Reboarder und Carsharing

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arwen
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Re: Reboarder und Carsharing

Beitrag von arwen »

In unserer Carsharingzeit mit Reboarder haben wir es so gemacht, dass einer das Auto geholt hat, dann haben wir bei uns zuhause in Ruhe die Sitze eingebaut, dann sind wir losgefahren. Bei der Heimkehr genauso: alles ausladen, Sitze ausbauen, dann bringt einer das Auto zurück.
Mit drei Kindern und drei Sitzen wäre das gar nicht anders gegangen, und dann ist es auch ziemlich egal, wie unhandlich der Sitz ist.

Wir hatten übrigens den Graco Duologic, der wird jetzt als Klippan Kiss verkauft.
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SandraKoeln
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Re: Reboarder und Carsharing

Beitrag von SandraKoeln »

Hallo zusammen!

Danke für all eure Gedanken und den vielen Input! Da mich die Vielfalt der Möglichkeiten aber irgendwie weiterhin überfordert, machen wir wohl bald mal einen Termin bei den Zwergperten (wusste gar nicht, dass das nächste Geschäft in Euskirchen und damit gar nicht weit weg ist :D ).
Ich glaube weiterhin, dass Isofix für uns die beste Lösung sein wird. Ein schneller und einfacher Einbau ist mir einfach wichtig. Oft sind unsere "Autofahrsituationen" eh schon stressig genug, da finde ich es gut, wenn der Autositzeinbau kein Problem darstellt. Ich stelle allerdings immer mehr fest, dass die Autositzproblematik unser Lebensmodell "ohne eigenes Auto in der Innenstadt" so langsam doch ins Wanken bringt. Ich bin häufig alleine mit den Kindern, unsere Nachbarschaft ist zum Großteil eher anonym und wir wohnen im 2. Stock ohne Stellplatz oder Garage. Vor der Tür zu parken ist häufig fast unmöglich. Also selbst wenn wir 2 Erwachsene hier sind, und einer das Auto holen kann, ist nichts mit "in Ruhe Sitze einbauen". Da stehen wir in 2. Reihe und blockieren die ganze Straße oder im absoluten Halteverbot o.ä. Wenn ich alleine bin, muss ich die Sitze und die Kinder irgendwie zum Auto bringen. Mit einem Kind ging das noch so lala. Mit zweien hab ich es bisher noch nicht probiert. Weil ich es für ziemlich unmöglich halte. Ich frage mich immer wieder, was ich eigentlich mache, wenn ich mal mit einem Kind ins Krankenhaus muss. Ich schätze mal, irgendwie klappt das dann schon, aber es ist echt unschön in einer ohnehin schon unschönen Situation. Wobei eigentlich wäre ich wohl mit dem Fahrrad + Hänger ähnlich schnell im KH wie mit dem Taxi... Ach, es ist irgendwie blöd. Da lebt man ökologisch korrekt autofrei (und das gerne!) und fährt ohnehin viel lieber Fahrrad oder Öffis, und dann fängt man wegen dieser elenden Sitzfrage an über ein eigenes Auto nachzudenken..
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Sakura
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Re: Reboarder und Carsharing

Beitrag von Sakura »

Ich war schon ein paar mal mit Kind in wochenends im KH oder bei der kinderarztlichen Bereitschaft. Da ging es nie um Minuten, das hätte auch noch zwei Stunden Zeit gehabt und mit dem Rad fahrbar. Wenn es um Minuten ginge oder das Kind so krank, dass ich mir den Transport nicht zutraue, würde ich nen Rettungswagen rufen. Allein deswegen würde ich mir kein Auto kaufen.


Mein Handy leistet sich eine eigene Meinung zur Rechtschreibung...
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Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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SandraKoeln
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Re: Reboarder und Carsharing

Beitrag von SandraKoeln »

Ich hole den Thread mal wieder hoch um unsere Lösung zu teilen.
Wir haben uns für den Concord reverso entschieden. A: Weil uns ein einfacher Einbau, also isofix, echt wichtig war und ich bei den Einbauvideos von minikid und Co nie durchgeblickt hab. B: weil er für einen Isofix echt leicht ist und ganz ohne Zusatzgurte auskommt. Und C: weil der im Vergleich noch recht bezahlbar ist.
Und wir sind wirklich sehr zufrieden. Der Einbau könnte nicht einfacher sein und gepasst hat er bisher auch überall. Wirklich handlich ist er nicht, dass ist der kiddy aber auch nicht.
Wir fahren mittlerweile etwas mehr Auto, verzichten aber weiterhin auf ein eigenes. Und bisher klappt das gut. Notsituationen gab es bisher GsD noch keine, aber wenn würden wir die wohl entweder per Fahrrad lösen oder ein Taxi rufen und die Sitze nacheinander runtertragen.
Also Fazit: ich kann einen carsharing-tauglichen Reboarder vermelden.
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