Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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AnnikaKurz1315
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Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von AnnikaKurz1315 »

Hallo liebes Forum,

zu Beginn, dachte ich fälschlicherweise, dass es mir nichts ausmacht, wenn ich meiner Tochter die ein oder andere Flasche mit PRE-Nahrung zu füttere. :oops:
Aber nach jeder Flasche hatte ich ein echt schlechtes Gefühl. Mittlerweile drehen sich meine Gedanken ständig ums Stillen bzw. Milchsteigerung. Ich möchte es so gerne schaffen, aus verschiedenen Gründen, meine Tochter voll zu stillen.

Der wichtigste Grund ist wohl, dass mein erstes Kind Neurodermitis und Asthma entwickelt hat und meine Tochter dadurch auch ein erhöhtes Allergierisiko hat. Und volles Stillen ist ja bekanntlich die beste Prävention.
Meinen Sohn, Paul, wollte ich auch gerne ein Jahr stillen, habe aber nach drei Monaten frustriert aufgegeben.  :?
Er musste in der 32 SSW per Sectio geholt werden, da ich einen hohen Blasensprung und starke Blutungen hatte. Da er die ersten drei Wochen zu schwach zum stillen war, habe ich abgepumpt. Sehr deprimierend für mich, da nie mehr als 40 ml zusammen kamen. Relativ schnell wurde mir das ständige Pumpen, Stillen und Flasche Zuviel und gab nur noch PRE-Nahrung! Hätte ich damals schon mal von diesem Forum gewusst! :(

Ich war damals der festen Überzeugung, dass es nicht geklappt hat, da ich zu dieser Zeit viel emotional durch gemacht hatte. Daher hatte ich gar keine Bedenken, dass es bei Marie ähnliche Probleme geben würde bezüglich zu geringer Milchmenge...
Dabei war die Geburt von Marie eine weitestgehend problemlose und sehr schöne. Ich konnte Marie direkt anlegen und habe das auch so häufig wie möglich gemacht. Dummerweise wusste ich es nicht besser und gab abends nach dem ich Marie schon über mehrere Stunden Dauer gestillt hatte und sie immer noch Anzeichen von Hunger hatte, ein Fläschchen. Das begann schon am zweiten Tag und ich machte dies jeden Abend, da Marie immer am frühen Nachmittag damit begann nicht von meiner Brust zu wollen. Gegen späten Abend hatte ich und habe noch immer das Gefühl, dass sie echt Kohldampf hat! Auch wenn ich Sie schon über mehrere Stunden gestillt habe! Wenn ich ihr dann ein Fläschchen gegeben habe, war dieses in wenigen Minuten leer getrunken! Und auch mit dem jetzigen Löffeln kann es ihr nicht schnell genug gehen! Auch für das BES braucht Sie mit dem dünnsten Schlauch meistens nicht länger als 45 Minuten gefüllt mit 70 ml.

Nach mehreren Tagen hier im Forum und mehreren gelesenen Threads, muss ich allerdings gestehen, dass Flasche geben nicht mein einziger dummer Fehler war, den ich gemacht habe :cry: (z.B. zu meinen, dass der Calma Sauger eine gute Alternative ist, Stillproben zu machen und danach völlig deprimiert zu sein, zu lange Stillabstände...) Ich hoffe einfach, dass es noch nicht zu spät ist und meine Tochter für meine Fehler Büsen muss! :evil:
:cry: Was mir vor allem Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass ich meine Tochter noch nie voll gestillt habe, da ich ja schon am 2 Lebenstag zu gefüttert habe. Können wir da noch hinkommen??? :?:

Sehr viele Tipps und Anregungen habe ich mir schon hier im Forum holen können, kann aber garantiert noch vieles verbessern auf meinen Weg, meine Tochter voll zu stillen. Bzw. bräuchte bei ein paar Fragen auch professionelle Unterstützung. Was mir auch sehr wichtig ist, ist zu wissen ob der jetzige Weg, den ich eingeschlagen habe der richtige ist??? :?: Ich möchte weitere Fehler unbedingt vermeiden!
Leider steht mein Mann nicht wirklich hinter mir und hat die Augen gerollt, als ich angefangen habe Marie die PRE-Nahrung mit dem Löffel zu zu füttern bzw. mit dem BES auf dem Sofa saß. :roll: Also muss ich mir auf anderem Wege Zuspruch holen! :)

Hier jetzt erst mal handfeste Angaben:
* Wird oder wurde Euer Baby zu gefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zu gefüttert wird oder wurde.

