Selbstregulation
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klecksauge
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Re: Selbstregulation
Das gucke ich mir auch mal an (meine Lesestapel ist gigantisch.....).
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
Tablet und Smartphone-Nutzerin........
Rettet die Geburtshilfe!
https://mother-hood.de/
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Birdie
- ist gern hier dabei
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Re: Selbstregulation
Das klingt wirklich sehr gut. Mann, Mann, Mann, meine Kleine ist noch keine 5 Monate und meine Bücherstapel schon so groß...
Birdie mit Tigerjunges (4/16) - gestillt, getragen, familiengebettet aber vor allem von Herzen geliebt
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Lösche Benutzer 7240
Re: Selbstregulation
Nuala, ist das Buch auch hilfreich, wenn man weiss, dass das Kind Probleme hat, sich zu regulieren und das über Wutanfälle / Streit suchen macht? Dann bestelle ich es sofort ...
- Kaengu
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Selbstregulation
Danke für den Tip, ich werde es mir auch besorgen
Knapp da mobil:-)
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Grüße von Kaengu mit Tanzmaus *9/2011 und Baggerfan *1/2015
- Nuala
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Re: Selbstregulation
Keine Garantie, dass ich es richtig verstanden habe, aber ich hätte es so verstanden, dass heftige Anfälle ein Zeichen für Über/Unterregulation sind (klar bewirken sie in einer Art und Weise auch Regulation) und dass es eher darum geht zu schauen, wo man Stress rausnimmt, dass es nicht so weit kommt.carolina hat geschrieben:Nuala, ist das Buch auch hilfreich, wenn man weiss, dass das Kind Probleme hat, sich zu regulieren und das über Wutanfälle / Streit suchen macht? Dann bestelle ich es sofort ...
Damit das nicht falsch verstanden wird: es ist nicht so dass Anfälle jeglicher Art vermieden werden können oder müssen. Sie sind normal. Aber wenn sie sich extrem häufen und regelmäßig kommen, dann kann es sein, dass das Kind generell überreizt ist und durch Beobachtung und Try And Error kann man schauen woher das kommt und einen Hinweis darauf erhalten wo man das Kind begleiten und unterstützen kann, damit die Anfälle nicht so heftig und regelmäßig kommen. Die Anfälle sind ja Anzeichen von Stress und Stress kann man reduzieren/regulieren - wenn man weiß wie! Kinder wissen das nicht so gut - es gibt hier auch Unterschiede: manche haben dafür mehr Gespür und gehen instinktiv aus Stresssituationen raus wenn Sie können bevor es eskaliert, die meisten brauchen aber Hilfe dabei das zu erkennen und dann gibt es auch Kinder, die so überhaupt GAR kein Gespür dafür haben wann es Ihnen eigentlich zu viel ist und wie sie wieder zu Kräften und Ruhe kommen... Und ich gehe so weit zu behaupten, dass es auch Erwachsene gibt, die das nie "gelernt" haben - auf sich zu hören, die Wahrnehmungen ernst zu nehmen und Strategien zum (rechtzeitigem) Ausgleichen zu nutzen.
Ich kenne das soooo gut von mir: "plötzlich" bin ich gereizt und es wird mir alles zu viel und dann genügt die kleinste Sache und ich ZUCKE aus. Das würde ich NICHT als gute Strategie der Selbstregulation bezeichnen. Das ist mMn ÜBERHAUPT keine Selbstregulation, das ist entgleistes Stressverhalten. Die "Kunst" der Selbstregulation besteht darin schon lange vor dem Kippen zu registrieren, was gerade stresst und rechtzeitig gegenzusteuern, es NICHT eskalieren zu lassen.
Wie man das tun kann, ist unterschiedlich und es gibt VIELE Wege. Erstens kommt es darauf an wahrzunehmen DASS man gestresst ist und wovon. Dann kann man beginnen für sich Wege zu finden.
Vieles was in dem Buch steht machen die meisten Erwachsene vermutlich intuitiv. Vielleicht ist es auch vielen sehr bewusst (wir alle wissen zB. wie wichtig Ruhe und Schlaf, gesunde Ernährung und Bewegung ist, etc). Für mich ist der ZUSAMMENHANG so faszinierend und ich gehöre zu den Menschen, die nie aktiv und bewusst auf Selbstregulierung geschaut hat. Ich versuchte es wie die meisten innen über die SelbstKONTROLLE, aber das ist Druck und noch mehr Stress! Weil da nicht hinterfragt wird und MIT einem selbst gearbeitet wird, sondern über einen drüber. Da geht es um Unterdrücken und Komtrollieren und nicht um Wahrnehmen und Unterstützen.
