Ich glaube, dass man das wie so viele andere Sachen nur bedingt beeinflussen kann. Ich habe drei Kinder mit völlig unterschiedlichem Essverhalten bei gleicher Prägung/Erziehung. Eines welches eine zeitlang ihre Lebensmittelauswahl eingeschränkt und dann nach und nach wieder erweitert hat, ein extrem mäkeliges Kind welches jetzt mit 7 Jahren noch immer weiter einschränkt und eines welches so gut wie alles isst.schlangengurke hat geschrieben: 09.03.2018, 09:35Das haben wir auch so gehandhabt. Eine meiner Töchter ist extrem wählerisch. Ich bin kein Fan der Aussage: "Mein Kind ist so geworden, weil ...(hier Verhalten der Eltern einsetzen)".Pinkipanda hat geschrieben: 09.03.2018, 09:28 Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung heraus mitteilen, dass meine älteste Tochter ( wird bald zehn Jahre alt) von Anfang an neben der Milch am Tisch mitgegessen hat. Wir haben einfach weniger bis gar nicht gewürzt und ich habe ihr alles zum Probieren gegeben.
Obst, Gemüse, verschiedene Brotsorten, Wurst und Käse, Fisch, Fleisch etc.
Heute im Nachgang kann ich sagen, es war für mich persönlich die beste Entscheidung denn sie isst alles.
Anfangs hat sie auch alles gegessen. Die Einschränkungen kamen ungefähr mit 4 Jahren.
Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Meine Erfahrung ist, daß jeder Mensch sich nach seinem Nährstoffbedarf ernähren kann, nach seinem Instinkt. Bei rohen, unverarbeiteten, ungemischten Lebensmitteln funktioniert das am Besten. Diese Prägung auf gewisse "Namen"siehe dein Prinzessinnen Beispiel) oder "Bedeutungen"(zum Weihnachtsfest gehört ein Braten oder oder...) beim Essen hat mich selbst in die Sackgasse geführt, weil ich ein emotionaler Esser geworden bin, nicht jemand, der sich nach körperlichen Bedarf ernährt.Pinkipanda hat geschrieben: 09.03.2018, 09:56 Ich hatte vergessen zu erwähnen, ich weiß nicht ob die Aussage tatsächlich stimmt. Jeder Mensch ist individuell anders und jeder hat andere Geschmäcker.
Klar gibt es sicherlich viele äußere Faktoren warum Kinder dies oder das nicht wollen, ganz besondere beim Essen.
Wir hatten z.b. mal die Phase, dass Lara überhaupt gar keinen Gurkensalat zu Hause essen wollte obwohl es exakt der gleiche wie im Kindergarten war. Dort hieß er Prinzessinnen Salat bei uns Gurkensalat. Da war ich nicht sehr ideenreich aber nachdem ich ihr verklickert hatte, dass es auch Prinzessinnen Salat ist hat sie ihn wieder anstandslos gegessen![]()
Normalerweise funktioniert Ernährung ganz simpel nach dem Bedarf->ausprobieren und passendes essen->Bedarf gedeckt->nächsten Bedarf decken...usw In der Natur gibt es keinen "Prinzessinnen"-Salat. Wenn Bedarf besteht, isst das Lebewesen bis der Bedarf gedeckt ist.
SO meine Erfahrung.
Sorry für´s OT.
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Du, das kann ich auch absolut nachvollziehen und verstehen und ich würde meine beiden Kinder niemals zu etwas zwingen was sie definitiv nicht möchten.sens hat geschrieben: 09.03.2018, 10:10Meine Erfahrung ist, daß jeder Mensch sich nach seinem Nährstoffbedarf ernähren kann, nach seinem Instinkt. Bei rohen, unverarbeiteten, ungemischten Lebensmitteln funktioniert das am Besten. Diese Prägung auf gewisse "Namen"siehe dein Prinzessinnen Beispiel) oder "Bedeutungen"(zum Weihnachtsfest gehört ein Braten oder oder...) beim Essen hat mich selbst in die Sackgasse geführt, weil ich ein emotionaler Esser geworden bin, nicht jemand, der sich nach körperlichen Bedarf ernährt.Pinkipanda hat geschrieben: 09.03.2018, 09:56 Ich hatte vergessen zu erwähnen, ich weiß nicht ob die Aussage tatsächlich stimmt. Jeder Mensch ist individuell anders und jeder hat andere Geschmäcker.