Ich füttere Beba HA PRE Nahrung zu. Seit dem 22.07. mit dem Löffel (finde ich handlicher als mit dem Becher) bzw. seit dem 26.07. auch immer häufiger via BES (Am Abend immer, manchmal schaffe ich es auch noch über Mittag. Morgens wenn mein Sohnemann das Haus unsicher macht, füttere ich via Löffel zu). Davor habe ich mit der Flasche zu gefüttert. Zusätzlich habe ich angefangen ab dem 24.07., die zu gefütterte Menge über den Tag aufzuteilen. Davor habe ich eher große Mengen Richtung Nachmittag/Abend gefüttert.

20.07. - 9x gestillt, 240 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi
21.07. - 11x gestillt, 310 ml PRE, 2x Stuhl, 6x Pipi (Mein Sohn hatte sich mehrfach übergeben und ich musste mich mehr um ihn kümmern. Daher habe ich an diesem Tag eine Flasche mehr zu gefüttert um Marie mal weg legen zu können.)
22.07. - 12x gestillt, 170 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi - 4120g
23.07. - 10x gestillt, 160 ml PRE, 1x Stuhl, 4x Pipi
24.07. - 11x gestillt, 210 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi (Aufteilmenge PRE: morgens 70ml - mittags 70ml - abends 70ml)
25.07. - 13x gestillt, 210 ml PRE, 2x Stuhl, 5x Pipi - 4250g
26.07. - 12x gestillt, 210 ml PRE, 1x Stuhl, 5x Pipi
27.07. - 13x gestillt, 210 ml PRE, 3x Stuhl, 6x Pipi
28.07. - 12x gestillt, 160 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi (40-70-70, hat mittags weniger getrunken, deswegen nicht 180 ml)
29.07. - 14x gestillt, 180 ml PRE, 2x Stuhl, 6x Pipi - 4360g
30.07. - 16x gestillt, 170 ml PRE, 1x Stuhl, 5x Pipi (ich war krank und habe mit Marie den Tag auf der Couch verbracht, beim Löffeln mittags ging einiges daneben, daher geschätzt 10ml weniger getrunken)
31.07. - xxx gestillt, 140 ml PRE, xx Stuhl, xx Pipi (70-70), da sich meine Brüste sehr voll angefühlt haben, habe ich die morgens die 40 ml Mahlzeit weggelassen. Marie war bis zum Mittag auch relativ zufrieden. Kann ich die 40ml Mahlzeit morgens weiterhin weglassen? Oder ist es besser die Menge mittags oder abends erst einmal zu reduzieren?
:?:


04.06. 2940 g Geburt KH
07.06. 2800 g Entlassung KH
15.06. 2960 g Hebamme
22.06. 3160 g Hebamme
01.07. 3400 g Hebamme
09.07. 3520 g Hebamme --> angefangen höhere Mengen zu zu füttern auf Rat meiner Hebamme, wegen geringer Gewichtszunahme und Maries ständiger Hungeranzeichen :(
17.07. 3920 g U3 Kinderärztin
22.07. 4120 g Hebamme
25.07. 4250 g eigene Waage
29.07. 4360 g eigene Waage
Ich möchte gerne zwei Mal die Woche wiegen. Immer mittwochs und samstags zur gleichen Zeit am Morgen. Sind die Abstände ok oder soll ich häufiger wiegen? :?:


* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Seit dem ich mit der Stillberaterin telefoniert habe (17.07.), versuche ich die Stillabstände nicht länger als 2 Stunden werden zu lassen, was mir aber nicht immer gelingt. Morgens betragen die Stillabstände ca. 1,5-3 Stunden, ab ca. 15:00 Uhr werden die Abstände immer kleiner. Dann schaffe ich es häufig nur noch Marie im Tragetuch zu beruhigen in dem ich Sie zum Schlafen bringe. Dass ich Marie tagsüber mal für ein paar Minuten hinlegen kann, ist nur selten möglich. Meistens geht das wenn ich zu gefüttert habe. Daher habe ich mitunter den Eindruck, dass Sie von mir nicht ausreichend Milch bekommt. Wenn ich Stillproben gemacht habe, ergaben diese häufig nur 40-60ml auch nach längeren Stillpausen. War danach dann immer völlig deprimiert und hatte den Eindruck, dass die Milch noch weniger wurde. Habe sowieso den Eindruck, je stressiger mein Alltag ist, desto weniger Milch ist vorhanden. :shock:

Nur zweimal habe ich über 100ml gewogen. Bei diesen Mengen war Marie auch zufrieden eingeschlafen. :lol:

