5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Moderator: Giraeffchen
- chennai
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Bei uns hat es zwar wesentlich früher geklappt, aber mit 7 hat meine Große immer noch ab und an mal Angst oder will, dass einer von uns bei ihr ist. Wenn ich im selben Zimmer noch bei der Kleinen liege, reicht ihr das, aber meist ist sie noch wach, wenn ich dann gehen will. Wir haben ein Babyphon mit Gegensprechanlage, das wird hier nach wie vor genutzt, wenn sie sich versichern will, dass wir da sind. Zum Übergang würde ich evtl. etwas Geräuschvolleres auf derselben Etage erledigen, Bad putzen oder sowas. Dann hört er dich, aber muss nicht ständig aktiv nachfragen, ob du noch da bist, und du kannst die Zeit immerhin sinnvoll nutzen und bist nicht so genervt.
CD-Hören könntest du mal probieren, meine Große schläft dabei aber nicht ein.
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Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
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- Linda89
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Ich hab selbst keine Erfahrung. Aber wenn er Angst hat, dass ihr weg geht, könnt ihr doch einfach relativ laut im gleichen Stockwerk sein?
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- fruba
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Bei uns bringt es etwas schneller wenn der kleine Mann vor dem Einschlafen bei sich im Zimmer noch eine Runde spielt. Ich gebe ihm dann entweder noch eine bestimmte Zeit oder sage das er sich melden soll wenn er so weit ist.
Das hilft aber nur damit es an sich schneller geht. Alleine mag er zur Zeit ach nicht schlafen und er kommt dann eben nachts zu uns.
Bei uns hilft es auch wenn ich ihm beim Einschlafen etwas festhalte/leicht drücke oder die Hände festhalte und ihn streichle.
Das hilft aber nur damit es an sich schneller geht. Alleine mag er zur Zeit ach nicht schlafen und er kommt dann eben nachts zu uns.
Bei uns hilft es auch wenn ich ihm beim Einschlafen etwas festhalte/leicht drücke oder die Hände festhalte und ihn streichle.
Glücklich mit drei Kindern 2009, 2011 und 2016.
Hoffnung und Zuversicht verstecken sich manchmal wie die Sonne hinter einem Berg - und obwohl man sie nicht sieht, trotzdem ist es hell.
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- Minchen
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Hach ja, das mit dem "bald ist es vorbei"... *seufz*Kate hat geschrieben:Sakura, danke für deine Umarmung. Die Vermutung mit dem nicht-müde-Sein liegt nahe bei 1 h Einschlafzeit, ich bin mittlerweile ziemlich sicher, dass er seinen Schlaf wirklich braucht. Es scheint mir eher ein Loslassen-/Angst-Problem zu sein.
Danke, Minchen, für deine ausführliche Antwort. Eigentlich hatte ich mehr auf "bald ist es vorbei" gehofft, aber mayra, du schreibst ja ähnlich.
Wir werden also wohl sehen müssen, dass wir das annehmen und soweit wie möglich unsere Bedürfnisse berücksichtigen.
Ein paar Sachen in deinem Text sind mir aufgefallen. Aus der Babyzeit fallen mir sofort zwei Situationen ein, in denen ich wollte, dass er schläft und er stundenlang wach blieb trotz Tuch usw. Unser eigener Widerstand ist wohl ein wichtiger Punkt. Wenn ich ihn hin und wieder ins Bett bringe, versuche ich, zu meditieren oder so, aber manchmal macht mich die Tatsache, da 1 h "gefesselt" zu sein, einfach rasend.
Dann das mit dem regelmäßigen Ablauf. Tagsüber scheint mir das für meinen Sohn nicht so wichtig, aber abends ist hier immer wieder kuddelmuddel. Unser Ritual sollte verlässlicher sein.
Und dann das mit den Kerzen. Hier ist nix romantisch abends. Es gibt Kämpfe um Zähneputzen und Anziehen bei der Kleinen und der Große kriegt das alles mit. Es wird zwar auch immer wieder gelacht, aber insgesamt ist die Stimmung dünnhäutig. Auch ein Ansatzpunkt.
