Meine Ärztin sagt schon lange (ca seitdem der Kleine ein halbes Jahr "alt" ist und davor auch bei meiner Grossen):
"Aber jetzt ist es wirklich mal an der Zeit, dass der/die Kleine lernen, dass Liebe u Zuwendung nicht mit Nahrungsaufnahme gekoppelt ist, sondern dass dieses Bedürfnis mit Kuscheln, Streicheln etc gestillt wird.
Sonst lernen die Kinder nur, dass sie beim Bedürfnis nach Liebe u Zuwendung zu Essen greifen um es so zu befriedigen... "
Vom Gefühl her sag ich "Quatsch" - aber ich kann nichts finden, um ein "Gegenargument" zu finden. Gäbe es denn eines?
"Was du stillst noch" kenne ich natürlich - aber genau zu diesem Punkt kann ich nichts in diesem Artikel finden.
Ein leiser Zweifel bleibt nämlich noch, denn ich sehe in der eigenen Familie, wie sich mittels Essen/Naschen selber "belohnt" wird oder (andere) Bedürfnisse damit gestillt werden
Und obwohl ich eigentlich nicht damit rechne, so ein bisschen "Angst" ist schon auch dabei, dass durch Langzeitstillen (und stillen in "besonderen" Situationen) genau das dann doch gefördert würde
Was meint ihr dazu? Kann mich wer beruhigen, bzw gibt es ein Gegenargument?
