Meine Schwägerin erzählte mir letztens, dass ihr 4-jähriger Sohn einen gleichaltrigen Freund hat, mit dem er sich regelmäßig prügelt. Also so richtig prügelt
Jetzt weiß ich überhaupt nicht, was ich davon halten soll. Mich macht der Gedanken irgendwie traurig, dass die Kinder den Eindruck vermittelt kriegen, sich gegenseitig Schmerzen zuzufügen sei normal in einer Freundschaft. Ausserdem gehe ich davon aus, dass sie mit 4 einfach noch nicht in der Lage sind, ihre Auseinandersetzungen anders zu klären und da eher auf Unterstützung und Anleitung angewiesen wären.
Ich habe auch schon mit Grundschulkindern gearbeitet, für die es sehr wichtig war, sich körperlich zu messen. Aber da haben wir eine Art "Ringkampf" mit klaren Regeln (nicht schlagen, treten, kneifen, beißen...) und einem Stop-Wort, falls es einem der Beteiligten zu viel wird eingeführt. So etwas in der Art könnte ich mir in diesem Fall auch vorstellen...
Lange Rede kurzer Sinn: Was haltet ihr davon? Sehe ich das zu eng, weil die Kinder bisher anscheinend gut damit klar kommen und sich das so von selbst regulieren kann?
Einmischen werde ich mich nicht, das müssen die Eltern selbst wissen, mich würden nur verschiedene Meinungen dazu interessieren.