Minchen, wie war denn bei euch der Übergang zwischen daneben liegen und auf der gleichen Etage sein? Ich fürchte, mein Sohn hat dann Angst, dass wir doch gehen (er wird immerhin erst seit 5,5 Jahren verlässlich von uns begleitet ....grrrrr .... ) und sich dann doch wachhält. Aber vielleicht fasst er Vertrauen, wenn er tagelang merkt, dass einer von uns wirklich oben bleibt?
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Also, ich kann Dir schonmal bestätigen, dass es bei uns in der Babyzeit exakt dasselbe war: wollte ich mal weg oder einfach nur um Punkt acht zur Tagesschau aus dem Zimmer sein, hat es nie geklappt. Da habe ich irgendwann gelernt einfach loszulassen, die Situation anzunehmen und somit gelassener damit umzugehen. Ab da ging es deutlich besser.
Mein Sohn ist sehr sensibel - und hat gleichzeitig ne große Klappe. Er reagiert auf alle Reize, auch schon seit er ein Baby ist. Heute noch ist er schnell überreizt und angestrengt. Gleichzeitig fordert er die Reize ein bzw kann sich schlecht schützen. Er wacht auch nachts und morgens schnell auf bei Geräuschen. Und braucht generell nicht so wahnsinnig viel Schlaf. Ich bin ähnlich veranlagt, deswegen kann ich mich ganz gut in ihn hineinversetzen.
Das Alleinschlafen - das ja hier keines ist, da die Geschwister noch da sind - musste er mit der Geburt des vierten Kindes lernen. Ich bin hier meistens abends allein mit den Kindern. Als Nr. 3 ein Baby war, hab ich die beiden größeren mit ins Bett genommen, sie einschlafgestillt und den beiden dabei im Dunkeln Geschichten erzählt. Dann hab ich im anderen Zimmer die beiden begleitet. Nachts schlief mein Mann bei ihnen, ich bei Nr. 3.
Dann kam Nr. 4 und es ging so nicht mehr. Wir haben dann auch die Zimmer umgeräumt, vorher gab es ein Schlaf- und ein Spielzimmer, dann für jeden ein Zimmer. Allein schlafen war nach wie vor nicht angesagt, aber mit Baby konnte ich die anderen nicht mehr alle ins Bett bringen, zumal Nr. 4 der Nr. 1 sehr ähnlich ist...
Naja, und wenn sie noch nicht schliefen, wenn ich das Baby schon im Bett hatte, dann musste ich oft versprechen oben zu bleiben, bin dann aber bewusst nicht mehr ins Zimmer gegangen. Hab gesagt, ich bin da, mich mit dem Handy auf die Treppe gesetzt (nicht sichtbar) und hab abgewartet.
Auch heute ist es tatsächlich so, dass er eigentlich so gut wie immer schon schläft, wenn ich runter gehe. Keine Ahnung daher, wie es wäre, wenn er noch wach liegt. Wobei: stimmt nicht. Er hat mich dann auch schon gerufen und ich mache es von der Stimmung abhängig. Hab ich das Gefühl er braucht es unbedingt und ich KANN auch noch, dann geh ich zu ihm. Manchmal sag ich ihm dann aber auch, dass ich müde und kaputt bin oder noch arbeiten muss und deswegen jetzt gehe. Kommt aber ebne sehr selten vor...
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
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- Minchen
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Lange Rede, kurzer Sinn: ich glaube, Kinder wie unsere brauchen einfach Sicherheit und Zuverlässigkeit. Und die bekommen sie am besten, wenn wir das ausstrahlen. Schwierig, ich weiß...
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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- Kate
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Danke für Eure ganzen Antworten! Es tut so gut, nicht allein damit zu sein!!
Ich würde gern auf Euch alle eingehen, merke aber gerade, dass ich das heute nicht mehr schaffe. Es sind auf jeden Fall ein paar Anregungen dabei, ich schreibe wann anders mehr.
