Gast esse ich welchen.

Beim Pupselchen werd ich auf jeden Fall "Geheimgemüse" probieren, also mir wilde Geschichten ausdenken, was so besonders an dem Essen ist, was sie nicht mag, damit sie probiert. Wie den Prinzessinnensalat. Find das auch nicht schlimm. Ansonsten mal sehen... Es wird vermutlich hart für mich :lol:
🐝Pupselchen 07/2017
🐢Möpschen 03/2020
🐖Grunzekatze 02/2023

Man weiß gar nicht wie viele Menschen man nicht mag bevor man einen Namen für sein Kind sucht
Lösche Benutzer 24617

Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Lösche Benutzer 24617 »

Yelma, denkst du daß Ekel, besoders wenn es um Lebensmittel geht, keine Funktion hat? Oder Sättigungsgefühl?
Elena
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Elena »

Auf sein Sättigungsgefühl hören zu lernen finde ich gerade in einer Überflussgesellschaft essentiell. Ich finde es aber ähnlich wichtig, dass man aufisst. Beides lässt sich problemlos verbinden, indem man nur so viel nimmt, wie man auch bis zum Sattsein essen möchte. Kleine Kinder können das natürlich nicht einschätzen, große Kinder sollten das können, dazwischen ist ein Lernprozess, den man idealerweise mit Geduld begleitet, würde ich sagen. Also, in der Theorie... :lol:

Ich bin mittlerweile überzeugt, dass es "Esstypen" gibt, und dass sich bestimmte Eigenheiten schon bei Kindern zeigen. Meine drei Kinder sind essentechnisch identisch aufgewachsen, was uns Eltern angeht, sind aber völlig unterschiedlich. Die Große ist normal mäkelig, haut ordentlich rein, wenn es ihr schmeckt und isst dann auch gerne. Die Mittlere ist sehr mäkelig, hat schon als Baby nur Muttermilch, Brot und Apfelmus genommen (bis sie etwa 2 war!), isst generell eher wenig und das Thema Essen ist ihr nicht wichtig. Sie ist sehr schlank und wird das bei dem Verhalten wahrscheinlich auch bleiben. Die Kleine ist ALLES, probiert alles, sitzt lange und begeistert am Tisch und äußert laut, dass es ihr schmeckt. Sie ist so ein richtiger Genießertyp und war es schon immer.

Mir ist es wichtig, dass sich die Kinder gesund ernähren, aber das ist mit allen drei "Typen" möglich.

Außerdem ist es mir wichtig, dass sie, was ihr Essverhalten angeht, einigermaßen gesellschaftsfähig sind, so dass es mir nicht peinlich sein muss, wenn sie bei Freunden essen. Sie dürfen nicht übers Essen motzen, woanders lieber einmal mehr probieren und auch mal aufessen, obwohl es nicht so gut schmeckt wie das Lieblingsessen zuhause. Aber ich glaube, wenn man den Kindern rüberbringt, dass Kochen durchaus Arbeit macht, dann kommt das mit der Zeit automatisch.

Ich selbst erinnere mich ganz genau daran, wie ich als etwa 12jährige bei einer Freundin zu Mittag aß und ihre Oma hatte liebevoll Bratwürste für uns gemacht. Ich war schon seit 2 Jahren Vegetarier, habe aber eine Bratwurst runtergekriegt, wenn auch mit Mühe. :lol: Es fiel mir aber leichter, als die Oma zu enttäuschen. Ich würde aber niemals bei meiner Schwiegermutter Fleisch essen, die weiß nämlich, dass ich das nicht mag. Ich erwarte aber keine vegetarische Alternative und habe sie in mehreren Jahren mühevoll dahin erzogen, dass sie mir ohne schlechtes Gewissen Kartoffeln mit Gemüse vorsetzen kann. :lol: Das finde ich einen brauchbaren Kompromiss.

