Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

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Teazer
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Teazer »

Liebe Nicki!
Nicki13 hat geschrieben:Ich bekam gestern noch einen Tipp, dass es nachts Zeiten gibt, zu denen die Milchbildung besonders gut aktiviert wird.
Bin ich mit dem Abpumpen ca. gegen 4 Uhr morgens evtl. außerhalb dieses Zeitfensters? Ich pumpe nur 1x und ca. zu dieser Zeit.
Um 4 Uhr bist Du in diesem Zeitfenster. Ist das die einzige "Entleerung" in der Nacht oder stillst Ihr noch zusätzlich?
a) ich habe dann fürs Einschlafen keine Extra-Milch, was es dann noch schwerer für die Kleine macht, einzuschlafen
Die Milch wird zum größten Teil während des Stillens produziert und auch während Stillpausen läuft die Milchproduktion. Die Brust ist nie ganz leer. Wenn Dein Baby saugt, dann kommt die Milch auch ins Fließen, ggf. dauert es bloß einen Moment länger.
Aktuell habe ich auf beiden Seiten Abdrücke der oberen Zähne am Warzenvorhof. Ist das normal und unvermeidbar, wenn die Zähne eine gewisse Länge haben oder sollte das nicht sein?
So lange es nicht weh tut oder gar verletzt, sind Abdrücke unproblematisch.
Immerhin haben meine Brustwarzen mittlerweile auch keine Lippenstift-Form mehr. Es hat sich wirklich Vieles verbessert.
Super! :D

Viele Grüße,
Teazer (StillModTeam)
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Nicki13
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Nicki13 »

Liebe Teazer,

ihre oberen Zähnchen tun mir schon weh, wenn sie sie in die Brust gräbt. Gibt es da einen Trick, wie ich das vermeiden kann?
Aktuell versuche ich es dadurch zu vermeiden, dass ich sie ihren Kopf ganz leicht in den Nacken legen lasse. Das klappt mal besser, mal schlechter, aber insgesamt empfinde ich es schon als Erleichterung.
Es scheint bei ihr aber auch tagesformabhängig zu sein, denn manchmal merke ich ihre Zähnchen auch gar nicht.

Genau, das Abpumpen ist die einzige Entleerung in der Nacht.
Aktuell stille ich sie gegen 21 Uhr vor dem Schlafengehen, da bekommt sie dann auch die abgepumpte Milch aus der Nacht (max. 40 ml, was darüber ist, bekommt sie morgens), weil sie übers Stillen nicht ausreichend satt wird, und dann meldet sie sich gegen 0.00 Uhr nochmal und wird gestillt und dann wieder morgens gegen 7.45 Uhr zum Stillen, häufiger auch noch später.

Liebe Grüße

Nicki
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Teazer
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Teazer »

Liebe Nicki,

dann sind es doch drei Entleerungen. ;)

Außer abzudocken und zu zeigen, dass es Dir weh tut, kannst Du nicht wirklich etwas machen. Es ist zum Glück wirklich nur eine Phase.

Viele Grüße,
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Nicki13
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Nicki13 »

Hallöle!

Wir waren Montag beim Top-Osteopathen (war ein glücklicher Zufall, der so eigentlich nicht eingeplant war - die Kleine wurde von ihm persönlich kostenlos behandelt :-) ) und obwohl die Kleine ihn nicht groß an sich ran ließ, erkannte er sehr schnell ihren hohen Gaumen, eine Asymmetrie zwischen Ober- und Unterkiefer und auch eine kleine Asymmetrie am Hinterkopf.
Lt. seiner Aussage sollte sie auf jeden Fall weiter osteopathisch behandelt werden und das wird nächste Woche Samstag wieder in seinem Seminar der Fall sein. Da wird er sie nochmal persönlich behandeln. :-)
Sobald sie dann etwas älter ist, sollte sie lt. seiner Empfehlung auch sehr frühzeitig kieferorthopädisch behandelt werden, damit der hohe schmale Gaumen noch etwas abgemildert werden kann. Er fragte auch, ob sie viel durch den Mund atmet und sagte von sich aus, dass sie vermutlich eine erhöhte Infektanfälligkeit haben wird. Die Folgeprobleme sind also doch schon da, wie ich schon vermutet hatte .... :(

Morgen können wir endlich mit den Dehnübungen aufhören, da die 21 Tage seit dem Lasern rum sind. Das war schon eine ziemliche Tortur für die Kleine und ich hoffe, dass sie den Osteopathen dann vielleicht auch eher an sich heranlässt, denn aktuell ist es für sie furchtbar, wenn sie von jemand/im Beisein von jemand auf den Rücken gelegt wird, den sie nicht kennt. Da geht sofort das Geschreie los und sie lässt sich dann absolut nicht anfassen, obwohl sie mit ihm in aufrechter Position gar kein Problem hatte. Sie hat da natürlich schlechte Erfahrungen mit gemacht. ;-(