Danke
Ich würde gern auf Euch alle eingehen, merke aber gerade, dass ich das heute nicht mehr schaffe. Es sind auf jeden Fall ein paar Anregungen dabei, ich schreibe wann anders mehr.
Danke
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
- Kate
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Eigentlich hatte ich gehofft, “es geht ein bisschen besser” berichten zu können, da es gestern etwas besser geklappt hat als sonst, aber heute war wie auch vorgestern mal wieder nur örks und jetzt sitzt er mit im Wohnzimmer
Lalelu, Hörbücher könnten wir mal probieren. Ich fürchte nur, dass er auch harmlose zu spannend findet und die ganze Zeit wach bleibt.
Sassenach, das klingt ja wirklich sehr sehr anstrengend bei euch. ((()))
chennai, das mit dem Babyfon sage ich meinem Großen jetzt immer mal wieder. Es steht ja sowieso im Schlafzimmer wegen der Kleinen, aber mein Großer scheint schon etwas fasziniert davon, dass ich ihn, selbst wenn ich nach seinem Einschlafen nicht mehr da bin (gestern Abend war mein Mann unterwegs), hören kann. Hat er wohl einfach nicht bedacht.
Das mit den geräuschvollen Sachen kann ich mir nicht so recht vorstellen. Die Zeit abends ist uns als Zeit zum Entspannen wichtig und ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, was ich in der Etage so viel sinnvolles für jeden Abend rumwurschteln könnte. Aber ich werde es mal im Hinterkopf behalten.
fruba, vor’m Einschlafen noch ruhig im Zimmer spielen hatte ich auch schon überlegt. Ich versuche das auch grad, wenigstens für ein paar Minuten, in unser strukturierteres Abendritual einzubauen. Schön zu lesen, dass es bei euch hilft, dann fühlt sich für mich das Ausprobieren lohnender an. Um die Einschlafbegleitung an sich geht es auch nicht, die ganze Stunde ist halt soo lang und das jeden Abend (und manchmal noch länger). Ob Festhalten oder Loslassen hilft, ist mir nicht so klar. Gestern allein bin ich mit der Kleinen auf dem Ball sitzen geblieben und mein Sohn ist tatsächlich dann allein eingeschlafen. Es gab aber auch schon die gleichen Situationen, in denen er dann irgendwann hellwach fragte, wann ich mich nun endlich an ihn kuscheln würde.
Minchen, in deinen Beschreibungen erkenn ich uns wieder. Und mit diesem Gedanken, der mir die letzten Tage auch schonmal kam ...
hast du einen ganz wichtigen Punkt getroffen!
Edit: Jetzt ist mein Sohn mehr oder weniger freiwillig (eine nette klare Aufforderung) mit einem Stapel Puzzle in sein Zimmer gegangen. In die andere Etage. Ein Silberstreif ....
Lalelu, Hörbücher könnten wir mal probieren. Ich fürchte nur, dass er auch harmlose zu spannend findet und die ganze Zeit wach bleibt.
Sassenach, das klingt ja wirklich sehr sehr anstrengend bei euch. ((()))
chennai, das mit dem Babyfon sage ich meinem Großen jetzt immer mal wieder. Es steht ja sowieso im Schlafzimmer wegen der Kleinen, aber mein Großer scheint schon etwas fasziniert davon, dass ich ihn, selbst wenn ich nach seinem Einschlafen nicht mehr da bin (gestern Abend war mein Mann unterwegs), hören kann. Hat er wohl einfach nicht bedacht.