Ich finde, man muss da unterscheiden - manchmal gibt es die Möglichkeit, bestimmte Komponenten des Essens rauszulassen, ohne dass man die ganze Mahlzeit zerpflückt oder nur trockenes Brot nimmt. Manchmal ist das schwierig. Im ersten Fall würde ich weglassen, was ich nicht mag, im zweiten Fall würde ich dazu tendieren, es trotzdem zu essen. Von meinen Kindern würde ich das aber nicht verlangen.
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meme2017
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von meme2017 »

Ich habe mich oft gefragt, warum es vielen Menschen und auch mir oft so schwer fällt, klar Nein zu sagen.
Zu sagen: Ich will das nicht. Ich mag das nicht. Das möchte ich nicht tun. Hier möchte ich nicht sein.
Hier im Forum gibt es viele Beispiele, die ich auch kenne.
Der Familie gegenüber schwer Nein sagen können, dem Partner gegenüber, sich in einer Arztsituation schwerntun, anderer Meinung zu sein, einer Hebamme gegenüber, sich nicht klar positionieren können. Ein schlechtes Gewissen haben, wenn man etwas anders als erwartet macht.
Versteht nicht nicht falsch, oft schaffen ich es dann doch, Nein zu sagen, aber es kostet mich Kraft. Undbich lese hier von anderen ähnliches.
Ich bin so erzogen worden. Und sogar eher in der gemäßigten Variante im Vergleich zu anderen. Trotzdem.

Wenn ich so erzogen werde, noch nicht mal beim Essen, wenn ich es nicht mag, höflich aber bestimmt zu sagen: "Vielen Dank, ich weiß Deine Mühe zu schätzen, aber ich mag das nicht essen!"
wie soll ich es dann in anderen Situationen machen?
Wenn wer auch immer es als Ablehnung seiner Person und seiner Arbeit versteht, dass ich es nicht essen mag, dann hat doch er ein Problem, weil er meine Zuneigung nicht losgelöst von z.B. dem gekochten sehen kann. Ich kann doch jemanden mögen/lieben, aber sein Essen gerade nicht.

Mein Sohn soll Nein sagen können, ergo werde ich von ihm niemals verlangen, dass er aus falsch verstandener Zuneigung etwas isst, was er nicht essen will.
Er soll ja auch nichts anderes tun, wenn sein "Bauchgefühl" ihm deutlich sagt, dass er es nicht mag.

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Zööö
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Zööö »

Also dass du tatsächlich Dinge isst die du gar nicht magst entsetzt mich schon etwas. Probieren meinetwegen, aber was essen was man eklig finde finde ich total seltsam. Wir geben ab und an Wurstvon unseren eigenen Tieren ab, da gibt es Leute die finde bestimmte Sorten Mega toll, andere mögen sie nicht und da käme mir nie in den Sinn beleidigt zu sein.
Auch aufessen finde ich nicht so toll, ab und an passiert es mir selbst dass ich zu viel auftu, weil ich dazwischen viel trinke schaff ich es da nicht. Mir is es wichtig dass die Kinder da lerne auf ihre Körper zu höre und auf das Sättigungsgefühl achte
Viele Grüße
ich und
Großer Wurm *November 2014 und Würmchen *November 2016 und Würmli Juni 2019
Lösche Benutzer 16233

Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Lösche Benutzer 16233 »

Zööö hat geschrieben: 11.03.2018, 13:49 Also dass du tatsächlich Dinge isst die du gar nicht magst entsetzt mich schon etwas. Probieren meinetwegen, aber was essen was man eklig finde finde ich total seltsam.
Hm, im ernst? Ich finde das gehört essentiell zu guten benehmen wenn man eingeladen ist.
Klar, bei Menschen die gute Freunde sind und bei denen ich öfter esse, zwinge ich mich nicht irgendwas zu essen was ich gar nicht mag.
Aber wenn ich bei entfernten Bekannten eingeladen bin, bei offiziellen Anlässen, etc. finde ich aber es gehört zum guten Ton, und mir ist das dann ähnlich wichtig wie Yelma.
Wenn jemand sich viel Arbeit gemacht hat für mich zu kochen, dann ist es ein Zeichen meiner Wertschätzung für den anderen wenn ich nicht anfange rumzumosern, oder im Essen rumzustochern. Klar hat Ekel einen Sinn. Er soll mich vor Sachen schützen, die nicht gut für mich sind. Ich bin aber ein aufgeklärter Mensch und weiß, dass ich von einem Fischfilet im Jahr vermutlich weder sterbenkrank werde, noch sonst nachteilige Folgen haben werde.

Als ich meine jetzige Schwiegermutter zum aller ersten Mal besucht habe, ich kannte sie vorher nicht, gab es Fisch. Ich mag keinen gekochten Fisch. Ich finde ihn sogar ziemlich grässlich.
Und ich habe ihn trotzdem gegessen. Ich möchte nämlich einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Mein Mann hat ihr dann bei der nächsten Einladung vorsichtig gesteckt, dass ich eigentlich keinen Fisch esse, und seit dem kocht sie auch keinen mehr wenn ich komme.