Leider scheint das Zungenbändchen doch wieder ein bissle zusammengewachsen zu sein, denn ich kann jetzt doch wieder ein straffes, leicht hervorstehendes Band tasten. Allerdings ist das viel, viel weniger als vorher.
Beim Stillen geht es aber trotz allem immer noch viel besser, allerdings merke ich auch, dass sie wieder ab und an die Kiefer zusammenpresst - allerdings auch viel, viel weniger stark als vorher.
Nun bin ich am Überlegen, was ich mache...
Ich werde erstmal den Termin Samstag in einer Woche im Seminar abwarten und dann, falls es danach keine Fortschritte gibt, wohl doch nochmal einen Termin beim Londoner Arzt machen, damit er sich das nochmal anschaut.
Ich möchte einfach vermeiden, dass sich noch mehr Folgeprobleme entwickeln.
Die Zunge kann sie weiterhin nicht herausstrecken und auch die Oberlippe nicht ablecken. Aber vielleicht kann der Top-Osteopath da noch etwas bewirken. Das habe ich in der englischen Facebook-Gruppe jetzt mehrfach gelesen, dass das nach craniosakraler Therapie möglich wurde, sodass ich darauf hoffe, dass das bei ihr auch so sein wird. Mal schauen.

Ich habe noch eine Frage:
Die Kleine wird ja in 2 Wochen bei der Tagesmutter (besser gesagt zwei Tagesmütter mit insgesamt 10 Kindern) eingewöhnt und ich überlege, woraus sie ihr Wasser trinken kann.
Bei der Großen hatte ich einen sehr standfesten Becher mitgegeben und das wurde zähneknirschend von der Kita-Erzieherin akzeptiert.
Die Kleine ist aber vom Alter her 2 Monate früher dran mit der Eingewöhnung, als es die Große damals war. Wenn sie in aufrechter Position aus dem Becher trinkt, geht noch sehr viel Flüssigkeit daneben. Ihre Milch gebe ich ihr ja immer halb-liegend, aber das ist für den Kita-Alltag sicherlich nicht so passend.
Einige Mütter aus meiner Still-Gruppe favorisieren den Wow-Cup. Kennst du den? Was denkst du darüber?
Ist das kontraproduktiv oder in Ordnung?
Ansonsten könnte ich ihr noch die Lansinoh-Flasche mit dem Natural Wave-Sauger geben. Daraus trinkt sie ganz vernünftige Mengen.
Die Manualtherapeutin meinte vor 2 Wochen, die Kleine sollte am liebsten aus einem dünnen Strohhalm oder einer Sportflasche mit sehr kleinem Zugang trinken, damit sie kräftig saugen muss, aber ich denke nicht, dass das sinnvoll ist, da die Kleine ja sowieso an der Brust den Mund nie weit genug aufmachen wollte. Was denkst du darüber?
(Übrigens kann sie jetzt beim Füttern vom Löffel den Mund viel weiter aufmachen. Auch ein riesiger Fortschritt!!! :-) )

Ganz liebe Grüße

Nicki :-)
Nicki13
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Nicki13 »

P.S.: Ihre oberen Zähnchen bohren sich nicht mehr so oft schmerzhaft in meine Brust, wenn ich darauf achte, dass sie beim Stillen den Kopf ganz leicht nach hinten geneigt hat. :-)
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Teazer
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Teazer »

Guten Morgen Nicki! :)
Nicki13 hat geschrieben:obwohl die Kleine ihn nicht groß an sich ran ließ, erkannte er sehr schnell ihren hohen Gaumen, eine Asymmetrie zwischen Ober- und Unterkiefer und auch eine kleine Asymmetrie am Hinterkopf.
Gut, dass er sie behandeln kann. Ich hoffe, dass es nochmal einen Besserungsschub gibt.
Leider scheint das Zungenbändchen doch wieder ein bissle zusammengewachsen zu sein, denn ich kann jetzt doch wieder ein straffes, leicht hervorstehendes Band tasten. Allerdings ist das viel, viel weniger als vorher.
Ganz vemeiden lässt sich das oft nicht. Das Gute ist jedoch, dass mit zunehmendem Alter und größer werdender Mundhöhle der Effekt geringer wird.
Einige Mütter aus meiner Still-Gruppe favorisieren den Wow-Cup. Kennst du den? Was denkst du darüber?
Der sieht aus wie der Magic cup. Der ist saugerfrei und unproblematisch fürs Stillen. Allerdings müssen die Babys die Technik oft erst lernen.
Ansonsten könnte ich ihr noch die Lansinoh-Flasche mit dem Natural Wave-Sauger geben.
Der ist bzgl. Saugverwirrung nicht besser als andere Sauger, auch wenn die Werbung anderes verspricht.
Die Manualtherapeutin meinte vor 2 Wochen, die Kleine sollte am liebsten aus einem dünnen Strohhalm oder einer Sportflasche mit sehr kleinem Zugang trinken, damit sie kräftig saugen muss, aber ich denke nicht, dass das sinnvoll ist, da die Kleine ja sowieso an der Brust den Mund nie weit genug aufmachen wollte. Was denkst du darüber?
Viele Babys können das in dem Alter noch gar nicht und kauen nur drauf rum. Das übertragen sie dann auch gerne auf die Brust. Würde ich aus stillberaterischer Sicht daher nicht empfehlen. Ob es therapeutisch macht, kann ich nicht beurteilen.
(Übrigens kann sie jetzt beim Füttern vom Löffel den Mund viel weiter aufmachen. Auch ein riesiger Fortschritt!!! :-) )
Super! :)