Klar gibt es sicherlich viele äußere Faktoren warum Kinder dies oder das nicht wollen, ganz besondere beim Essen.
Wir hatten z.b. mal die Phase, dass Lara überhaupt gar keinen Gurkensalat zu Hause essen wollte obwohl es exakt der gleiche wie im Kindergarten war. Dort hieß er Prinzessinnen Salat bei uns Gurkensalat. Da war ich nicht sehr ideenreich aber nachdem ich ihr verklickert hatte, dass es auch Prinzessinnen Salat ist hat sie ihn wieder anstandslos gegessen![]()
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Normalerweise funktioniert Ernährung ganz simpel nach dem Bedarf->ausprobieren und passendes essen->Bedarf gedeckt->nächsten Bedarf decken...usw In der Natur gibt es keinen "Prinzessinnen"-Salat. Wenn Bedarf besteht, isst das Lebewesen bis der Bedarf gedeckt ist.
SO meine Erfahrung.
Sorry für´s OT.![]()
Es war nur lustig anzuschauen , das alleine der Name grund dafür war , dass sie ihren Gurkensalat dann doch wieder gegessen hat. Ich glaube, ich hatte vergessen zu erwähnen dass sie ihn vorher zu Hause auch immer gegessen hatte mit Vorliebe auch noch heute und die Abneigung dagegen eigentlich erst mit der Tatsache begonnen hat, dass der Gurkensalat im Kindergarten doch anders hieß.
Das Schönste, was eine Fee einem Kind in die Wiege legen kann, sind Schwierigkeiten, die es überwinden muss.
Alfred Adler
Überzeugte Stillmama mit Lara, Bj 2008 und Emmi, Bj 2017
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Schwieriges Thema, finde ich. Da gehen ja schon die Meinungen von meinem Mann und mir etwas auseinander, ich denke da gibt es keinen allgemeingültigen Rat, sondern man muss selbst schauen was für sich und die Kinder passt. Bei meinem Sohn z.B. war es so, dass er in der Kleinkindphase als er nebenher noch gestillt wurde, alles mögliche probiert hat, selbst exotischere Sachen wie Oliven, Spargel wurde quasi inhaliert etc. Dann kam eine Phase, da war er seeeehr eingeschränkt in seiner Essensauswahl, wollte auch nichts anderes mehr probieren.
Als er dann mit 3 Jahren in den Kindergarten kam, wurde es deutlich besser und sein Nahrungsmittelumfang und die Auswahl an Gerichten wurde immens größer. Aus dem Kindergarten wurde mir von ihm berichtet, sie müssen alles probieren, können aber sich dann auch entscheiden davon nichts mehr zu essen. Oft läuft es darauf hinaus, dass mein Sohn dann nur einzelne Komponenten (Nudeln, Reis, Kartoffeln ö.ä.) isst, oft geht noch Fleisch und Fisch, aber Gemüse ist eigentlich konsequent "bäh, mag ich nicht". Dafür knabbert er für sein Leben gerne Rohkost, z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, manchmal rohe Champignons. Ich denke, das macht auch viel aus, dass die anderen Kinder das gleiche essen. Es bleibt ihm ja gar nix anderes übrig, denn wenn er um 13 Uhr nichts zu Mittag isst, hat er im Kindergarten Hunger bis er abgeholt wird.
