Zumindest bei unserem Großen war das tatsächlich so. Da dachte ich auch noch: Kinder werden ganz von selbst trocken. Blos nicht zu früh anfangen, das schadet nur. Das Gegenteil war der Fall: wir haben den richtigen Zeitpunkt verpasst und danach war es richtig schwer. Klar, irgendwann wäre er auch ganz von selbst drauf gekommen. Aber wann? Mit 5 oder 6? Und wäre das wirklich schön für ihn gewesen? Dabei war er körperlich längst so weit. Aber es war ihm halt total unheimlich ohne Windeln und furchtbar peinlich, wenn doch etwas daneben ging. Beim Kleinen haben wir viel früher angefangen. Da war's kein Problem: am Anfang ging noch viel daneben, dann immer weniger und bald gar nichts mehr - ohne dass ihm dabei irgend etwas peinlich oder so war. Für mich war's eine zeitlang mehr Arbeit, aber für's Kind viel angenehmer.Teelicht hat geschrieben:Ich glaube es ist gut früh anzufangen, weil es gut ist, die Umstellung von Windeln zu Klo so früh wie möglich zu machen, weil es einfach komisch ist, dass man plötzlich andere Regeln für das Toilettenverhalten aufstellt. Für das Kind ist es möglicherweise schwieriger sich umzugewöhnen, wenn es mehrere Jahre immer in die Windeln gemacht hat. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass ein dreijähriges Kind es als größere Katastrophe ansieht, wenn was in die Hosen geht's, als ein Kind unter zwei Jahren. Wir wollten unserem Kind auch diese Selbstständigkeit mitgeben, bevor es mit zwei Jahren in der Kita anfing.
Anzeigen, wenn sie keine Lust mehr hat, auf dem Topf zu sitzen kann übrigens schon meine Minimaus mit gerade 6 Wochen. Und genauso merke ich auch, wie sie sich quält, wenn sie in die Windel drücken muss und wie entspannt das auf dem Asia-Topf geht