Ich stille ihn in den Schlaf, dann schläft er in guten Nächten auch erstmal 3 Stunden. Die Male, wo er in der ersten Nachthälfte aufwacht geht es ihm darum, in meinem Arm zu schlafen, bzw. kuschelt sich ganz doll an mich und braucht meinen Arm um seinen Körper.
Ab wenn es draußen hell ist, mag er stillen. Ungefähr 30 minütig. Dann mag er aufstehen, gerne auch gegen 6 Uhr, wenn er tags vorher erst um 22 Uhr einschlief. Er ist die Tage ohne Kindergarten, also die letzten ohne Mittagsschlaf. Ich bleib dann erstmal komatös liegen, er wuselt in der Wohnung umher. Dann kommen aber lauter weinerliche Hilferufe, ich stehe auf und er ist quietschfidel, findet nur ein bestimmtes Buch gerade nicht.
Ich mag nicht mehr!!!
Kann man von einem 3jährigen erwarten, dass er Verständnis für meine Nachtruhe hat? 1-3 Störungen, völlig in Ordnung, aber so ist das Dauerterror und ich bin völlig fertig und verliere auch die Nerven. Richtig laut habe ich ihn heute früh mehrmals angeschrien, er soll mich jetzt schlafen lassen, Drohungen ausgesprochen er würde ab sofort alleine in seinem Zimmer schlafen, wenn er mich nicht in Ruhe lässt und einmal habe ich ziemlich doll ein Kissen nach ihm geschmissen.
Man so bin ich nicht und so will ich auch nicht sein, solche Drohungen sind ja auch völlig sinnfrei, aber ich bin dann so fertig.
Ich mag auch dieses innige Dauergekuschel nicht die ganze Nacht, ich mag so liegen, wie es mir bequem ist, habe aber gleichzeitig ein Problem damit, ihm die Nähe, die er anscheinend braucht zu entziehen. Zumal ich dann auch nur die Wahl habe, in unbequemer Pose auszuharren oder wieder gebrüll und auf dieses Gebrüll/Gejammer reagiere ich nach dem 5x einfach wieder mit selber Gebrüll, weil mir die Nerven blank liegen.