Mittlerweile koche ich auch nicht mehr separat für ihn, früher habe ich das gemacht, als er noch nicht im Kindergarten war. Aber auch Zuhause klappt das ganz gut, dass er meist was von dem Essen findet, was für ihn passt. Gut, manchmal gibt es auch Essen, das kann man nicht separieren (Moules a la creme), dann bekommt er halt was anderes und im Zweifelsfall sind das gebratene Fischstäbchen und Rohkost oder Brot mit Fisch(Konserve), das geht eigentlich immer.
Er kommt immer erst auf den Geschmack, wenn er was Neues probiert, was ja auch irgendwie logisch ist. Oft lehnt er was kategorisch ab und wenn ich ihn dann lieb bitte, ob er wenigstens einen kleinen Löffel probiert, ist er manchmal ganz hin und weg. Gerade letztens wieder, mein Mann macht eine Dose Pfahlmuscheln in pikanter Soße auf, Junior hat ein paar Tage vorher Nudeln mit Tomatensoße und Venusmuscheln mit Begeisterung gefuttert. Also war mein Mann der Meinung, dann gehen sicher auch Miesmuscheln. Er meinte dann "wenn du eine Muscheln auf Brot probierst, mache ich dir nachher dein Brot mit Stremellachs". Junior isst eins und will danach nix anderes mehr
Es gibt aber auch Essen, da weiß ich Junior ist extrem empfindlich, das kann er dann einfach nicht runterschlucken. Ich bin dann so entspannt, halte ihm ein Tuch hin und er darf ausspucken (z.B. wenn die Tomatenschale zu hart ist). Mein Mann ist da der Ansicht "er kanns mit Getränk runterspülen". Das ist was für mich, das grenzt an Übergriffigkeit. Ich selber mag das auch nicht, wenn ich etwas wirklich eklig im Mund finde, dann kann ich das nicht unbedingt runterschlucken. Im Kindergarten hat das sogar mal dazu geführt, dass mein Sohn quer über den Tisch kübeln musste, weil an den Salamischeiben auf der Pizza ein Stück Pelle dran war und er davon würgen musste
Die dachten natürlich gleich an Magen-Darm.
Ich zwinge meinen Sohn nicht zum Probieren, versuche ihn aber dennoch zu überreden. Meist klappt es, aber bei manchen Dingen will er partout nicht. Ist für mich dann ok. Mein Mann versucht es dann oft mit Erpressung, damit er zumindest einen kleinen Bissen probiert.
Ich selbst kann mich noch ganz arg daran erinnern, wie schrecklich ich das fand als ich früher noch in der Grundschule war und meine Oma Pfannkuchen für uns machte (meine Mutter arbeitete Vollzeit und meine Oma hat dann für alle gekocht). Mein Lieblingsessen waren Pfannkuchen. Dazu gab es aber Kartoffelsuppe, die ich partout nicht leiden konnte, egal ob püriert oder stückig, ich mochte sie einfach nicht. Ich bekam aber erst Pfannkuchen, wenn ich mindestens einen Teller Suppe gegessen habe
Ich kann erst seit ein paar Jahren wieder mit Freuden Kartoffelsuppe essen, vorher war mir die einfach nach wie vor zuwider, egal wie sie angemacht oder gewürzt war.
Oder als meine Oma und meine Mama auf dem Diättrip waren, gab es Pellkartoffeln mit Petersilie, ohne Soße, Quark oder sonstigem Zeug das "schmiert". Ich durfte nur ein Glas Wasser dazu haben, zum Spülen. Boah das war eklig, wusste meine Mutter aber zu dem Zeitpunkt nicht, dass meine Oma das für mich auch gemacht hatte. Die Phase war dann zum Glück schnell wieder rum. Aber die Erinnerung ist auch jetzt noch über 25 Jahre später so in mir drin, dass ich sowas meinem Sohn nie zumuten wollen würde.