Das mit den geräuschvollen Sachen kann ich mir nicht so recht vorstellen. Die Zeit abends ist uns als Zeit zum Entspannen wichtig und ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, was ich in der Etage so viel sinnvolles für jeden Abend rumwurschteln könnte. Aber ich werde es mal im Hinterkopf behalten.
fruba, vor’m Einschlafen noch ruhig im Zimmer spielen hatte ich auch schon überlegt. Ich versuche das auch grad, wenigstens für ein paar Minuten, in unser strukturierteres Abendritual einzubauen. Schön zu lesen, dass es bei euch hilft, dann fühlt sich für mich das Ausprobieren lohnender an. Um die Einschlafbegleitung an sich geht es auch nicht, die ganze Stunde ist halt soo lang und das jeden Abend (und manchmal noch länger). Ob Festhalten oder Loslassen hilft, ist mir nicht so klar. Gestern allein bin ich mit der Kleinen auf dem Ball sitzen geblieben und mein Sohn ist tatsächlich dann allein eingeschlafen. Es gab aber auch schon die gleichen Situationen, in denen er dann irgendwann hellwach fragte, wann ich mich nun endlich an ihn kuscheln würde.
Minchen, in deinen Beschreibungen erkenn ich uns wieder. Und mit diesem Gedanken, der mir die letzten Tage auch schonmal kam ...
...Minchen hat geschrieben:Lange Rede, kurzer Sinn: ich glaube, Kinder wie unsere brauchen einfach Sicherheit und Zuverlässigkeit. Und die bekommen sie am besten, wenn wir das ausstrahlen. Schwierig, ich weiß...
hast du einen ganz wichtigen Punkt getroffen!
Edit: Jetzt ist mein Sohn mehr oder weniger freiwillig (eine nette klare Aufforderung) mit einem Stapel Puzzle in sein Zimmer gegangen. In die andere Etage. Ein Silberstreif ....
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
- Prinzenmutti
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
wie wäre es wenn du ihn vorschlägst das er auf eurer Etage z-B auf dem Sofa einschlafen kann und wenn ihr zu Bett geht trägt ihr ihn hoch in sein Bett.
LG Prinzenmutti mit 06.07 ; 05.09 ; 11.12 ; 08.14 ; 04.18 ;12.19 und 07.22
- Kate
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 12.01.2011, 18:01
- Wohnort: Hannover
Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Das Schwierige ist, dass es für ihn dunkel sein muss beim Einschlafen.
Weiß nicht, ob ihm das reichen würde, wenn wir uns in die Küche setzen und er nebenan im WoZi ist. Auf's Sofa, während wir im gleichen Zimmer waren, hat er sich ein paar Mal gelegt, so schläft er da nicht ein.
Er hat noch etwas in der Küche gemalt und dann hat mein Mann ihn mit hochgenommen. So hatten wir immerhin Pause abends, aber mein Sohn wohl zu wenig Schlaf. Immerhin WE.
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Weiß nicht, ob ihm das reichen würde, wenn wir uns in die Küche setzen und er nebenan im WoZi ist. Auf's Sofa, während wir im gleichen Zimmer waren, hat er sich ein paar Mal gelegt, so schläft er da nicht ein.
Er hat noch etwas in der Küche gemalt und dann hat mein Mann ihn mit hochgenommen. So hatten wir immerhin Pause abends, aber mein Sohn wohl zu wenig Schlaf. Immerhin WE.
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Miracleine
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Re: 5,5jähriger braucht (?) 1h Einschlafbegleitung
Du schreibst, Dein Sohn fordert die Einschlafbegleitung ein. Was passiert, wenn er sie nicht bekommt? Kommt er "nur" immer wieder zu Euch? Oder noch etwas anderes.
Unser Sohn hat sie auch lange gefordert. Irgendwann war ich aber so gereizt, dass es einfach nicht ging. Ich habe dann beschlossen, dass er alt genug ist. Klingt brutal, ich weiß. Ich habe ihm ganz klar kommuniziert, dass ich weiß, dass er das kann und vor allem auch, dass ich noch arbeiten muss. (Ich habe abends oft Buchhaltung gemacht, Küchenarbeit oder genäht). Ich habe dann nur noch etwa eine Viertelstunde bei ihm gelegen und bin dann gegangen. Ich habe ihm gesagt, dass Babyfon sei an und er könne mich rufen, wenn etwas sei. Und überraschenderweise klappte das. Anfangs kam er immer noch mal "kontrollieren" aber das gab sich recht schnell. Es gab aber auch viele Monate, wo er dann noch lange wach gelegen hat und nach einer Stunde ankam, dass er nicht einschlafen könne. Dann bin ich noch mal mit nach hinten gegangen, habe ihm noch ein Lied gesungen und dann konnte er endlich schlafen.
