meine Kleine ist 1 Jahr und 2 Monate alt und ich habe das Gefühl, ich stille immer noch (wieder?!) voll! Die Beikost war noch nie ihre Stärke, ging aber schonmal wesentlich besser als jetzt. Jetzt gibt es Tage, da isst sie fast gar nichts, beißt vielleicht 4x von einer Banane ab und isst ansonsten noch ein bisschen Käse pur oder Brezel... Unser Essen verweigert sie fast vollständig (mal 3 Nudeln oder 1 Stückchen Kartoffel, Gemüse gar nicht), alles was süß ist, geht manchmal (Eierkuchen z.B. oder Obst). Wienerle könnte sie dafür fast ein ganzes verdrücken - aber das kann ich ihr doch nicht jeden Tag geben und ansonsten isst sie nix? Brot mag sie auch nicht, außer mit Schokocreme
Mein Problem ist nun aber vor allem, dass mir das Stillen zu viel wird. Ich will nicht abstillen, darum geht es nicht (die Große habe ich über 3 Jahre gestillt). Aber die Kleine grabbelt den ganzen Tag nach meinen Brüsten, trinkt immer wieder hier und da ein Schlückchen und braucht die Brust zwingend zum Einschlafen und Weiterschlafen nachts. Abgesehen davon, dass ich mir sehnlichst ruhigere Nächte wünsche (sie wacht im Schnitt 5x nachts auf), habe ich einfach das Gefühl, dass sie mich aussaugt. Ich esse und esse und fühle mich trotzdem oft total wackelig auf den Beinen, kriege Kreislaufprobleme und Hungerattacken 1 Stunde nachdem es Abendbrot gab etc. Ich fühle mich grad einfach überahupt nicht mehr wohl in meinem Körper und vermute jetzt mal einfach, dass es mit dem vielen Stillen zusammenhängt. Wiege halt auch nur 46 kg und hatte selbst schon immer Probleme, genug auf den Rippen zu haben.
Habt ihr irgendeinen Tipp für mich, wie ich die Kleine dazu bringen kann, mehr Beikost zu essen? Soll ich vom Stillen nach BEdarf weg und doch reglementieren, wann und wie oft sie an die Brust darf? Ich kann ja auch nicht jeden Tag 5 verschiedene Mahlzeiten kochen in der Hoffnung, dass irgendeine davon ihr diesmal schmeckt...
Bin dankbar für jegliche Tipps!
LG
Selda