Liebe Grüße,
Teazer (StillModTeam)
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Nicki13
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Nicki13 »

Liebe Teazer,

der Wow-Cup ist kein Problem für die Kleine, das klappt sehr gut.
Sie musste es 10 sec. probieren und dann hatte sie es heraus, wie man daraus trinken muss.

Danke für deine Antworten! :-)

Wir warten jetzt mal die Behandlung am Samstag ab. Hoffentlich lässt sie ihn an sich heran...

Liebe Grüße und hab noch einen schönen Abend

Nicki :-)
Nicki13
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Nicki13 »

Hallöle liebe Teazer!

Der Termin am Samstag im Seminar des TOP-Osteopathen hat uns leider nicht weitergebracht, weil die Kleine ihn nicht richtig an sich herangelassen hat.
Montag habe ich dann Fotos vom Zungenbändchen gemacht. Leider ist es doch wieder ganz schön kräftig zusammengewachsen. Das passt auch dazu, dass doch einige der Symptome wieder zurückgekommen sind bzw. schlechter geworden sind. Trotz allem ist es insgesamt viel, viel besser als vorher.
Der Londoner Zahnarzt hat leider auf meine Mail mit den Fotos noch nicht geantwortet. Ich bin gespannt, wie er das einschätzt. Ich würde sagen, dass wir nochmal hinfliegen sollten.
Gestern hatten wir noch einen Termin bei einer anderen Osteopathin, die es mit viel Zeit und Ruhe geschafft hat, die Kleine ein wenig zu behandeln. Sie sagte, man kann spüren, dass die Narbe Zug nach links verursacht und auch, dass der Mundboden wieder relativ fest ist. Sie hat sie auch oben an der Nasenwurzel behandelt, um die Nasenatmung zu verbessern.
Da sie selbst auch Probleme mit Zungenbändchen bei ihren Kindern hatte, war sie jedenfalls sehr offen und interessiert und nannte mir noch eine Adresse einer HNO-Ärztin in Berlin, die ich bei meinen Recherchen nicht gefunden hatte, die wohl Erfahrung hat mit dem Durchtrennen von Zungenbändchen.
Da ich null über sie herausfinden kann außer Bewertungen und der Praxis-Homepage, bin ich nicht wirklich überzeugt, dass sie bei einem posterioren Zungenbändchen helfen kann. Aber ich werde das auf jeden Fall ausprobieren - im Zweifelsfall kann sie ja ggf. auch eine Hilfe sein, wenn es nach einem zweiten Lasern in London darum geht, zu überprüfen, ob schon wieder ein Zusammenwachsen im Gange ist.
Mal schauen...
Aktuell habe ich das Problem, dass meine Milchproduktion immer weiter zurückgeht. Das fing ja schon nach dem kompletten Absetzen des Domperidons an und setzt sich jetzt leider fort. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass die Kleine nicht mehr ausreichend saugt - vielleicht ja auch, weil nicht mehr so viel kommt, damit sie motiviert ist, ausreichend zu saugen, wer weiß...
Dass ich jetzt das Stillen reduzieren muss, um den Prolaktinspiegel sinken zu lassen, tut da sicherlich sein Übriges dazu. ;-(

