Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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ehUrt2

Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von ehUrt2 »

honigtopf2010 hat geschrieben:Naja Sakura, es geht doch darum einer Rat suchenden Mutter zu helfen?
Aus meiner Sicht ist es bspw. falsch zu sagen, dass ein 13 Monate altes 'Baby' Mama zum Überleben BRAUCHT (und dann noch so betonend groß geschrieben). Das ist auch schlicht falsch. Denn sie können in dem Alter sehr wohl einige Stunden ohne Stillen verbringen. Ohne Glucose-Abfall etc. Das sind Infos, die ich mir von einer Stillmod erwarte. Es geht darum die Frau in ihrem Weg zu unterstützen. Nicht im eigenen. Und offensichtlich haben die vier Kinder der TS einen Vater, der ebenso eine wichtige Bezugsperson ist. Bei vier Kindern steckt frau ja auch schon ein Weilchen länger zurück. Bei deinem Post hätte ich persönlich hinterher das Gefühl, ich würde mich nicht um die Bedürfnisse meines Kindes kümmern, weil ich es (böse böse) sogar schon mit 16 Wochen zwecks abendlicher eigener (und der anderer) Belustigung beim Vater zurück gelassen habe.

Liebe Lisa78,
Gordon ist ja schon verlinkt und ansonsten lass die beiden ihren Weg finden. Die anderen werden dem Papa sicher helfen (so ist es hier) falls es anfangs Tränen gibt. Der kriegt das hin!
Da möchte ich mich anschlieen und noch hinzufügen, dass ich mich bei vielen deiner Aussagen, Sakura, gefragt habe, ob du noch nie einen Blick über deinen Tellerrad geworfen hast.
Lila83
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von Lila83 »

Ich unterschreibe bei Honigtopf. Sakura, ich fand deinen Ton auch etwas harsch, wobei ich ansonsten deine Beiträge sehr gerne lese. Es geht ja gar nicht darum ein Leben wie vor den Kindern zu führen, aber jeder Mensch braucht doch ab und an etwas Zeit für sich, oder?
@ Lisa: Ich denke, du kannst dir den Zeitraum aussuchen, den du für richtig hältst. Wir haben es zu Beginn so gemacht, dass ich gegen 9 einschlafgestillt habe und mein Mann danach übernommen hat. Wir haben das ganz langsam gemacht, am Anfang bin ich auch häufig dazu gekommen und habe gestillt, wenn sie zu lange wach war oder zu viel geweint hat. Aber das ist immer weniger geworden. Irgendwann war dann ein Drei-Stunden-Abstand möglich, ich habe dann meist gestillt, bevor ich selbst schlafen gegangen bin. Nach einiger Zeit ist das dann auch weggefallen, weil Strampeline nicht aufgewacht ist. Ich habe schon das Gefühl, dass sie irgendwann tiefer geschlafen hat, weil sie wusste, es kommt eben keine Brust und mein Mann hat einfach andere Methoden gefunden, sie wieder in den Schlaf zu bringen. Wir hatten jetzt drei wunderbare Wochen, wo sie tatsächlich ohne Stillen durchgeschlafen hat, die letzte drei Tage hatte sie aber Schnupfen und sie hat gezahnt, da wurde mindestens drei Mal in der Nacht gestillt. Ich finde, man merkt sehr gut, was man den Kindern zumuten kann. Und für mich ist ein "an die Grenze stoßen" auch immer ein Hinweis darauf, dass ich meinem Kind vielleicht mehr zutrauen kann. Bei einem kleinem Stillbaby empfindet man die Situation nicht als so belastend, weil man weiß, es braucht einen. Unbewusst merkt man doch, wann es Zeit ist einen Schritt weiterzugehen. (Damit möchte ich aber keinesfalls sagen, dass man nicht auch bei einem kleinen Stillbaby, weil vielleicht die äußeren Umstände nicht passen, an seine Grenzen stoßen kann. Ich hoffe, ich drücke mich klar aus.)
Ich wünsche dir viel Geduld, ganz egal, wie du dich entscheidest, du wirst sie auf in jedem Fall brauchen! :-)
kiezkind
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von kiezkind »

Ich sehe es auch wie Honigtopf und räubertochter, danke für eure Ports!

Ich habe das mit zunehmend alter, ab ca. 11/12 Monaten nach Bedarf gehalten. Ich Stille gerne, aber am liebsten nach Bedarf und da zählt auch mein bedarf. Und ich schaue wenn es da interessenkonflikte gibt, für wenn es gerade wichtiger ist. Eigentlich hat der Papa im Sommer die Nächte des kleinen übernommen und er schlief schnell fast durch, aber jetzt zahnt er gerade, letzte Woche hatte er Durchfall, dann Stille ich gerne.
Als ich das nächtliche stillen reduziert habe, habe ich mich auch etwas an gordon gehalten, aber auch in kleinere Schritte und ich habe auch langsam reduziert wie viel er trinken durfte weil ich vermeiden wollte das er dann nachts wirklich auch noch Hunger hat wenn er aufwacht.

Und ich glaube oder bin mir sogar sicher, du tust deinem Kind etwas Gutes wenn es dir wichtig ist zum Sport zu gehen, auch dort hin zu gehen. Dein Kind hat etwas von einer fitten ausgeglichen Mutter und es ist ja bei Papa.
Die werden ihren Weg finden, vielleicht tragen oder so. Papa und Kind auch mal ohne Mama macht die stark.