Es ist sehr selten der Fall, dass Sie von selbst aufhört zu trinken, da sie satt ist. (Nachts klappt dies ab und an) Wenn ich Sie ließe, würde Sie glaube ich 24h an meiner Brust verbringen. Daher docke ich Sie meistens nach einer gewissen Zeit ab (15-30 Minuten je Seite, je nachdem wie viel Zeit ich habe). Danach zeigt Sie aber fast immer noch Hungerzeichen wie Händchen in den Mund nehmen, Lippen schlecken und auch häufig weinen. :cry:

Was mir auch auffällt, ist dass Sie ca. 1 Minute gut trinkt und regelmäßig schluckt aber dann in den Nuckelmodus fällt und schnell anfängt einzuschlafen. Ich probiere es häufig mit Wechselstillen um sie wach zu halten. Nur habe ich den Eindruck, dass meine Brüste schnell schlaff werden und sie für wenige Mengen echt hart arbeiten muss....
Beim Wechselstillen ist ja beschrieben, dass man wechseln soll, wenn die Schluckabstände geringer werden. Bei mir habe ich den Eindruck, dass Sie halt die ersten 30 Sekunden bis 1 Minute sehr häufig schluckt wenn ich Sie dann aber das nächste Mal wieder zu der Brust Wechsel wo sie schon mal getrunken hat, also der 2 Wechsel, ist da schon gar nicht mehr genug Milch für diese Schluckfrequenz.

Mit dem BES habe ich den Eindruck, dass Sie etwas länger aktiv trinkt ca. 5 Minuten dann aber auch in den Nuckelmodus fällt. Dann wecke ich Sie oder Wechsel die Seite. Das BES mit 70 ml hat Sie innerhalb 30-45 Minuten leer getrunken. Ich habe mit dem mitteldicken Schlauch angefangen bin aber jetzt schon auf den dünnsten Schlauch übergegangen, da mir die Trinkgeschwindigkeit doch sehr schnell vorkam. Denn in der empfohlenen Broschüre stand, dass beim ersten Mal trinken die Kinder 10-20ml trinken. Direkt beim ersten Mal hatte Marie die Flasche mit 70ml Inhalt innerhalb 30 Minuten leer getrunken.
Im Allgemeinen gehe ich beim BES wie folgt vor: Beide Schläuche klebe ich direkt an. Den einen klemme ich aber zuerst ab. Flasche ist auf Brusthöhe. Wenn Marie ca. die Hälfte getrunken hat Wechsel ich die Seite und klebe den anderen Schlauch auf die Flasche und löse die Klemme.
Ist diese Vorgehensweise ok? :?:

Nachts schläft Marie immer besser. Seit ca. 1,5 Wochen lege ich Sie zwischen 21-22:30 Uhr hin. Dann kommt Sie einmal zwischen 01-02:30 Uhr und wieder zwischen 05:30-06:30 Uhr. Sind diese Stillabstände noch akzeptabel wenn ich meine Milchmenge weiter steigern möchte oder muss ich mir den Wecker stellen, um Sie häufiger nachts anzulegen?
:?:

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Das Stillen klappt von Anfang an gut. Zu Beginn hat sie manchmal nicht genug Brustwarze in den Mund genommen. Das hat sich aber gelegt. Meine Hebamme hatte auch mal geschaut, ob sie es richtig macht und hatte es für gut empfunden. Marie wird vor allem unruhig an der Brust wenn sie meiner Meinung noch Hunger hat und keine Milch mehr da ist. Dann dockt sie ständig an und ab, schlägt und tritt mit Armen und Beinchen, zieht die Brustwarze lang und fängt an zu weinen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen an dem ich zu füttere denn an diesem Punkt angekommen bekomme ich Sie auch nicht mehr im Tragetuch beruhigt!

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche ja, Schnuller nimmt sie nicht. (Seit dem 22.07. hat Marie keine Flasche mehr bekommen)

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
- Die Kinderärztin war bei der U3 sehr zufrieden. Gewichtskurve war genauso wie sie sein sollte... (Nach dieser Untersuchung habe ich den Entschluss gefasst, es mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, zu versuchen Marie voll zu stillen)
- Die Betreuung meiner Hebamme ist abgeschlossen. Sie kam bis zur U3 wöchentlich vor allem zum Wiegen.
- Ich habe am 17.07. mit einer Stillberaterin der La Leche Liga am Telefon gesprochen. Sie hat mir vor allem empfohlen die Stillabstände auf 1,5-2 Stunden zu verkürzen.

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich hatte einen insulinpflichtigen Gestationsdiabetes von der 10 SSW an, der aber gut eingestellt war. Ich habe ein leichtes PCOS. Gewicht ist normal. Keine Medikamente. Ich nehme 3x5 Globoli Agnus castus D12 und Causticum Hahnemanni D4.