Mein Mann hat hingegen ein Trauma gegen Rosenkohl. Bei ihm in der Familie war es Pflicht, was auf dem Teller ist, wird aufgegessen, egal wie lange das dauert. Er musste teilweise stundenlang sitzen bleiben
Und von Rosenkohl musste er sich dann übergeben, seitdem würde er es auch nie in Erwägung ziehen, dass ich mal welchen für uns mache und er ihn nur mal probiert. Von daher, kann ich das manchmal nicht verstehen, dass er dann bei unserem Sohn so beharrlich ist. Ich versuche es, wenn Junior nicht mag, ist das für mich ok. Und wenn er bei dem angebotenen nichts findet, dann gibt es eine unaufwendige Alternative, aber nichts super begehrtes wie Müsli oder so.
Manches ist auch Kopfsache, ob was schmeckt oder nicht. Genau wie das Beispiel von "sens". Bei uns war genau das Gegenteil der Fall, Junior fand Mini-Haferflockenbratlinge sowas von lecker, hat sie sich über mehrere Wochen, immer wieder gewünscht und mit Begeisterung gegessen. Bis er dann einmal zugeschaut hat, wie ich sie mache und als er gesehen hat, dass da Zwiebeln drankommen, war das Thema durch und er meinte "die schmecken nicht" und hat sie seitdem nicht mehr gegessen.
Als er dann mit 3 Jahren in den Kindergarten kam, wurde es deutlich besser und sein Nahrungsmittelumfang und die Auswahl an Gerichten wurde immens größer. Aus dem Kindergarten wurde mir von ihm berichtet, sie müssen alles probieren, können aber sich dann auch entscheiden davon nichts mehr zu essen. Oft läuft es darauf hinaus, dass mein Sohn dann nur einzelne Komponenten (Nudeln, Reis, Kartoffeln ö.ä.) isst, oft geht noch Fleisch und Fisch, aber Gemüse ist eigentlich konsequent "bäh, mag ich nicht". Dafür knabbert er für sein Leben gerne Rohkost, z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, manchmal rohe Champignons. Ich denke, das macht auch viel aus, dass die anderen Kinder das gleiche essen. Es bleibt ihm ja gar nix anderes übrig, denn wenn er um 13 Uhr nichts zu Mittag isst, hat er im Kindergarten Hunger bis er abgeholt wird.
Mittlerweile koche ich auch nicht mehr separat für ihn, früher habe ich das gemacht, als er noch nicht im Kindergarten war. Aber auch Zuhause klappt das ganz gut, dass er meist was von dem Essen findet, was für ihn passt. Gut, manchmal gibt es auch Essen, das kann man nicht separieren (Moules a la creme), dann bekommt er halt was anderes und im Zweifelsfall sind das gebratene Fischstäbchen und Rohkost oder Brot mit Fisch(Konserve), das geht eigentlich immer.
Er kommt immer erst auf den Geschmack, wenn er was Neues probiert, was ja auch irgendwie logisch ist. Oft lehnt er was kategorisch ab und wenn ich ihn dann lieb bitte, ob er wenigstens einen kleinen Löffel probiert, ist er manchmal ganz hin und weg. Gerade letztens wieder, mein Mann macht eine Dose Pfahlmuscheln in pikanter Soße auf, Junior hat ein paar Tage vorher Nudeln mit Tomatensoße und Venusmuscheln mit Begeisterung gefuttert. Also war mein Mann der Meinung, dann gehen sicher auch Miesmuscheln. Er meinte dann "wenn du eine Muscheln auf Brot probierst, mache ich dir nachher dein Brot mit Stremellachs". Junior isst eins und will danach nix anderes mehr
Es gibt aber auch Essen, da weiß ich Junior ist extrem empfindlich, das kann er dann einfach nicht runterschlucken. Ich bin dann so entspannt, halte ihm ein Tuch hin und er darf ausspucken (z.B. wenn die Tomatenschale zu hart ist). Mein Mann ist da der Ansicht "er kanns mit Getränk runterspülen". Das ist was für mich, das grenzt an Übergriffigkeit. Ich selber mag das auch nicht, wenn ich etwas wirklich eklig im Mund finde, dann kann ich das nicht unbedingt runterschlucken. Im Kindergarten hat das sogar mal dazu geführt, dass mein Sohn quer über den Tisch kübeln musste, weil an den Salamischeiben auf der Pizza ein Stück Pelle dran war und er davon würgen musste
Ich zwinge meinen Sohn nicht zum Probieren, versuche ihn aber dennoch zu überreden. Meist klappt es, aber bei manchen Dingen will er partout nicht. Ist für mich dann ok. Mein Mann versucht es dann oft mit Erpressung, damit er zumindest einen kleinen Bissen probiert.
