Klar gehört für mich das Reden dazu und sich das vom Tag erzählen. Ich wollteAnnikaKurz1315 hat geschrieben:Hallo Serafin,Serafin hat geschrieben:Miteinander essen heißt aber doch, dass alle an einem Tisch sitzen. Und jeder ist seines. Dein Mann ist doch beim Essen seinen Teller, du deinen und ein Baby trinkt eben an der Brust.
Und: was mir aufgefallen ist: Die, die dann immer laut nach der Bindung schreien, füttern dann das Flascherl während das Kind im Wagen liegt. Oder stopfen noch ne Mullwindel drunter, damit sie das Kind nicht halten müssen.
Die Natur hat die Säuglingsernährung eben so vorgegeben, wird schon seinen Grund haben. Sonst würden ja auch Väter und Omas stillen können. Und das mit der Bindung ist ja wohl Quatsch. Wer eine gute Bindung zu einem Kind haben will, der kann diese herstellen, er muss sich eben bemühen. Und das hat, wie schon im Wort enthalten, mit Mühe zu tun. Die mag sich manch einer aber nicht machen. Also wird nach nem einfacheren Weg gesucht, ah, ich könnt ja Flasche geben. Das passiert denke ich, oft nicht bewusst, aber unterbewusst ist es da. Väter und Omas können alles machen, was die Mutter auch machen kann, außer Stillen. Wickeln, anziehen, baden, spazieren gehen und so weiter.
Puh, da habe ich aber etwas angesprochen![]()
Ich finde aber dieses Miteinander bzw. gemeinsam essen ist mehr als, dass jeder seinen Teller vor sich stehen hat und diesen leer isst. Die Kommunikation und Interaktionen, die dabei entsteht finde ich sehr wichtig. Und diese Kommunikation entsteht auch wenn man mit etwas Gefühl und Aufmerksamkeit die Flasche gibt. Mein Mann hat gerne unserem Sohn wenn er von der Arbeit kam, die Flasche gegeben.![]()
also nicht liegend im KW. Ist ja schrecklich wenn das Menschen machen! Braucht man erst gar nicht Kinder zu bekommen, wie ich finde!![]()
Aber ich gebe dir völlig recht, dass er das auch auf anderem Wege machen kann, also Bindung aufbauen. Und das macht er ja auch... ganz besonders nett fand ich am Sonntag wo er sich mit ihr ins Bett gelegt hat und mit ihr längere Zeit so dalag und gesprochen, gestreichelt und gespielt hat...
Er ist ein sehr liebevoller Vater.
Fakt ist aber ja, dass durch das Stillen erst einmal eine sehr enge Beziehung zwischen Mutter und Kind entsteht. Diese Bindung ist anders und intensiver als zwischen Vater und Kind. Zumindest ist das bei unserer Tochter der Fall. Und das ist auch richtig, dass die Natur das so vorgesehen hat und ich das nicht ändern kann bzw. auch gar nicht möchte. Aber bei unserem Sohn war es anders und da werden dann Vergleiche gezogen...
damit nur sagen, dass es nicht um die Tätigkeit Flasche füttern an sich geht. Sonst müssten sich die Erwachsenen ja auch füttern
Und ich habs leider viel zu oft mitbekommen, dass eben Flasche gegeben wurde, weil ja dann auch der Papa kann, und das ja soooo wichtig ist. Und dann wurde das Kind dabei nicht mal auf den Arm genommen, sondern bloß Flasche ins Maxicosi reingehalten und sich einfach weiterunterhalten. Kind wurde gar nicht beachtet.