Meinem Sohn hilft es definitiv, wenn das Bettritual friedlich und ohne Kämpfe abläuft, was hier leider oft nicht der Fall ist.
Dazu kommt, dass er eine sehr regelmäßige Schlafenszeit braucht. Er braucht extrem viel Schlaf und ist eigentlich eine Nachteule. Bis zum Sommer war es dann so, dass er früh im Bett war und für ihn ausreichend schlafen konnte bis zur Kita (13 Stunden). Freitags und samstags war er dann immer etwas später im Bett und hat ewig lange geschlafen. Seit dem Sommer muss er um 7:10 Uhr im Schulbus sitzen. Er geht nun noch etwas früher ins Bett (zwangsläufig), bekommt aber trotzdem zu wenig Schlaf. An den Wochenenden achte ich jetzt darauf, dass er wenn dann nur unwesentlich später ins Bett kommt als an den Schultagen. Er schläft am Wochenende nun zwar auch länger, aber nur ein wenig. Damit hat er nun abends in der Woche auch nur wenig Probleme beim Einschlafen. Er war früher auch immer abends müde und ich dachte, er sei locker müde genug zum Schlafen, offensichtlich aber nicht. Jetzt, wo er weniger Schlaf bekommt als er benötigt, klappt es erstmals überwiegend richtig problemlos mit dem Einschlafen.
Unser Sohn hat sie auch lange gefordert. Irgendwann war ich aber so gereizt, dass es einfach nicht ging. Ich habe dann beschlossen, dass er alt genug ist. Klingt brutal, ich weiß. Ich habe ihm ganz klar kommuniziert, dass ich weiß, dass er das kann und vor allem auch, dass ich noch arbeiten muss. (Ich habe abends oft Buchhaltung gemacht, Küchenarbeit oder genäht). Ich habe dann nur noch etwa eine Viertelstunde bei ihm gelegen und bin dann gegangen. Ich habe ihm gesagt, dass Babyfon sei an und er könne mich rufen, wenn etwas sei. Und überraschenderweise klappte das. Anfangs kam er immer noch mal "kontrollieren" aber das gab sich recht schnell. Es gab aber auch viele Monate, wo er dann noch lange wach gelegen hat und nach einer Stunde ankam, dass er nicht einschlafen könne. Dann bin ich noch mal mit nach hinten gegangen, habe ihm noch ein Lied gesungen und dann konnte er endlich schlafen.
Meinem Sohn hilft es definitiv, wenn das Bettritual friedlich und ohne Kämpfe abläuft, was hier leider oft nicht der Fall ist.
Dazu kommt, dass er eine sehr regelmäßige Schlafenszeit braucht. Er braucht extrem viel Schlaf und ist eigentlich eine Nachteule. Bis zum Sommer war es dann so, dass er früh im Bett war und für ihn ausreichend schlafen konnte bis zur Kita (13 Stunden). Freitags und samstags war er dann immer etwas später im Bett und hat ewig lange geschlafen. Seit dem Sommer muss er um 7:10 Uhr im Schulbus sitzen. Er geht nun noch etwas früher ins Bett (zwangsläufig), bekommt aber trotzdem zu wenig Schlaf. An den Wochenenden achte ich jetzt darauf, dass er wenn dann nur unwesentlich später ins Bett kommt als an den Schultagen. Er schläft am Wochenende nun zwar auch länger, aber nur ein wenig. Damit hat er nun abends in der Woche auch nur wenig Probleme beim Einschlafen. Er war früher auch immer abends müde und ich dachte, er sei locker müde genug zum Schlafen, offensichtlich aber nicht. Jetzt, wo er weniger Schlaf bekommt als er benötigt, klappt es erstmals überwiegend richtig problemlos mit dem Einschlafen.
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11