Das Konzept scheint sich ja zu bewähren, man hört häufiger davon. Wie ist denn das - wie lernen denn die Kinder beim Kraulen dann die Atmung?Vögelchen hat geschrieben: 09.11.2017, 22:42 Meine Tochter und mein Sohn haben beide mit 5 in einem Schwimmverein angefangen und sind beide jeweils mindestens 3 Jahre zur Schwimmausbildung gegangen. Seepferdchen oder andere Abzeichen gabs bisher dort keine. Brustschwimmen kommt ganz am Schluss. Erst musst Kraulen sitzen, dann Rücken. Der Kurs geht über ein Schuljahr, anfangs 1x Woche für 45 min, dann 60 min. Kosten 90€ /Jahr. Kein Druck, viel Spass und viele! Betreuer im Wasser. Für uns das richtige Konzept, da beide Kinder einen unglaublichen effizienten und sicheren Schwimmstil lernen. Meine Tochter macht mittlerweile Rettungsschwimmen bei der DLRG , die trainieren hier im Ort sehr ähnlich.
Unsere Bekannten mit den absolvierten Chrash-Kursen sind nach und nach dann fast alle bei einem der beiden Schwimmvereine gelandet.
Bei uns im Kurs ist es so, dass die Kinder häufig als Säugling anfangen und mit 3 Jahren Seepferdchen machen, aber in Rückenlage. Danach lernen sie Brustschwimmen, allerdings erstmal mit Kopf im Wasser, also nur kurze Bahnen. Zum Atmen drehen sie sich notfalls in Rückenlage, aber eigentlich wird Brustschwimmen erstmal nur im kleinen Becken gemacht, wo die Kinder eine Bahn ohne Atmen schaffen. Mit 4, spätestens 5 Jahren schwimmen sie dann auch mit Kopf oben sicher Brust. Dann kommt Kraul dazu, anfangs auch mit Kopf im Wasser auf der kurzen Bahn, dann lernen sie zur Seite zu atmen. Das macht aber auch meiner 8jährigen noch leichte Probleme. Deshalb frage ich mich, wie man die Atmung dann bei Schwimmanfängern macht. Und lernen die mit irgendwelchen Schwimmhilfen schwimmen? Die werden bei uns nämlich gar nicht verwendet, erst später Flossen zum Üben von Kraul- und Delfinbeinen.