Ich fürchte wir sind gerade auf dem Gipfel des schlecht schlafens angekommen
In den ersten 3 Monaten hat er abends viel geweint. Meiner Meinung nach weil er nicht einschlafen konnte. Dann hat das abendliche Schreien aufgehört aber fast jedes Schläfchen wurde zur Gewaltaufgabe. Zum Teil hat es 1 Stunde gedauert das Baby zum schlafen zu bringen für ein 30 Minuten Nickerchen und geschrien hat er trotzdem noch meistens davor. Und das ganze Spiel dann alle 2 Stunden. Seitdem er ca 6-7 Monate alt ist funktioniert zum Glück einschlafstillen in 90% der Fälle zuverlässig. Hat er allerdings mit 6 Monaten manchmal sogar 6 Stunden durchgeschlafen sind wir jetzt beim nächtlichen Stillen alle 1-2 Stunden. Er hat auch keine längere erste Schlafphase mehr. Gut, habe ich mich auch dran gewöhnt, immerhin konnten wir alle schlafen.
Jetzt ist es aber so, dass er zunehmend unruhig schläft, sich wälzt, mich vom schlafen abhält, kein stillen oder was auch immer hilft und nach 1-2 Stunden endet es dann darin, dass er so unruhig ist, dass er weinend wach wird, sich nur schwer beruhigen lässt und dann erstmal 2 Stunden wach. Ich habe vorher natürlich noch kein Auge zu tun können

Gerade eben wieder- Baby um 8 müde, bettfertig, schläft beim einschlafstillen problemlos ein, wird ins Familienbett gelegt. Nach 30 Min gehe ich nachstillen, Baby nuckelt erst entspannt, wird zunehmend unruhiger an der Brust, wildes An und Abdocken, Hin und Herwerfen, fängt an zu weinen. Brechen es dann ab und nehmen ihn wieder mit runter. Im Wohnzimmer ist er 2 Std fröhlich wach gewesen, fängt an Augen zu reiben, einschlafstillen bis er fast schläft und dann wieder- plötzlich hin und her werfen in meinem Arm, weinen, Brust will er nicht, tragen nicht, Bobbycar fahren geht

Das ging gerade mehrere Male so, dass er von der Brust so hochgeschreckt ist und geweint hat, bis er dann völlig fertig neben mir auf dem Sofa mit aufgelegter Hand weggepennt ist. Mein Mann macht sich schon so Sorgen, dass er sogar einen Arztbesuch vorgeschlagen hat. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ist er einfach nur ein schlechter Schläfer oder hat er wirklich irgendetwas, dass ihm zu schaffen macht? Habe ja die Hoffnung, es ist jetzt die letzte Steigerung und dann schläft er durch - Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt

Tipps, Anregungen, Zuspruch für mich? Ich weiß nicht, wielange ich das so noch schaffe. Von der Müdigkeit her geht es, der Körper gewöhnt sich ja, aber mache mir große Sorgen, dass doch etwas mit ihm nicht stimmt