Ich selbst kann mich noch ganz arg daran erinnern, wie schrecklich ich das fand als ich früher noch in der Grundschule war und meine Oma Pfannkuchen für uns machte (meine Mutter arbeitete Vollzeit und meine Oma hat dann für alle gekocht). Mein Lieblingsessen waren Pfannkuchen. Dazu gab es aber Kartoffelsuppe, die ich partout nicht leiden konnte, egal ob püriert oder stückig, ich mochte sie einfach nicht. Ich bekam aber erst Pfannkuchen, wenn ich mindestens einen Teller Suppe gegessen habe
Oder als meine Oma und meine Mama auf dem Diättrip waren, gab es Pellkartoffeln mit Petersilie, ohne Soße, Quark oder sonstigem Zeug das "schmiert". Ich durfte nur ein Glas Wasser dazu haben, zum Spülen. Boah das war eklig, wusste meine Mutter aber zu dem Zeitpunkt nicht, dass meine Oma das für mich auch gemacht hatte. Die Phase war dann zum Glück schnell wieder rum. Aber die Erinnerung ist auch jetzt noch über 25 Jahre später so in mir drin, dass ich sowas meinem Sohn nie zumuten wollen würde.
Mein Mann hat hingegen ein Trauma gegen Rosenkohl. Bei ihm in der Familie war es Pflicht, was auf dem Teller ist, wird aufgegessen, egal wie lange das dauert. Er musste teilweise stundenlang sitzen bleiben
Manches ist auch Kopfsache, ob was schmeckt oder nicht. Genau wie das Beispiel von "sens". Bei uns war genau das Gegenteil der Fall, Junior fand Mini-Haferflockenbratlinge sowas von lecker, hat sie sich über mehrere Wochen, immer wieder gewünscht und mit Begeisterung gegessen. Bis er dann einmal zugeschaut hat, wie ich sie mache und als er gesehen hat, dass da Zwiebeln drankommen, war das Thema durch und er meinte "die schmecken nicht" und hat sie seitdem nicht mehr gegessen.
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Lösche Benutzer 24617
Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Oh, ich wollte nicht blöd rüberkommen.
Muss mich wohl mal auf meine Finger setzen und die "gesunde Ernährung"-Fahne wieder wegstecken. 
- Sandtiger
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Sorry, das war ja Pinkipanda mit dem Prinzessinen-Salatsens hat geschrieben: 09.03.2018, 10:16 Oh, ich wollte nicht blöd rüberkommen.Muss mich wohl mal auf meine Finger setzen und die "gesunde Ernährung"-Fahne wieder wegstecken.
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- Pinkipanda
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Gleiches kann ich auch sagen, du bist nicht blöd rübergekommen
Ja, mag sein dass jeder seinen individuellen Geschmack und seine Bedürfnisse hat. Ich persönlich habe nur von meiner Prinzessinnen Salat Aktion erzählt und wollte damit mitteilen, dass ich das doch ziemlich lustig fand
Ich hätte ihr den Salat aber niemals angedreht wenn sie ihn wirklich nicht gewollt hätte.
Ja, mag sein dass jeder seinen individuellen Geschmack und seine Bedürfnisse hat. Ich persönlich habe nur von meiner Prinzessinnen Salat Aktion erzählt und wollte damit mitteilen, dass ich das doch ziemlich lustig fand
Ich hätte ihr den Salat aber niemals angedreht wenn sie ihn wirklich nicht gewollt hätte.
