Koppelung von Liebe und Zuwendung mit Nahrungsaufnahme?

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SandraKoeln
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Re: Koppelung von Liebe und Zuwendung mit Nahrungsaufnahme?

Beitrag von SandraKoeln »

Eben! :-)

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Yashira
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Re: Koppelung von Liebe und Zuwendung mit Nahrungsaufnahme?

Beitrag von Yashira »

@SandraKoeln
Tolle These. Finde ich echt spannend.


Unterwegs mit einem Apfelgerät
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Kinsale
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Re: Koppelung von Liebe und Zuwendung mit Nahrungsaufnahme?

Beitrag von Kinsale »

Ich glaube auch, dass eher das anderweitige Befriedigen vom Stillbedürfnis dazu (also zu Übergewicht) führt. Wenn mein Kind also Bedürfnis a bis -sagen wir mal g- an der Brust befriedigen KÖNNTE, ich aber immer reagiere, als hätte es Bedürfnis a (Hunger oder Durst) oder b (nuckeln), gebe also Essen, Trinken, Schnuller, dann lernt das
Kind doch, auch auf auf Bedürfnis c (Kummer) oder d (Nähe) zu reagieren, in dem es isst. Oder später raucht.

Werden die Bedürfnisse aber befriedigt, bis sie WIRKLICH gestillt sind, dann braucht es keine Ersatzhandlung - und kann sich auch keine angewöhnen.

Soweit meine laienhafte Idee. Ich finde das jedenfalls total logisch [emoji16]
warmbäuchlein
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Re: Koppelung von Liebe und Zuwendung mit Nahrungsaufnahme?

Beitrag von warmbäuchlein »

Ich würde mit KiA das gar nicht mehr groß besprechen.
Ist ja die Sache der Mama :wink:

Bei mir: Ich habe nur darauf geachtet, wenn mein Kleiner sich jetzt weh tut (wird gerade mobil), dann kommt er nicht zum trösten an die Brust. Ich fühle mich damit besser.
Ich persönlich will kein Kind, das später am Spielplatz zu mir gelaufen kommt und sich an der Brust beruhigt.
Das Trösten so funktioniert sehr gut. Kuscheln, streicheln, mit ihm reden und vielleicht Wasser oder mein "Wunderwasserspray" helfen bisher immer super. 8)
Ausnahme würde ich hier nur bei sehr sehr schweren Verletzungen machen.

Wo ich schon ein Problem habe: Das Langeweilestillen *seufz* Da bin ich einfach oft zu bequem... :roll:
Tragling
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Re: Koppelung von Liebe und Zuwendung mit Nahrungsaufnahme?

Beitrag von Tragling »

Also, grade wenn sie sich weh getan haben, hab ich sie gestillt. Weil es auch schmerzstillend ist.

Besonders, wenn sie sich im Lippen/Mundbereich aufgeschlagen haben - das Vakuum durchs Stillen stoppt die Blutung u den Schmerz ganz schnell.

Beide wollten aber ausserhalb oder auf Spielplätzen kaum stillen - egal, wie weh sie sich getan haben. Zu groß ist die Ablenkung und die Verlockung so schnell wie möglich weiter zu spielen :wink:

Mit dem KiA bespreche ich das eigentlich auch nie - es geht um eine Medikation für mich, und da muss ich das Stillen immer wieder erwähnen, wegen der der Dosis. Es geht ja doch etwas davon in die MuMi über...

Ich danke Euch jedenfalls für Eure Gedanken - sehr spannend zu lesen :)
Lg Lizzy mit Hannah (geb. 03/2010) und Theo (geb. 01/2013)
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blueberry
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Re: Koppelung von Liebe und Zuwendung mit Nahrungsaufnahme?

Beitrag von blueberry »

Tragling hat geschrieben:Mit dem KiA bespreche ich das eigentlich auch nie - es geht um eine Medikation für mich, und da muss ich das Stillen immer wieder erwähnen, wegen der der Dosis. Es geht ja doch etwas davon in die MuMi über...
Ob das Medikament, das Dir verordnet wurde, stillverträglich ist, kann der verordnende Arzt mit embryotox abklären, oder Du schaust selbst, ob es auf der Website von embryotox gelistet und stillverträglich ist.
Wenn die Einnahme in der Stillzeit grundsätzlich möglich ist (und das scheint bei Dir ja der Fall zu sein, sonst würdest Du das Mittel nicht verschrieben bekommen), dann sind die genauen Mengen der in die Muttermilch übergehenden Spuren für das Stillkind völlig unerheblich.

Mir fällt keine Konstellation ein, bei der die Dosis einer grundsätzlich stillfreundlichen mütterlichen (Dauer-)Medikation fortwährend mit dem Arzt bezüglich der Stillverträglichkeit besprochen werden müsste - zumal "stillverträglich" ja auch "stillverträglich bei einem vollgestillten 3kg-Neugeborenen" hieße und es sich bei Dir inzwischen um ein Kleinkind handelt.

LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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