Mir liegt noch folgendes am Herzen:
Was mich zu Beginn immer sehr nervös gemacht hat und ich immer noch meine Probleme habe, ist wenn ich meine beiden Kinder alleine um mich habe. (Normalerweise bringe ich Paul um 09:00 in den Kindergarten und hole ihn um 14:30 Uhr wieder ab) Paul ist ja auch erst 23 Monate alt und braucht noch viel Zuspruch. Einmal die Woche nehmen die Großeltern ihn am Nachmittag aber sonst muss ich sehen wie ich klar komme bis mein Mann um ca. 18:30 Uhr nach Hause kommt.
Obwohl es ja schon echt Luxus ist bis 14:30 Uhr mich nur um Marie kümmern zu müssen, (die Mütter/Väter mit mehreren Kindern rollen bestimmt jetzt die Augen!) finde ich die Stunden am Nachmittag mit beiden Kindern noch immer eine echte Herausforderung. Paul kommt aus dem KG und möchte Aufmerksamkeit, die ihm ja auch zusteht. Und Marie möchte am liebsten ab dem Nachmittag Dauer gestillt werden! :!: Hier könnte ich echt noch einige Tipps gebrauchen!!! Wenn ich Marie stille versuche ich Paul mit aufs Sofa zu locken und mit Büchern zufrieden zu halten. Aber das klappt leider nicht immer. Habe auch schon versucht im Tragetuch zu stillen. Damit kann ich mich allerdings nicht so richtig anfreunden, da Sie dann nicht mehr eng am Körper anliegt und ich in meinen Bewegungen eingeschränkt bin.

Sorry für den Megaroman! Habe versucht von Anfang an alles dar zu stellen und freue mich sehr auf eure Tipps und Anregungen :) :5:
Liebe Grüße Annika
Großer Bruder 8/13 und Stolze Schwester 6/15 mit Baby Bruder 2/18
ixcacienfuegos
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Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von ixcacienfuegos »

Herzlich Willkommen hier :).
Es meldet sich bestimmt bald eine Stillberaterin. Schon mal vorweg: Du machst das toll :)
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
Siduri
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Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von Siduri »

Wahnsinn, du bist ja toll organisiert und strukturiert! :D

Ich finde bewundernswert, wie konkret deine Fragen und Überlegungen sind. Und du hast ja auch schon viele der Empfehlungen, die man hier im Forum findet, umgesetzt. Dass die Situation mit einem Kleinkind und einem Baby fordert, kann ich mir nur vorstellen. Aber du scheinst das gut hinzubekommen.

Es meldet sich sicher bald ein Stillmod, dann kanns konkret losgehen :wink:

Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute und viel Kraft!
Lg
Elbenkind (geb. 17.11.2013)
Hobbitkind (geb. 02.12.2016)
koalina
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Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von koalina »

Herzlich Willkommen!

Für die Stillberaterinnen habe ich deine Listen (für den besseren Überblick) schon mal zusammen kopiert. Bitte schau nochmal drüber, ob es so stimmt.
Vermutlich wirst du zu Beginn täglich unter gleichen Bedingungen wiegen müssen.

Liebe Grüße!
koalina :piepmatz:
AnnikaKurz1315 hat geschrieben:
04.06. 2940 g Geburt KH
05.06. ----- ab hier Zufütterung mit Flasche
07.06. 2800 g Entlassung KH
15.06. 2960 g Hebamme
22.06. 3160 g Hebamme
01.07. 3400 g Hebamme
09.07. 3520 g Hebamme --> angefangen höhere Mengen zu zu füttern auf Rat meiner Hebamme, wegen geringer Gewichtszunahme und Maries ständiger Hungeranzeichen :(
17.07. 3920 g U3 Kinderärztin
20.07. ----- 9x gestillt, 240 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi
21.07. ----- 11x gestillt, 310 ml PRE, 2x Stuhl, 6x Pipi (Mein Sohn hatte sich mehrfach übergeben und ich musste mich mehr um ihn kümmern. Daher habe ich an diesem Tag eine Flasche mehr zu gefüttert um Marie mal weg legen zu können.)
22.07. 4120 g Hebamme, 12x gestillt, 170 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi ab hier Zufütterung mit Löffel bzw. BES
23.07. ----- 10x gestillt, 160 ml PRE, 1x Stuhl, 4x Pipi
24.07. ----- 11x gestillt, 210 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi (Aufteilmenge PRE: morgens 70ml - mittags 70ml - abends 70ml)
25.07. 4250 g eigene Waage, 13x gestillt, 210 ml PRE, 2x Stuhl, 5x Pipi ab hier eigene Waage
26.07. ----- 12x gestillt, 210 ml PRE, 1x Stuhl, 5x Pipi ab hier Zufütterung hauptsächlich mit BES
27.07. ----- 13x gestillt, 210 ml PRE, 3x Stuhl, 6x Pipi
28.07. ----- 12x gestillt, 160 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi (40-70-70, hat mittags weniger getrunken, deswegen nicht 180 ml)
29.07. 4360 g, 14x gestillt, 180 ml PRE, 2x Stuhl, 6x Pipi
30.07. ----- 16x gestillt, 170 ml PRE, 1x Stuhl, 5x Pipi (ich war krank und habe mit Marie den Tag auf der Couch verbracht, beim Löffeln mittags ging einiges daneben, daher geschätzt 10ml weniger getrunken)
31.07. ----- xxx gestillt, 140 ml PRE, xx Stuhl, xx Pipi (70-70), da sich meine Brüste sehr voll angefühlt haben, habe ich die morgens die 40 ml Mahlzeit weggelassen.
--.-'-;@

mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)

Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
Lösche Benutzer 20119

Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von Lösche Benutzer 20119 »

Ich weiß, dass dir das jetzt nicht weiterhilft, aber ich habe mich viel mehr auf mein instinktives Gefühl verlassen. Diese ganzen Daten, von Gewicht und wann wieviel getrunken, machen bei mir den Eindruck, dass du da sehr rational dran gehst. Das Stillen ist aber ein so natürlicher Vorgang wie Schlafen z.B. Kann es sein, dass du da zu sehr verkrampfst bei dem Thema? Oder vielleicht kann ich das nicht nachvollziehen, weil es bei uns immer gut geklappt hat.
Lösche Benutzer 7240

Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Wenn es nie Probleme gab, klar, kann man nach Gefühl stillen und sollte dies auch tun. Das ist hier aber eher nicht der Fall (bin keine Stillberaterin), die Thread-Erstellerin füttert ja quasi seit Geburt zu, nicht unglaubliche Mengen, aber immerhin. Da ist es sicher nicht falsch, planmässig an das Projekt "Vollstillen* zu gehen, mit eben einer solchen Liste (siehe auch "Wie funktioniert Stllberatung hier im SuT") und ordentlich harten Fakten, zumal die Stillmods hier ja weder Mutter noch Kind sehen können.

AnnikaKurz, es meldet sich bestimmt bald jemand von den StillMods, ihr bekommt das bestimmt hin!
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Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von deidamaus »

Hallo Annika,

herzlich Willkommen hier im SuT und vielen Dank für dein ausführliches Posting. Es meldet sich spätestens morgen ein StillMod bei dir.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von AnnikaKurz1315 »

Ich danke euch allen sehr für eure Antworten. Macht echt Mut weiter zu machen. :)
Liebe Grüße Annika
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Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von deidamaus »

Hallo Annika,

dein Wunsch voll stillen zu können ist sehr verständlich. Wir können noch einges tun, um deine Milchbildung anzuregen, so dass du eventuell zum Vollstillen kommen kannst.
! Auch für das BES braucht Sie mit dem dünnsten Schlauch meistens nicht länger als 45 Minuten gefüllt mit 70 ml.
Du kannst ruhig den mittleren Schlauch verwenden, damit dein Baby etwas zügiger fertig ist. 45 min für 70 ml ist schon recht lang, bei der Verwendung des dünnsten Schlauch es aber auch klar.Pre dur h den dünnsten Schlauch zu saugen, ist schon sehr anstrengend.
Nach mehreren Tagen hier im Forum und mehreren gelesenen Threads, muss ich allerdings gestehen, dass Flasche geben nicht mein einziger dummer Fehler war, den ich gemacht habe :cry: (z.B. zu meinen, dass der Calma Sauger eine gute Alternative ist, Stillproben zu machen und danach völlig deprimiert zu sein, zu lange Stillabstände...) Ich hoffe einfach, dass es noch nicht zu spät ist und meine Tochter für meine Fehler Büsen muss! :evil:
Versuche das nicht so negativ zu sehen. Du hast immer nach bestem Wissen gehandelt und gibst deiner Tochter so viel. Sie muss dafür nicht büßen, sondern kann sich darüber freuen, dass du dich so für das Stillen einsetzt.
:cry: Was mir vor allem Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass ich meine Tochter noch nie voll gestillt habe, da ich ja schon am 2 Lebenstag zu gefüttert habe. Können wir da noch hinkommen??? :?:
Deine Zufüttermenge ist nicht so hoch, da besteht durchaus eine gute Chance.
g. Was mir auch sehr wichtig ist, ist zu wissen ob der jetzige Weg, den ich eingeschlagen habe der richtige ist??? :?: Ich möchte weitere Fehler unbedingt vermeiden!