Das Schönste, was eine Fee einem Kind in die Wiege legen kann, sind Schwierigkeiten, die es überwinden muss.
Alfred Adler
Überzeugte Stillmama mit Lara, Bj 2008 und Emmi, Bj 2017
Alfred Adler
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Pinkipanda, ja, das habe ich auch so verstanden: Du zwingst deine Kinder nicht. Alles gut.
Ich wollte nur was zu der emotionalen Prägung auf´s Essen sagen.
Und mir fällt es grad schwer, herauszufinden, wann es OT ist. :/
Und mir fällt es grad schwer, herauszufinden, wann es OT ist. :/
- Linda89
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Was mir noch eingefallen ist: bei manchen, vor allem außergewöhnlichen, Sachen müssen meine Kinder glaube ich ein paar Mal sehen, dass die Erwachsenen das Überleben, bevor sie es selbst essen. Ich hab in letzter Zeit ein paar Mal Muscheln gemacht und erst beim dritten Mal oder so wollten die Kinder probieren und haben es dann begeistert gegessen 
Sohn Juli 2013, Tochter Januar 2015, Tochter Juni 2019, Tochter März 2021
- Vivilotta
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 29.11.2015, 10:54
Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?
Genau mein Thema, über das ich seit gestern mal wieder nachdenke.
Fini hat IMMER schlecht und mäkelig gegessen. Der erste Zucchini Brei ging noch gut rein, ab dem Moment wo Kartoffeln reingekommen sind, wars vorbei. Auch Obst oder Griessbrei ging nur minimal. Gut, dann haben wir Familienkost angefangen. Was ich mir für Mühe gegeben habe... alles babygerecht hingelegt...aber kein Interesse, ausser an Nudeln. Sie hat mir bis 1,5 noch nichtmal Kekse aus der Hand nehmen wollen...
Bis 14 Monate habe ich sie mehr oder weniger aus "Zwang", weil sie ja nichts gegessen hat, vollgestillt. Dann konnte ich nicht mehr und hab ziemlich schnell eingeschränkt. Seitdem isst sie halt zu 90% Nudeln mit Butter und Parmesan und Ketchup zum Dippen. Wir machen ihr nie besonders grossen Druck beim Probieren, mittlerweile ist es für uns schon normal, dass wir einfach immer Nudeln im Kühlschrank haben. Mit Bestechung schaffe ich es manchmal, dass sie was anderes probiert, von dem ich weiss, dass es ihr schmecken wird, zum Beispiel Lasagne. Das Blöde ist, es schmeckt ihr dann, aber sie bleibt aus Prinzip bei ihrem Essen. Da denke ich dann manchmal schon, dass wir was falsch gemacht haben
Mein Bruder hat, bis auf einen einzigen Birnenbrei als Baby, noch NIE Obst oder Gemüse gegessen. Er isst eigentlich nur Kartoffeln und Fleisch. Er ist zwar weiss wie die Wand, aber er ist sehr gross geworden, und ist laut Ärzten gesund. Er hat sogar jegliches Nahrungsergänzungsmittel verweigert.
Das vor Augen wollte ich bei meinem Kind natürlich erst recht alles richtig machen. Wir kochen jeden Tag frisch, alles Bio, möglichst abwechslungsreich und essen auch beide alles. Und haben ein Kind, dass sowenig Freude am Essen hat. Essen dient ihr wirklich nur zur reinen Energieaufnahme. Auch in der Kita isst sie nichts anderes als daheim, da schränkt sie sogar mehr ein. Sie isst natürlich schon noch ein paar mehr Sachen als Nudeln, aber halt keine anderen Hauptgerichte.
Und da habe ich mich gestern schon gefragt, ob wir es ihr zu "leicht" machen, indem es ja immer Nudeln gibt für sie. Aber wenn ich ihr mal ausnahmsweise ein Tablett mache mit unserem Essen zum Probieren, bekommt sie meist einen Tobsuchtsanfall. Es vergehen aber immer wieder Monate, in denen sie kommentarlos das bekommt, was sie möchte. Also zuviel Druck schliesse ich eigentlich aus...
