Nema, das mit dem "ne, die mag ich weniger" könnte eins zu eins von meiner Tochter kommen. Mußte gerade echt lachen.
Mittlerweile fühle ich mich auch schon wieder besser, es trifft mich einfach manchmal bessern Wissens sehr.
Wenn wir alleine sind, ist sie ganz normal zu mir, kuschelt, spielt, lacht, singt, tanzt mit mit mir. Da fragt sie auch nicht vermehrt nach ihrem Papa. Aber es stimmt schon, was hier auch schon geschrieben wurde. Er konnte immer schon gut mit Kindern, ich eher nicht so.
Wir haben uns ja schon öfter drüber unterhalten und sind irgendwie immer zu dem Schluss gekommen, dass die beiden einfach eine andere (ver-) Bindung zu einander haben. Meine Maus ist per sekundärer Sectio zur Welt gekommen, mein mann hat sie in Empfang genommen und sagte er wußte von Anfang an, dass das "sein" Kind ist. Damit meinte er nicht die Genetik, sondern die Emotion. Ich hingegen hab etliche Wochen gebraucht, bis ich auch so richtig verliebt war.
Bei unserem Sohn ist es anders. Da war zwar bei mir auch nicht sofort die große liebe da (ich tue mich eh etwas schwer bei "fremden" Menschen

), aber trotzdem war da von Anfang an eine andere verbindung. Sein erstes lächeln gehörte mir, er himmelt mich an, wann immer er mich sieht, er läßt sich auch von mir wirklich gut beruhigen. Er dockt beim stillen ab um mich anzugrinsen, er läßt mich manchmal kaum aus den Augen. Etwas was ich von meiner Tochter so gar nicht kenne.
Vielleicht gibt es das wirklich, das Bindungen einfach anders sind, nicht zwangsläufig besser oder schlechter, sondern einfach anders.
Und ich möchte meiner Tochter lieber nicht sagen, dass mich das verletzt, es fühlt sich für mich einfach nicht richtig an. Sie ist doch noch so klein und kann ja nix dafür, dass sie lieber Zeit mit ihrem Papa verbringt, wenn er denn da mal da ist. Und prinzipiell finde ich ihr Verhältnis zueinander auch echt toll. Und sie macht es ja auch nicht um mich zu verletzten, sondern äußert ja nur ihre gefühle.