Ja, auf jeden Fall. Du fütterst stillfreundlich zu, das ist sehr, sehr wichtig.
31.07. - xxx gestillt, 140 ml PRE, xx Stuhl, xx Pipi (70-70), da sich meine Brüste sehr voll angefühlt haben, habe ich die morgens die 40 ml Mahlzeit weggelassen. Marie war bis zum Mittag auch relativ zufrieden. Kann ich die 40ml Mahlzeit morgens weiterhin weglassen? Oder ist es besser die Menge mittags oder abends erst einmal zu reduzieren?
:?:

Zur Reduktion komme ich noch.

Ich möchte gerne zwei Mal die Woche wiegen. Immer mittwochs und samstags zur gleichen Zeit am Morgen. Sind die Abstände ok oder soll ich häufiger wiegen? :?:

Um eine Reduktion gut zu begleiten ist es für uns nötig, dass du täglich unter gleichen Bedingungen wiegst.
Seit dem ich mit der Stillberaterin telefoniert habe (17.07.), versuche ich die Stillabstände nicht länger als 2 Stunden werden zu lassen, was mir aber nicht immer gelingt. Morgens betragen die Stillabstände ca. 1,5-3 Stunden, ab ca. 15:00 Uhr werden die Abstände immer kleiner. Dann schaffe ich es häufig nur noch Marie im Tragetuch zu beruhigen in dem ich Sie zum Schlafen bringe. Dass ich Marie tagsüber mal für ein paar Minuten hinlegen kann, ist nur selten möglich. Meistens geht das wenn ich zu gefüttert habe. Daher habe ich mitunter den Eindruck, dass Sie von mir nicht ausreichend Milch bekommt. Wenn ich Stillproben gemacht habe, ergaben diese häufig nur 40-60ml auch nach längeren Stillpausen. War danach dann immer völlig deprimiert und hatte den Eindruck, dass die Milch noch weniger wurde. Habe sowieso den Eindruck, je stressiger mein Alltag ist, desto weniger Milch ist vorhanden. :shock:

Das du dein Baby nicht ablegen kannst, ist recht normal für das Alter. Mit meinen ging das auch nicht wirklich gut, sie haben die ersten Lebenswochen im Tragetuch an mir gewohnt.

Tagsüber solltest du etwa alle 2 h und nachts alle 3 h stillen, so dass du auf mindestens 10-12 Stillmahlzeiten pro Tag kommst. Wenn es mal vorkommt, dass dein Baby einmal tagsüber länger schläft, ist das okay. Nachts sollte der Abstand möglichst nicht länger wie 4 h sein, d.h. eine längere Schlafpause von 4 h ist okay, danach sollte im 3 h Abstand geweckt und gestillt werden.
Nur zweimal habe ich über 100ml gewogen. Bei diesen Mengen war Marie auch zufrieden eingeschlafen. :lol:

100 ml ist sehr viel. Normale Portionen liegen eher bei 60 ml, es kann aber auch mal mehr oder weniger sein.
Es ist sehr selten der Fall, dass Sie von selbst aufhört zu trinken, da sie satt ist. (Nachts klappt dies ab und an) Wenn ich Sie ließe, würde Sie glaube ich 24h an meiner Brust verbringen. Daher docke ich Sie meistens nach einer gewissen Zeit ab (15-30 Minuten je Seite, je nachdem wie viel Zeit ich habe). Danach zeigt Sie aber fast immer noch Hungerzeichen wie Händchen in den Mund nehmen, Lippen schlecken und auch häufig weinen. :cry:

Dies müssen nicht unbedingt Hungerzeichen sein, sondern können auch einfach Zeichen dafür sein, dass dein Baby ein starkes Saugbedürfnis hat. Du kannst dann probieren sie ins Tragetuch zu nehmen und dabei an deinem kleinen Finger saugen lassen. Vielleicht reicht ihr das dann, um sich zu beruhigen.
Was mir auch auffällt, ist dass Sie ca. 1 Minute gut trinkt und regelmäßig schluckt aber dann in den Nuckelmodus fällt und schnell anfängt einzuschlafen. Ich probiere es häufig mit Wechselstillen um sie wach zu halten. Nur habe ich den Eindruck, dass meine Brüste schnell schlaff werden und sie für wenige Mengen echt hart arbeiten muss....

