Welche Bratpfanne?

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Angua
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von Angua »

sabbelschnuut hat geschrieben:Ich finde, nach dem Auswischen merkt man nicht mehr, was vorher in der Pfanne drin war. Ich praktizierte das schon seit ein paar Jahren mit meinen beschichteten Pfannen so, die wische ich auch immer nur aus. Nochmal die Frage, mit welchem Öl reibt ihr eure Pfannen ein, bevor ihr sie in den Schrank stellt? Ich weiß nicht, ob ich Olivenöl nehmen soll.
Also ich wisch die auch immer nur aus und da ist dann halt das "Restöl" drin ist, also was auch immer ich halt verwendet hatte. :oops:
Ich wüsste jetzt aber nichts, was gegen Olivenöl sprechen sollte.
Miracleine hat geschrieben:Bei "normalen" beschichteten Pfannen schmecke ich sehr deutlich was vorher drin war. Wenn ich süsse Pfannkuchen möchte, muss die Pfanne ganz frisch sein. Sonst schmecke ich Zwiebeln, Bacon oder was auch immer arg durch. :wink: Deswegen bin ich ja auch so kritisch mit den Eisenpfannen mit Patina.
Ja, bei den Teflonpfannen hatte ich das auch immer!
Miracleine hat geschrieben:Müssen die Eisenpfannen von außen auch irgendwie behandelt werden, damit sie nicht rosten?
Am Anfang hab ich das glaub auch mal eingeschmiert (stand dann in der mitgelieferten Anleitung), aber außen passiert der Pfanne ja nicht wirklich was. Man geht ja eben nicht mit Wasser dran.
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von Miracleine »

Angua hat geschrieben:
Miracleine hat geschrieben:Müssen die Eisenpfannen von außen auch irgendwie behandelt werden, damit sie nicht rosten?
Am Anfang hab ich das glaub auch mal eingeschmiert (stand dann in der mitgelieferten Anleitung), aber außen passiert der Pfanne ja nicht wirklich was. Man geht ja eben nicht mit Wasser dran.
Das ist für mich "Normalpfannennutzer" schwer vorstellbar. Wenn ich z.B. Kürbis dünste und ein wenig köcheln lasse, klebt der doch wie Patex überall fest, egal an welchem Material (Holzlöffeln, Teflon-Pfannen, Brettern, Händen, Kunststoff). Das kann doch fast gar nicht nur mit Auswischen gehen. Irgendwo im Thread hatte ich mal gelesen mit Wasser ein wenig spülen. Muss ich sie dann außen auch nicht behandeln?

Sorry für die vielen Fragen. :oops:
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von sabbelschnuut »

Wenns hartnäckig ist, kann man Wasser drin aufkochen. Man sollte es aber nur Minuten in der Pfanne lassen, nicht vergessen und dann Stunden später erst ausschütten. Wasser mit etwas Natron aufkochen geht wohl auch, das löst vor allem Fett auch ganz gut. Damit mache ich z. B. auch meinen Backofen oder leere Ölflaschen sauber, die ich noch behalten will.
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von sabbelschnuut »

Aber hinterher das Einölen nicht vergessen! ;-)
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von Miracleine »

sabbelschnuut hat geschrieben:Wenns hartnäckig ist, kann man Wasser drin aufkochen. Man sollte es aber nur Minuten in der Pfanne lassen, nicht vergessen und dann Stunden später erst ausschütten. Wasser mit etwas Natron aufkochen geht wohl auch, das löst vor allem Fett auch ganz gut. Damit mache ich z. B. auch meinen Backofen oder leere Ölflaschen sauber, die ich noch behalten will.
Danke. Das klingt gut.
Angua hat geschrieben:...Tomaten(sauce) ist aber anscheinend ein Problem wegen der Säure und zu flüssige Saucen sollten relativ zügig raus aus der Pfanne...
Ich nehme an, beides löst die Patina an? Das wäre für uns echt blöd. Momentan sind beispielsweise fast immer Tomaten im Essen, weil ich in den letzten Wochen über 200 Stück geerntet und teilweise eingefroren habe. Und oft koche ich größere Mengen und lasse die Reste dann in der Pfanne abkühlen, bevor ich sie zum Einfrieren in Kunststoffdosen umfülle. Da müsste ich dann ja auch wieder noch als Zwischenschritt eine Keramikschüssel nehmen. :? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass eine Eisenpfanne für uns vielleicht doch nicht so das Richtige ist, auch wenn sie mich ungeheuer reizt.
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von sabbelschnuut »

Tomaten oder Saucen mit Wein oder sowas müsste man in einem extra Topf machen, das stimmt. Jetzt, wo ich die gusseiserne endlich in Gebrauch habe (hab mich auch ewig nicht rangetraut und sie lag lange im Schrank), kann ich mich gut mit dem Gedanken anfreunden, dass ich sie bei solchen Gerichten hauptsächlich dafür nehme, um das Fleisch anzuraten. Bratensatz fällt dann halt leider weg für Saucen. Aber der ist ja jetzt auch für ne Tomatensauce nicht so arg wichtig.
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von sabbelschnuut »

Und irgendwo meine ich auch gelesen zu haben, dass Nee gestandenen, alten Patina auch Säurehaltiges nix anhaben kann. Aber darauf baue ich jetzt mit meiner blutjungen Pfanne noch nicht ;-)
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von Miracleine »

Ich mache halt nicht unbedingt Tomatensoßen, sondern Reispfannen mit viel Tomate oder andere "Mischgerichte", die ich mit Tomate aufpeppe, z.B. bei Kürbis oder Zucchini, die ich in der Pfanne anschmore. Ich habe einfach oft Pfannengerichte mit verschiedensten Zutaten.
sabbelschnuut hat geschrieben:Und irgendwo meine ich auch gelesen zu haben, dass Nee gestandenen, alten Patina auch Säurehaltiges nix anhaben kann. Aber darauf baue ich jetzt mit meiner blutjungen Pfanne noch nicht ;-)
Das wäre dann wiederum natürlich ein Argument.

Ich sehe schon, ich muss vor dem Kauf einer neuen Pfanne erst ein Pfannendiplom machen. :lol:
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von sabbelschnuut »

Ich hab gerade mal bei Skeppshult auf der Seite gelesen: Zubereiten kann man solche Sachen schon darin, und das Essen wird ja auch mit Eisen angereichert, was gesund ist. Man kann eine gusseiserne Pfanne auch immer wieder neu ein brennen, wenn sich die Patina löst. Und man kann sie sogar mit harten Borsten reinigen, also die sind schon recht unkaputtbar.
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Re: Welche Bratpfanne?

Beitrag von sabbelschnuut »

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