Hallöle liebe Teazer!
Der Termin am Samstag im Seminar des TOP-Osteopathen hat uns leider nicht weitergebracht, weil die Kleine ihn nicht richtig an sich herangelassen hat.
Montag habe ich dann Fotos vom Zungenbändchen gemacht. Leider ist es doch wieder ganz schön kräftig zusammengewachsen. Das passt auch dazu, dass doch einige der Symptome wieder zurückgekommen sind bzw. schlechter geworden sind. Trotz allem ist es insgesamt viel, viel besser als vorher.
Der Londoner Zahnarzt hat leider auf meine Mail mit den Fotos noch nicht geantwortet. Ich bin gespannt, wie er das einschätzt. Ich würde sagen, dass wir nochmal hinfliegen sollten.
Gestern hatten wir noch einen Termin bei einer anderen Osteopathin, die es mit viel Zeit und Ruhe geschafft hat, die Kleine ein wenig zu behandeln. Sie sagte, man kann spüren, dass die Narbe Zug nach links verursacht und auch, dass der Mundboden wieder relativ fest ist. Sie hat sie auch oben an der Nasenwurzel behandelt, um die Nasenatmung zu verbessern.
Da sie selbst auch Probleme mit Zungenbändchen bei ihren Kindern hatte, war sie jedenfalls sehr offen und interessiert und nannte mir noch eine Adresse einer HNO-Ärztin in Berlin, die ich bei meinen Recherchen nicht gefunden hatte, die wohl Erfahrung hat mit dem Durchtrennen von Zungenbändchen.
Da ich null über sie herausfinden kann außer Bewertungen und der Praxis-Homepage, bin ich nicht wirklich überzeugt, dass sie bei einem posterioren Zungenbändchen helfen kann. Aber ich werde das auf jeden Fall ausprobieren - im Zweifelsfall kann sie ja ggf. auch eine Hilfe sein, wenn es nach einem zweiten Lasern in London darum geht, zu überprüfen, ob schon wieder ein Zusammenwachsen im Gange ist.
Mal schauen...
Aktuell habe ich das Problem, dass meine Milchproduktion immer weiter zurückgeht. Das fing ja schon nach dem kompletten Absetzen des Domperidons an und setzt sich jetzt leider fort. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass die Kleine nicht mehr ausreichend saugt - vielleicht ja auch, weil nicht mehr so viel kommt, damit sie motiviert ist, ausreichend zu saugen, wer weiß...
Dass ich jetzt das Stillen reduzieren muss, um den Prolaktinspiegel sinken zu lassen, tut da sicherlich sein Übriges dazu. ;-(
Bei 4x Stillen pro Tag und 1x Abpumpen ist mein Prolaktinspiegel leider immer noch etwas über dem Referenzbereich:
25,3 (4,79-23,3) - Ich hatte jetzt über 3 Wochen von ca. 9x Stillen und 1x Abpumpen auf 4x Stillen und 1x Abpumpen reduziert.
Lt. Kinderwunsch-Praxis muss der Prolaktinspiegel innerhalb des Referenzbereiches liegen, damit ein Embryotransfer eine reale Chance auf eine Schwangerschaft bringt.
Das bedeutet, dass ich eine weitere Stillmahlzeit rausnehmen muss. ;-(
Ich stille wie folgt:
Ca. 8.00 (nach dem Aufstehen)
Ca. 14.00
Ca. 20.30 (direkt vor dem Schlafengehen der Kleinen)
Ca. 23.45 (direkt bevor ich schlafen gehe - da wird sie im Halbschlaf gestillt)
ca. 3.30 Uhr pumpe ich 1x ab - mittlerweile bin ich schon glücklich, wenn ich 40ml abpumpen kann (vorher ca. 70ml)
Kannst du mir einen Tipp geben, welche der Stillmahlzeiten ich nun am besten streiche? Oder kann ich ggf. das Abpumpen streichen? Vermutlich nicht, oder? Das wäre eine große Entlastung, denn das nächtliche Aufstehen kostet mich ab dem ersten Weckerklingeln bis ich wieder im Bett liege ca. 1 Stunde.

Stillen im Liegen klappte ja kurzzeitig ganz gut, geht jetzt aber wieder nicht mehr, weil die Kleine dann wieder so "beißt".
Die bisherige Reduktion der Stillmahlzeiten hat sie ganz gut mitgemacht. Die letzten beiden Tage wollte sie tagsüber allerdings wieder häufiger an die Brust. Da habe ich sie dann auch gelassen, da ich es ja für sie möglichst "angenehm" reduzieren möchte und vor allem das Stillen ja gerne aufrecht halten möchte, damit dadurch ihr hoher schmaler Gaumen möglichst noch abgemildert werden kann. Das ist gerade ein ziemlicher Drahtseilakt und ich hoffe, dass ich es schaffe, alles weitgehend unter einen Hut zu bekommen. Ist nicht schön so, aber leider haben wir Zeitdruck, da wir sonst keinen Transfer mehr machen können.
Ganz liebe Grüße und gute Nacht
Nicki