Ich finde, hier wird manchmal etwas zu stark das Wohl des Individuums betont, im gesamten Forum. Es ist aber eben auch wichtig sich in bestimmten Situationen in einer Gesellschaft angepasst verhalten zu können, sonst bekommt man später Probleme.


Zu Hause ist das natürlich etwas anderes. Weder erwarte ich von meiner dreijährigen Dankbarkeit dafür, dass ich für sie koche, noch erwarte ich dass sie immer alles isst, was ich ihr vorsetze.
Aber ich möchte schon, dass eine gewisse Wertschätzung für das Essen an sich entwickelt wird. Und dazu gehört auch, dass ich nicht jeden Tag eine halb volle Schüssel total matschiges Müsli wegschmeißen muss weil sie nicht mehr will. Deshalb kommuniziere ich klar, dass ich erwarte dass sie nächstes Mal erstmal weniger nimmt. Und erinnere beim nächsten Mal daran und greife unter Umständen ein.

ICH fühle mich übrigens schlecht, wenn an meinem Gekochten nur rumgemosert wird. Mir geht es da wie Yelma. Und ich finde das super anstrengend wenn meine Cousins hier sind (zwischen 14 und 20 Jahre alt), und JEDER irgendwas auszusetzen hat. Ich finde das dann schon respektlos, wenn ich vorher stundenlang in der Küche gestanden habe.

Jeder Mensch hat eine Auswahl Lebensmittel, dir er wirklich gar nicht essen kann. Nach solchen Dingen erkundige ich mich auch vorher, wenn ich gäste habe. Bei mir sind das zum Beispiel Bananen und gekochter Fisch. Bei meiner Tochter Rosinen und rohe Tomaten. Mein Mann verabscheut Auberginen.
Das kann ich akzeptieren, das muss hier auch nicht jedes Mal aufs neue probiert werden.
Alles andere, vor allem neue, kann man ja mal vorsichtig testen. Und wenn nicht schon der Geruch Übelkeit hervorruft kann man auch mal nen Löffel davon essen. Wer dann nicht mehr will, muss sich ja keinen Nachschlag nehmen.
(Und wenn ich den Teller für jemand anderen gefüllt habe, erwarte ich auch nicht dass der leer gegessen wird).

Und wer dann wirklich noch großen Hunger hat und sich mit dem Essen gar nicht anfreunden kann, kann eine Banane oder ein Brot haben und hat dann beim nächsten Mal mit dem Essen mehr glück.


Ich finde, dass die hier oft angeführte freie Auswahl nicht funktioniert. Zumindest nicht bei den Lebensmitteln die wir jeden Tag zur verfügung haben. Ich glaube nicht, dass diese "instinktive ernährung" bei einem Kleinkind noch funktioniert wenn hoch verarbeitete Lebensmittel wie weiße Nudeln oder Fruchtjoghurt, oder Lebensmittel mit raffiniertem Zucker, geschmacksverstärkern, etc. vorhanden sind.
Klar versuche ich, auf ungesunde Lebenmittel mit vielen dieser Stoffe zu verzichten, aber ganz funktioniert das nicht, und ich möchte da auch nicht dogmatisch werden. Deshalb ist es MEINE Verantwortung, dass meine Tochter alle Nährstoffe bekommt, die sie braucht. Diese Verantwortung kann und will ich nicht auf eine dreijährige abwälzen. Wenn es nach ihr ginge gäbe es zu jeder Mahlzeit Toast mit Nutella oder Nudeln und zur Nachspeise bitte Milchreis. Wenn ich die Wahl zwischen Schokopudding und Brokkoli habe schmeckt mir auch der Pudding besser. Gesünder ist der für mich aber nicht. Dafür braucht man ein rationales Verständnis, und das hat ein kleines Kind nicht.
meme2017
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von meme2017 »

Vronilein hat geschrieben: 11.03.2018, 14:26 Ich finde, hier wird manchmal etwas zu stark das Wohl des Individuums betont, im gesamten Forum. Es ist aber eben auch wichtig sich in bestimmten Situationen in einer Gesellschaft angepasst verhalten zu können, sonst bekommt man später Probleme.
Ich habe da schon die Idee, dass ich durch mein Verhalten, und dadurch, wie ich mein Kind erzeihe, sich zu verhalten, die Gesellschaft ändern kann.


LG,
Meme
Mit dem kleinen Mann (01/17)
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