Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

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chamomillas
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Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von chamomillas »

Wir haben diese Seabands, die bedingt gut helfen. Da nun aber bald der Sommerurlaub und somit lange Autofahrten anstehen, mag ich hier gern um Rat fragen. Was funktioniert bei Euren Zwergen?
(Ich möchte eigentlich keine "Reisetabletten" aus der Apotheke kaufen und auch das Verschlafen der ganzen Reise mit vielen Zwischenstopps wäre schade.)
Lösche Benutzer 17612

Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von Lösche Benutzer 17612 »

Wenn Du ein Verschlafen nicht möchtest ( was bei Reisetabletten gut passieren kann) , dann müsst ihr aktiv werden. Das Kind immer wieder durch Spiele etc dazu anhalten, in die Ferne/aus dem Fenster zu schauen. Auf gar keinen Fall Lesen/ Bücher schauen/ DVD schauen. Reisübelkeit entsteht dadurch, dass das Gehirn verwirrt ist weil es Bewegung wahrnimmt, aber die Augen ihm anderen Input vermitteln. Ihr müsst also dafür Sorgen dass nicht nur das Gleichgewichtsorgan des Kindes mit dem Input " Bewegung" in die Wahnehmung einfließt, sondern die Augen auch wirklich die Bewegung erfassen. Zusätzlich hilft es, mit möglichst wenig Beschleunigung zu fahren. Beschleunigung sind Kurven, aber auch schneller werden und bremsen. Wenn ihr einige Zeit geradeaus bei gleicher Geschwindigkeit fahrt, dannn ist es für das Gleichgewichtsorgan nämlich so, als würdet ihr überhaupt nicht fahren. ( Falls ihr in Physik gut seid, dann mal nach den Bezugssystemen schauen. Das Hirn sieht das ähnlich). Erst wenn es beschleunigt wird( positiv oder negativ) wird, kommt dann ein Signal das wieder mit den Augen und ein paar anderen Dingen abgeglichen wird. Und ggf. zu Übelkeit. Deshalb am Besten Autobahn und dann bei gleichbleibender Geschwindugkeit ( auch wenn es nervt). Nie hart beschleunigen oder bremsen ( und wenn doch mal, dann dem Kind hinterher durch lange Phasen des gleichmäßigen Fahrens wieder die gelgenheit zu geben, sein Brechzentrum zu besänftigen.
Und ggf. Ingwer.
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SchneFiMa
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Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von SchneFiMa »

Bei unserer Großen half nur Vomex. Ja da war sie dann 4 Stunden weg, aber sie musste nicht leiden. Jetzt ist sie 8 und braucht das nicht mehr, ich kann sie nun ablenken, bzw. aus dem fenster gucken lassen. Das ging bis 4 aber nicht wirklich, daher gab es Vomex.
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Lösche Benutzer 17612

Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von Lösche Benutzer 17612 »

Wir geben auch Vomex. Wenn hier einer anfängt zu kübeln isses aus, das ist wie Domino...Aber weil sie halt explizit sagte sie wolle das nicht.
Wenn das Kind alt genug ist gehen vielleicht auch Reisekaugummis, die man erst dann gibt falls es wirklich trotz aller Tipps zur Übelkeit kommt. Ist zwar der gleiche Wirkstoff, wirkt aber halt schneller und man muss das Kind nicht prophylaktisch ausknocken.
blaurosa
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Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von blaurosa »

Stoisch nicht ablenken und darauf achten, dass das Kind vorne (oder hinten) gerade durch die Scheibe schaut.
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stoerchin
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Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von stoerchin »

Die Reiseübelkeit unserer Jüngeren ist mit einer der Gründe, warum wir nur Nachts fahren. Vomex mag ich ihr nicht geben, und die Kaugummis darf man wohl erst ab 6 Jahren geben.

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blaurosa
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Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von blaurosa »

Wir auch Stoerchin. Wobei sie tagsueber, mit den entsprechenden Einschränkungen, auch so anderthalb Stunden so durchhält bzw auch mal verschläft.
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Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von Luzia »

Hat hier jemand Erfahrung mit homöopathischen Mitteln beim Kind bei Reiseübelkeit?
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mayra
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Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von mayra »

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chamomillas
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Re: Hilfe wegen Reiseübelkeit beim Kind - Tipps?

Beitrag von chamomillas »

EllenRipley, das hast Du richtig gut auf den Punkt gebracht mit den "Fehlmeldungen" zwischen dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr und dem Gehirn.
Hab an den Aspekt mit dem Hut/Basecap oä. nicht gedacht. Das werden wir so probieren.

Und ja, am liebsten möchte ich auch zur Hömöopathie greifen.
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