Wechselstillen ist sehr effektiv und hierbei ist es durchaus normal, nach einer Minute schon wieder die Seite zu wechseln.
Beim Wechselstillen ist ja beschrieben, dass man wechseln soll, wenn die Schluckabstände geringer werden. Bei mir habe ich den Eindruck, dass Sie halt die ersten 30 Sekunden bis 1 Minute sehr häufig schluckt wenn ich Sie dann aber das nächste Mal wieder zu der Brust Wechsel wo sie schon mal getrunken hat, also der 2 Wechsel, ist da schon gar nicht mehr genug Milch für diese Schluckfrequenz.

Das ist auch normal. Beim Einsetzen des ersten Milchspendereflexes komt am meisten Milch, danach nicht mehr ganz so viel.
Mit dem BES habe ich den Eindruck, dass Sie etwas länger aktiv trinkt ca. 5 Minuten dann aber auch in den Nuckelmodus fällt. Dann wecke ich Sie oder Wechsel die Seite.

Hast du es schon mit Brustkompressionversucht?

beim ersten Mal trinken die Kinder 10-20ml trinken. Direkt beim ersten Mal hatte Marie die Flasche mit 70ml Inhalt innerhalb 30 Minuten leer getrunken.

Dann hast du ein richtig gut saugendes und schlaues Baby. Wechsel ruhig wieder zum mittleren Schlauch zurück.
Im Allgemeinen gehe ich beim BES wie folgt vor: Beide Schläuche klebe ich direkt an. Den einen klemme ich aber zuerst ab. Flasche ist auf Brusthöhe. Wenn Marie ca. die Hälfte getrunken hat Wechsel ich die Seite und klebe den anderen Schlauch auf die Flasche und löse die Klemme.
Ist diese Vorgehensweise ok? :?:

Das kannst du genau so machen.
Nachts schläft Marie immer besser. Seit ca. 1,5 Wochen lege ich Sie zwischen 21-22:30 Uhr hin. Dann kommt Sie einmal zwischen 01-02:30 Uhr und wieder zwischen 05:30-06:30 Uhr. Sind diese Stillabstände noch akzeptabel wenn ich meine Milchmenge weiter steigern möchte oder muss ich mir den Wecker stellen, um Sie häufiger nachts anzulegen?
:?:

Eine längere Schlafphase von 4 h ist okay, danach würde ich sie spätestens nach drei Stunden wecken. Nächtliches Stillen ist sehr gut für die Milchbildung.

. Marie wird vor allem unruhig an der Brust wenn sie meiner Meinung noch Hunger hat und keine Milch mehr da ist. Dann dockt sie ständig an und ab, schlägt und tritt mit Armen und Beinchen, zieht die Brustwarze lang und fängt an zu weinen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen an dem ich zu füttere denn an diesem Punkt angekommen bekomme ich Sie auch nicht mehr im Tragetuch beruhigt!

Dann kann es sehr gut sein, dass Sir noch Hunger hat. Zusätzlich zu Brustkompression und Wechselstillen solltest du möglichst 1-2 mal am Tag Abpumpen, um deine Milchbildung zusätzlich anzuregen. Bei dir passt es dann wahrscheinlich am Vormittag gut, wenn dein zweites (auch noch kleines Kind) in der Kita ist. Die abgepumpte Milch kannst du dann statt Pre zufüttern.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche ja, Schnuller nimmt sie nicht. (Seit dem 22.07. hat Marie keine Flasche mehr bekommen)

Sehe schön :D

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich hatte einen insulinpflichtigen Gestationsdiabetes von der 10 SSW an, der aber gut eingestellt war. Ich habe ein leichtes PCOS. Gewicht ist normal. Keine Medikamente. Ich nehme 3x5 Globoli Agnus castus D12 und Causticum Hahnemanni D4.

PCOS kann dazu führen, dass die Milchmenge nicht ausreicht.

Hast du schon mal über die Einnahme von Bockshornkleesamen zur Steigerung deiner Milchmenge nachgedacht?
Mir liegt noch folgendes am Herzen:
Was mich zu Beginn immer sehr nervös gemacht hat und ich immer noch meine Probleme habe, ist wenn ich meine beiden Kinder alleine um mich habe. (Normalerweise bringe ich Paul um 09:00 in den Kindergarten und hole ihn um 14:30 Uhr wieder ab) Paul ist ja auch erst 23 Monate alt und braucht noch viel Zuspruch. Einmal die Woche nehmen die Großeltern ihn am Nachmittag aber sonst muss ich sehen wie ich klar komme bis mein Mann um ca. 18:30 Uhr nach Hause kommt.
Obwohl es ja schon echt Luxus ist bis 14:30 Uhr mich nur um Marie kümmern zu müssen, (die Mütter/Väter mit mehreren Kindern rollen bestimmt jetzt die Augen!) finde ich die Stunden am Nachmittag mit beiden Kindern noch immer eine echte Herausforderung. Paul kommt aus dem KG und möchte Aufmerksamkeit, die ihm ja auch zusteht. Und Marie möchte am liebsten ab dem Nachmittag Dauer gestillt werden!