Bei 4x Stillen pro Tag und 1x Abpumpen ist mein Prolaktinspiegel leider immer noch etwas über dem Referenzbereich:
25,3 (4,79-23,3) - Ich hatte jetzt über 3 Wochen von ca. 9x Stillen und 1x Abpumpen auf 4x Stillen und 1x Abpumpen reduziert.
Lt. Kinderwunsch-Praxis muss der Prolaktinspiegel innerhalb des Referenzbereiches liegen, damit ein Embryotransfer eine reale Chance auf eine Schwangerschaft bringt.
Das bedeutet, dass ich eine weitere Stillmahlzeit rausnehmen muss. ;-(
Ich stille wie folgt:
Ca. 8.00 (nach dem Aufstehen)
Ca. 14.00
Ca. 20.30 (direkt vor dem Schlafengehen der Kleinen)
Ca. 23.45 (direkt bevor ich schlafen gehe - da wird sie im Halbschlaf gestillt)
ca. 3.30 Uhr pumpe ich 1x ab - mittlerweile bin ich schon glücklich, wenn ich 40ml abpumpen kann (vorher ca. 70ml)
Kannst du mir einen Tipp geben, welche der Stillmahlzeiten ich nun am besten streiche? Oder kann ich ggf. das Abpumpen streichen? Vermutlich nicht, oder? Das wäre eine große Entlastung, denn das nächtliche Aufstehen kostet mich ab dem ersten Weckerklingeln bis ich wieder im Bett liege ca. 1 Stunde. :-(
Stillen im Liegen klappte ja kurzzeitig ganz gut, geht jetzt aber wieder nicht mehr, weil die Kleine dann wieder so "beißt".

Die bisherige Reduktion der Stillmahlzeiten hat sie ganz gut mitgemacht. Die letzten beiden Tage wollte sie tagsüber allerdings wieder häufiger an die Brust. Da habe ich sie dann auch gelassen, da ich es ja für sie möglichst "angenehm" reduzieren möchte und vor allem das Stillen ja gerne aufrecht halten möchte, damit dadurch ihr hoher schmaler Gaumen möglichst noch abgemildert werden kann. Das ist gerade ein ziemlicher Drahtseilakt und ich hoffe, dass ich es schaffe, alles weitgehend unter einen Hut zu bekommen. Ist nicht schön so, aber leider haben wir Zeitdruck, da wir sonst keinen Transfer mehr machen können. :-(

Ganz liebe Grüße und gute Nacht
Nicki
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Teazer
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Teazer »

Liebe Nicki,

Du stillst jetzt schon eine Weile und daher kann es sein, dass es sich nicht negativ auswirkt, wenn Du das Pumpen streichst. Mehr als ausprobieren geht nicht.

Das Stillen kannst Du durch Brustkompression unterstützen. Es kann gut sein, dass die Stimulation nicht optimal ist. Durch die Kompression fließt die Milch aber besser und das motiviert vielleicht auch Deine Kleine besser zu saugen.

Ihr Zwei macht das großartig. Ich bin sehr beeindruckt von Euch.

Viele Grüße,
Teazer (StillModTeam)
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Nicki13
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Re: Raynaud-Syndrom macht starke Schmerzen

Beitrag von Nicki13 »

Liebe Teazer,

wer hätte es gedacht... wir stillen immer noch. :-)
Wir waren vor 2 Wochen nochmal in London, weil doch einige der Symptome zurückgekommen sind und es mitunter doch wieder schmerzhaft ist.
Nachdem der Arzt ihre Zungenfunktion angesehen hatte, meinte er, dass er mir davon abrät, das wieder zusammengewachsene Zungenbändchen erneut zu lasern, weil es sein könne, dass es danach schlechter ist als es aktuell ist.
Das ist zwar sehr unbefriedigend, aber ich habe seinen Rat angenommen.
Schleichend wird es immer einen Kick schlechter... auch Osteopathie nutzt da wenig...
Das ist schon echt blöd!
Jetzt heißt es abzuwarten, ob sie Sprachprobleme entwickelt.
Beim Essen wird sie häufiger richtig wütend und spuckt dann alles wieder aus, wenn es ihr zu anstrengend wird mit dem Kauen. Da hat sie doch Probleme.
Die Zunge kann sie nach wie vor nicht herausstrecken, auch wenn sie nach einer Osteopathie-Sitzung mal für 2 Tage 2mm mehr geschafft hat, als sonst. Auch die Oberlippe kann sie nicht ablecken.
Es ist soooo schade, ich würde ihr so gerne diese Schwierigkeiten nehmen...
Ich habe noch einen Tipp für eine HNO-Ärztin in Berlin bekommen, wobei ich denke, dass das auch wieder ein Schuss in den Ofen sein wird. Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich dort einen Termin machen sollte oder nicht...
Mein Bauchgefühl sagt mir leider ganz deutlich, dass es so, wie ihr Zungenbändchen wieder zusammengewachsen ist, leider nicht in Ordnung ist... dieses negative Bauchgefühl würde ich ja gerne mal abstellen, aber das lässt sich einfach nicht abstellen und so komme ich nicht zur Ruhe und komme mal wieder nicht weiter... ;-(

Ansonsten läuft sie mittlerweile ganz prima und versucht auch etwas zu erzählen und seit gestern summt sie andauernd. Sehr niedlich! Das macht meine Große ihr anscheinend vor. :-)

Ich schick dir ganz liebe Grüße

Nicki :-)
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