Ja und das alles gilt natürlich auf für Kinder, denen wir eben bei der Selbstregulation helfen müssen.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
- Nuala
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Re: Selbstregulation
PS: Und Selbstregulation löst selbstverständlich nicht alle Probleme.
Für mich gehört es irgendwie zum Gesamtkonzept dazu: der Umgang mit Gefühlen allgemein, die Bedürfnisse und eben die Selbstregulierung. Das geht ja auch ineinander über und ergänzt sich.
Für mich gehört es irgendwie zum Gesamtkonzept dazu: der Umgang mit Gefühlen allgemein, die Bedürfnisse und eben die Selbstregulierung. Das geht ja auch ineinander über und ergänzt sich.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
- Linlin
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Selbstregulation
Ich habs auch mal in den Warenkorb geschoben. Das ist genau mein Thema grad.
Gibt es denn wirklich gute Tipps für den Alltag?
Gibt es denn wirklich gute Tipps für den Alltag?
Ameisenmädchen 05/2009 & Ameisenjunge 11/2013
- Nuala
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Re: Selbstregulation
Ich bin erst bissl über dem ersten Drittel, ich kann's also noch nicht sagen.
Aber bereits bis jetzt konnte ICH mir etwas mitnehmen.
Es ist aber sicher kein Buch mit genauen "SO GEHTS"-Plan.
Aber bereits bis jetzt konnte ICH mir etwas mitnehmen.
Es ist aber sicher kein Buch mit genauen "SO GEHTS"-Plan.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
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Lösche Benutzer 7240
Re: Selbstregulation
Danke für Deine lange Antwort!
Das meiste haben wir in anstrengenden Jahren schon selbst herausgefunden, das deckt sich mit dem, was Du schreibst. Dieser Prozess, zu erkennen "was stresst hier mein Kind so ungemein" und was können wir tun, wie kann er a) selbst merken, dass es ihm zuviel wird, und zwar rechtzeitig, und sich dann da auch noch raus ziehen sowie b) wenn das mal wieder nicht geklappt hat (jeden Tag ...), wie kann er seine Überreizung loswerden, ohne eine Stunde auf's Ärgste rumzuwüten bzw. wie lernt er, irgendwie familienerträglich rumzuwüten? So in die Richtung suche ich, und zwar jenseits von "lass das Kind auf ein Kissen boxen" und "Ruhepausn in den Alltag einbauen und nicht zuviele Termine" - nein, das hilft nicht. Gar nicht.
Wir warten auf einen Platz in der Ergotherapie, die soll da wohl auch helfen können? Mal schauen ...
Hach ja, ein Anleitungsbuch, das wäre was ... **grooooosser Seufzer**
Das meiste haben wir in anstrengenden Jahren schon selbst herausgefunden, das deckt sich mit dem, was Du schreibst. Dieser Prozess, zu erkennen "was stresst hier mein Kind so ungemein" und was können wir tun, wie kann er a) selbst merken, dass es ihm zuviel wird, und zwar rechtzeitig, und sich dann da auch noch raus ziehen sowie b) wenn das mal wieder nicht geklappt hat (jeden Tag ...), wie kann er seine Überreizung loswerden, ohne eine Stunde auf's Ärgste rumzuwüten bzw. wie lernt er, irgendwie familienerträglich rumzuwüten? So in die Richtung suche ich, und zwar jenseits von "lass das Kind auf ein Kissen boxen" und "Ruhepausn in den Alltag einbauen und nicht zuviele Termine" - nein, das hilft nicht. Gar nicht.
Wir warten auf einen Platz in der Ergotherapie, die soll da wohl auch helfen können? Mal schauen ...
Hach ja, ein Anleitungsbuch, das wäre was ... **grooooosser Seufzer**
- Nuala
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Re: Selbstregulation
Deine Fragen werden im Buch mMn durchaus beantwortet.
Ich hab es nur noch nicht so gut verinnerlicht um es beschreiben zu können. Vielleicht in ein paar Tagen oder es kann wer anderer.
Ich hab es nur noch nicht so gut verinnerlicht um es beschreiben zu können. Vielleicht in ein paar Tagen oder es kann wer anderer.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11