Das ist sehr anstrengend. Zwei so kleine Kinder zu Hause zu haben. Besonders die ersten paar Lebensmonate, die die kleinen Babys am liebsten nur an Mamas Brust oder im Tuch verbringen wollen, sind sehr anstrengend. Mir hat es da immer geholfen viel unterwegs zu sein, dann war das größere Kind abgelenkt. Spielplatz, Freunde besuchen, Zoo, ...

:!: Hier könnte ich echt noch einige Tipps gebrauchen!!! Wenn ich Marie stille versuche ich Paul mit aufs Sofa zu locken und mit Büchern zufrieden zu halten. Aber das klappt leider nicht immer.

Er ist ja auch noch sehr klein. Manche Mütter haben eine Stillspielzeugkiste mit tollen Sachen, die es nur beim Stillen gibt. Meine Jungs haben mit zwei große Baustellen Fahrzeuge geliebt bzw. lieben sie. Feuerwehr steht auch hoch im Kurs.
Habe auch schon versucht im Tragetuch zu stillen. Damit kann ich mich allerdings nicht so richtig anfreunden, da Sie dann nicht mehr eng am Körper anliegt und ich in meinen Bewegungen eingeschränkt bin.

Das ist richtig. Wenn sie dann aber fertig ist, kannst du sie andocken und das Tuch wieder festbinden.

Zusammengefasst:
- 10-12 mal in 24 h stillen, tagsüber alle 2 h, nachts alle 3 h
- Wechselstillen
- Brustkompression
- möglichst 1-2 mal täglich abpumpen und die Mumi statt Pre zufüttern
- eventuell Bockshornkleesamen einposten
- täglich wiegen, Stillmahlzeiten zählen und Windelanzahl und hier posten

Zu den Gewichtswerten und einer Reduktion schreibe ich gleich noch etwas.

Liebe Grüße von deidamaus
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Re: Auf dem Weg zum Vollstillen... Tipps sehr willkommen!

Beitrag von deidamaus »

Danke dir koalina fürs Liste zusammenfassen :D

Mache mal mit folgender gekürzten Liste weiter:

04.06. 2940 g Geburt KH
07.06. 2800 g Entlassung KH
15.06. 2960 g Hebamme
22.06. 3160 g Hebamme
01.07. 3400 g Hebamme
09.07. 3520 g Hebamme
17.07. 3920 g U3 Kinderärztin
20.07. ----- 9x gestillt, 240 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi
21.07. ----- 11x gestillt, 310 ml PRE, 2x Stuhl, 6x Pipi
22.07. 4120 g Hebamme, 12x gestillt, 170 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi
23.07. ----- 10x gestillt, 160 ml PRE, 1x Stuhl, 4x Pipi
24.07. ----- 11x gestillt, 210 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi
25.07. 4250 g, 13x gestillt, 210 ml PRE, 2x Stuhl, 5x Pipi
26.07. ----- 12x gestillt, 210 ml PRE, 1x Stuhl, 5x Pipi
27.07. ----- 13x gestillt, 210 ml PRE, 3x Stuhl, 6x Pipi
28.07. ----- 12x gestillt, 160 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi
29.07. 4360 g, 14x gestillt, 180 ml PRE, 2x Stuhl, 6x Pipi
30.07. ----- 16x gestillt, 170 ml PRE, 1x Stuhl, 5x Pipi
31.07. ----- xxx gestillt, 140 ml PRE, xx Stuhl, xx Pipi

Die Zunahme liegt wunderbar im Bereich von durchschnittlich 170-330g pro Woche (laut WHO für die ersten beiden Lebensmonate).

Ich schlage vor, dass du noch 2-3 Tage bei circa 150-200 ml bleibst (verteilt auf 3-4 Portionen mit 50 ml) und dabei täglich wiegst (eine tolle Liste übrigens, das macht uns den Anfang hier viel leichter). Danach reduzieren wir langsam um 10-20 ml pro Tag und schauen, ob deine Milchbildung mit den obigen Maßnahmen dann ausreicht, um ihren Bedarf zu decken.

Was meinst du dazu?

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