Wölkchen123 hat geschrieben:Die Diskussion hatten wir als mein Sohn noch ein Baby war und ich muss zugeben, dass ich mich ein bisschen mit habe anstecken lassen und damals beim ersten Baby mir auch das Impfen (also Stechen lassen) des kleinen schreienden, unberührten Baby irgendwie grausam vorkam.

Ich schieb es mal auf die Hormone und eben dass es mein erstes Kind war und ich mich bis dahin mit dem Thema nicht auseinandergesetzt hatte.
Ich glaube das Gefühl kennen doch bestimmt die meisten von uns. Es ist einfach ein blödes Gefühl ein gesundes Baby sowas auszusetzen. Und dann hat es evtl. danach auch noch Schmerzen und Fieber und es kommt noch ein Zäpfchen dazu. In dem Moment ist der Gedanke einfach weit weg, dass das viel weniger schlimm ist als eine der Krankheiten gegen die man impft (da gehe ich jetzt von normalen moderaten Impfnebenwirkungen aus).
Das ist halt das blöde mit den Gefühlen, die können schnell umschwenken. Als ich in der Schwangerschaft mit Kind 2 Gürtelrose bekam und Kind 1 plötzlich neben mir stand und mit "da, Mama" voll draufgepatscht hat, hatte ich dann wieder ein gutes Gefühl bei dem Gedanken, dass ich mich für die Windpocken-Impfung entschieden hatte.
(Soll jetzt gar nicht gegen dich argumentieren, Wölkchen)
Unterwegs mit dem großen Bruder (5/13), dem mittleren Bruder (12/14) und dem kleinen Flöckchen (3/17)