Aber wenn der Kiga jetzt ansteht, mache ich mir schon Sorgen. Von diesen Speiseplänen, die ich da sehe, würde sie meist wirklich gar nichts essen...
Ich würde gerne was ändern, weiss aber nicht wie. Zumindest, dass sie, wenn es ihr schmeckt, davon dann auch mehr isst. Ganz selten ist sie mal Nudeln mit Bolognese, und man sieht und hört, dass es ihr richtig gut schmeckt. Aber trotzdem verweigert sie es meist.
Fini hat IMMER schlecht und mäkelig gegessen. Der erste Zucchini Brei ging noch gut rein, ab dem Moment wo Kartoffeln reingekommen sind, wars vorbei. Auch Obst oder Griessbrei ging nur minimal. Gut, dann haben wir Familienkost angefangen. Was ich mir für Mühe gegeben habe... alles babygerecht hingelegt...aber kein Interesse, ausser an Nudeln. Sie hat mir bis 1,5 noch nichtmal Kekse aus der Hand nehmen wollen...
Bis 14 Monate habe ich sie mehr oder weniger aus "Zwang", weil sie ja nichts gegessen hat, vollgestillt. Dann konnte ich nicht mehr und hab ziemlich schnell eingeschränkt. Seitdem isst sie halt zu 90% Nudeln mit Butter und Parmesan und Ketchup zum Dippen. Wir machen ihr nie besonders grossen Druck beim Probieren, mittlerweile ist es für uns schon normal, dass wir einfach immer Nudeln im Kühlschrank haben. Mit Bestechung schaffe ich es manchmal, dass sie was anderes probiert, von dem ich weiss, dass es ihr schmecken wird, zum Beispiel Lasagne. Das Blöde ist, es schmeckt ihr dann, aber sie bleibt aus Prinzip bei ihrem Essen. Da denke ich dann manchmal schon, dass wir was falsch gemacht haben
Mein Bruder hat, bis auf einen einzigen Birnenbrei als Baby, noch NIE Obst oder Gemüse gegessen. Er isst eigentlich nur Kartoffeln und Fleisch. Er ist zwar weiss wie die Wand, aber er ist sehr gross geworden, und ist laut Ärzten gesund. Er hat sogar jegliches Nahrungsergänzungsmittel verweigert.
Das vor Augen wollte ich bei meinem Kind natürlich erst recht alles richtig machen. Wir kochen jeden Tag frisch, alles Bio, möglichst abwechslungsreich und essen auch beide alles. Und haben ein Kind, dass sowenig Freude am Essen hat. Essen dient ihr wirklich nur zur reinen Energieaufnahme. Auch in der Kita isst sie nichts anderes als daheim, da schränkt sie sogar mehr ein. Sie isst natürlich schon noch ein paar mehr Sachen als Nudeln, aber halt keine anderen Hauptgerichte.
Und da habe ich mich gestern schon gefragt, ob wir es ihr zu "leicht" machen, indem es ja immer Nudeln gibt für sie. Aber wenn ich ihr mal ausnahmsweise ein Tablett mache mit unserem Essen zum Probieren, bekommt sie meist einen Tobsuchtsanfall. Es vergehen aber immer wieder Monate, in denen sie kommentarlos das bekommt, was sie möchte. Also zuviel Druck schliesse ich eigentlich aus...
Aber wenn der Kiga jetzt ansteht, mache ich mir schon Sorgen. Von diesen Speiseplänen, die ich da sehe, würde sie meist wirklich gar nichts essen...
Ich würde gerne was ändern, weiss aber nicht wie. Zumindest, dass sie, wenn es ihr schmeckt, davon dann auch mehr isst. Ganz selten ist sie mal Nudeln mit Bolognese, und man sieht und hört, dass es ihr richtig gut schmeckt. Aber trotzdem verweigert sie es meist.
mit Fini 02/15 und Paulini 05/19