Ich will hiermit nicht sagen, alle Mütter müssen was für sich machen um gute Eltern zu sein, nein niemals... Eltern sind unterschiedlich, aber wenn es mir wichtig ist, dann ist es auch gut.
mit Weihnachtswichtel 2010 und April Junge 2013 und September 2017 Mädchen im Arm/Tuch
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tania
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von tania »

honigtopf2010 hat geschrieben:Naja Sakura, es geht doch darum einer Rat suchenden Mutter zu helfen?
Aus meiner Sicht ist es bspw. falsch zu sagen, dass ein 13 Monate altes 'Baby' Mama zum Überleben BRAUCHT (und dann noch so betonend groß geschrieben). Das ist auch schlicht falsch. Denn sie können in dem Alter sehr wohl einige Stunden ohne Stillen verbringen. Ohne Glucose-Abfall etc. Das sind Infos, die ich mir von einer Stillmod erwarte. Es geht darum die Frau in ihrem Weg zu unterstützen. Nicht im eigenen.
redest du von mir? also bin ich besagter stillmod, der schreiben sollte, dass kinder in dem alter mehrer stunden ohne stillen sein koennen?

ich habe einfach nur geschrieben, dass *ich* mein baby immer mitgenommen hab (ich will naemlich auch noch MIT mann weggehen). ich hab nicht mal einen tip eingebaut, sondern einfach nur ein beispiel gegeben, wie *ich* eigene grenzen, naechtliches stillen und ausgehen miteinander verbunden habe.
tania mit sohn *09 und sohn *12
ehUrt2

Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von ehUrt2 »

Ich hätte in diesem Forum bei so einem Thema auch eine andere Form der Beratung erwartet.
Vielleicht sollte die TE es noch mal im Stillforum posten?
honigtopf2010
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von honigtopf2010 »

Ja tania, ich hatte tatsächlich von dir in deiner Funktion als Moderatorin eine andere Aussage erwartet.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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feniliro
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Re: AW: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von feniliro »

Ich sehe es auch wie Kiezkind und Räubertochter. Überhaupt wird manchmal leider in diesem Forum den Vätern zu wenig zugetraut. Bzw. habe ich oft den Eindruck, dass seitens der Mütter, den Vätern nicht mal die Chance gegeben wird eine gleichwertige Beziehung aufzubauen.
Als die Kleine 4 Monate war, habe ich abends einen Nähkurs gemacht. 1× Woche, insgesamt 3×. Obwohl vollgestilltes Baby. Der Papa war ausgestattet mit Softcup und abgepumpter MuMi. Noch Einschlafgestillt und los.
Als ich wiederkam war sie jedesmal wach, aber glücklich. Nahrung wollte sie keine, aber sie hat auch nicht geweint. Papa hat eben getragen, die Fische im Aquarium bestaunt etc.
Anfang Oktober sind wir nun auf eine Hochzeit eingeladen. Da versuchen wir es zu machen wie Tania, ab auf den Rücken und gut. Falls es nicht klappt, gehe ich allerdings zurück ins Hotel, damit mein Mann in Ruhe weiterfeiern kann. (Freund aus seiner Schulzeit)
Alleine ausgehen mit meinem Mann schiebe ich aktuell tatsächlich noch etwas nach hinten. Meine Jüngste ist ja aber auch noch kleiner. Falls ich aber jetzt schon das dringende Bedürfnis verspüren würde, mit meinem Mann alleine außer Haus etwas zu machen, dann würden wir auch hierfür eine Lösung finden. Ganz bestimmt. Denn glückliche Eltern bedeuten meist auch glückliche Kinder!
Ich drücke dir, liebe Threadstarterin, auf jeden Fall die Daumen, dass ihr eine, für euch passende Lösung findet!
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feniliro
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von feniliro »

Wie Honigtopf sehe ich es natürlich auch! Sorry, beim Aufzählen am Anfang meines Beitrags vergessen.
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Mondenkind
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von Mondenkind »

honigtopf2010 hat geschrieben:Ja tania, ich hatte tatsächlich von dir in deiner Funktion als Moderatorin eine andere Aussage erwartet.
Ich weiß überhaupt nicht, was ihr hier alle auf tania rumhackt, die in diesem UF NICHT Moderatorin ist. Sie hat rein aus der Ich-Position geschrieben, wie sie es mit kleinem Kind macht/gemacht hat. Das ist nicht beratend, das ist rein berichtend.

Weder ist sie hier Schlafberaterin, noch ist sie verpflichtet, alle Posts zu lesen/kontrollieren und auf Posts anderer einzugehen. Also lasst Eure schlechte Laune bitte an jemand anderem aus!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

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deidamaus
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von deidamaus »

Mondenkind hat geschrieben:
honigtopf2010 hat geschrieben:Ja tania, ich hatte tatsächlich von dir in deiner Funktion als Moderatorin eine andere Aussage erwartet.
Ich weiß überhaupt nicht, was ihr hier alle auf tania rumhackt, die in diesem UF NICHT Moderatorin ist. Sie hat rein aus der Ich-Position geschrieben, wie sie es mit kleinem Kind macht/gemacht hat. Das ist nicht beratend, das ist rein berichtend.

Weder ist sie hier Schlafberaterin, noch ist sie verpflichtet, alle Posts zu lesen/kontrollieren und auf Posts anderer einzugehen. Also lasst Eure schlechte Laune bitte an jemand anderem aus!
Ich kann bei Mondenkind nur unterschreiben! Das SuT lebt ja gerade von den vielen verschiedenen Erfahrungen der Mütter und Tania hat nur ihre eigene Vorgehensweise als Beispiel geschrieben.

Sie ist Stillmod und kein Schlafmod und daher auch in keinster Weise dazu verpflichtet im Schlafforum als "Mod" zu schreiben.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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