3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Schnullerpuppe
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von Schnullerpuppe »

Ich reih mich mal ein mit dem Großen... Absolut unkompliziertes BLW-Baby (wenig gegessen, aber so gut wie alles). Irgendwann wurde es wie bei den anderen weniger. Zur Zeit sind es wirklich nur noch einige wenige ausgewählte Sachen (Nudeln, Kartoffeln, Blumenkohl, etc. - Nudeln dürfen nicht von Soße berührt werden :lol: )

Ich koch oft so, dass ich vorher was abzweigen kann (also Nudeln/ Kartoffeln pur), wenn das nicht geht, dann koch ich entweder Nudeln extra oder, wenn ihm erst beim Betrachten des Tellers auffällt, dass er es nicht mag, schmiere ich ihm eben ein Brot.
Probieren muss hier auch keiner.
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)

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Schnatzmama
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von Schnatzmama »

Bei uns essen beide Kinder nur eine ganze geringe Auswahl an Lebensmitteln. Sie essen ihr Zeug, was anderes eben nicht. Punkt. Die Oma meint immer, sie würde es schaffen, dass die beiden auch mal was Neues probieren - geht nicht. Ich koche nicht extra, sie sollen sich eben aus dem, was auf dem Tisch steht, was aussuchen, und eigentlich ist immer was dabei, was auch für sie essbar ist. Alternative ist beim Großen trockene Haferflocken, das könnte er jeden Tag essen. Einzige Bedingung für den Großen, der besonders schleckig ist: Am Tisch gibt es keinen Wutanfall wegen dem Essen. Hier muss niemand was essen, aber dieses Gebrüll wollen wir auch nicht.
Liebe Grüße!

Schnatzmama mit Schnatz (5/09) und Maus (2/12) und Ameisenbärin (8/14) und Schlumpf des Hauses (9/17)
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Kinsale
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von Kinsale »

Bei uns gab es auch eine zeitlang Nudeln / Gnocchi mit Tomatensoße als Alternative. Ich hatte immer Tomatensoße in diesen Aventbechern eingefroren da, das ging somit immer fix ihr das zu machen.

Inzwischen klappt es auch gut, mit ihr zusammen einen Wochenplan zu machen, gemeinsam zu überlegen, was es wann gibt. Wir schauen dann zusammen Kochbücher an oder überlegen, was es schon lange nicht mehr gab. Dann schreiben wir das auf - und halten uns dran. Wenn es "auf unserem Plan steht" isst sie auch Sachen, auf die sie sonst vielleicht keine Lust hatte.
Wenn ich unbedingt etwas essen will, was sie nicht mag oder umgekehrt, machen wir das an einem Tag, an dem wir genügend Zeit haben, doppelt zu kochen.

Die Kleine isst noch so gut wie alles, skeptisch wird sie nur, wenn die Große was nicht mag :wink:
Probieren muss niemand.
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Angee82
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von Angee82 »

Liebe Sakura,

wie meinst du das, wenn du schreibst, "dass dein Kind vieles nicht darf?".
Meinst du "Nein" sagen? Im Sinne von Nicht Probieren oder die Maultaschen ablehnen?
Die Maultaschen würde ich nach dem Zubereiten nicht mehr einfrieren. Sie sind ein Tiefkühlprodukt mit Fleisch. Allerhöchstens noch bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank oder so.
Ich verstehe und weiß dass ich mir da mehr Stress mache, wenn ich ihn anhalte eine Maultasche zu essen...aber andererseits sagt mein Kopf dann da auch "er wollte es doch" und habe keine Lust dann wieder was Neues zu machen. hhm..
Da kommt eben auch viel eigene Erziehung&Co. ins Spiel.

Leider können wir geldmäßig nicht so oft Tofuwürstchen kaufen wie er sie gerne essen würde. Es gibt sie momentan mind. 1x/Woche. Bin nun auch dazu übergegangen wieder Wurst/Würstchen zu kaufen. Gerade essen es beide gerne. Versuch dann auf Demeter oder zumindest Bio zurückzugreifen.
Allgemein ist die glutenfreie Ernährung ziemlich teuer. Und leider ist Vollkorn noch teurer z.b. Nudeln. Momentan isst er ja noch keine großen Mengen...aber später?!?

Im Prinzip weiß ich sehr genau dass Zwingen total kontraproduktiv ist. :oops: :roll:
Es ist manchmal ein verzweifelter Versuch meinerseits er möge doch dann erkennen dass es gut schmeckt. Kam tatsächlich auch schon vor. Und meine Mühe wertschätzen, die ich teilweise in glutenfreie und vegane Gerichte stecke.
Nun ja...ist nicht so der Bringer...ick wes
Bin ja lernwillig...und lass es bleiben. Versuch auch nicht mehr anzubieten oder anzupreisen wie ich es manchmal gemacht habe...

Das mit dem Alternativ-Essen von euch finde ich gut und wir praktizieren dass schon manchmal auch so. Zum Beispiel haben wir am WE gerne Pizza gegessen. Großer mochte keine und deshalb haben wir mit ihm dann ein anderes besonderes Essen vereinbart. So dass jeder was Leckeres hat.
Nur war für uns das Alternativ-Essen dann oft Brot. Das kam einfach sehr schlecht an und es war wieder schlechte Stimmung am Tisch. Ob es mit den Nudeln wirklich besser wäre?!? Mal sehen.
Aber ich merke so beim Nachdenken dass ich so Sonderwünsche auch mal gut und gerne erfülle, nur nicht jeden Tag! Deshalb finde ich es gut, wenn du schreibst
Sakura hat geschrieben: Ich persönlich beschranke die Alternative aber auf ein Essen, ich mache kein Wunschkochen, wenn Kind bei Tisch feststellt, es schmeckt ihr nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein Ei ist schnell in die Pfanne geworfen, und findet bei Tisch sicher noch mehr Fans. Oder so ;-) .
Nur weiß ich im Moment noch nicht was ich dann anbieten werde.

Ich möchte auch auch den anderen danken für eure Posts. :D :D :D :D
Bin wohl doch nicht ganz allein mit dem Thema.
Liebe Grüße von Angee mit Boy 1 *11/10, Boy 2 *11/12 und Boy 3 *11/15
(ka)
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von (ka) »

Das wird wider besser.
Meine Tochter aß es erst alles wirklich alles was Ich ihr hinstellte.
Dann mit ca drei fing es an das sie sehr sehr wählerisch wurde bis hin zum fast-gar-nichts-mögen (in der zeit konnte ich die Dinge die sie mochte an zehn fingern abzählen).
Und schwups seit einem halben Jahr ca (sie wird im Oktober 8) isst sie plötzlich wieder sehr vielfältig. Probiert wieder neugierig alles was neu ist auf dem Tisch, isst gekochtes usw ...
Versuch nur so wenig Drama wie möglich zu machen aus dem essen
Ka mit Räubertochter (geboren 10/06) und zwei Wichtelsöhnen (geboren 12/2010)
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marykate
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von marykate »

Nur kurz: Ich würde weder ihn stressen mit dem Essen, noch zulassen, dass er DICH stresst mit Essen. Sprich: Ihr kocht Familienessen und habt für ihn EIN simples (!) Ausweich-Essen, das er mag. Wenn ihm das zu langweilig ist kann er das „normale“ Essen haben. Fertig. Keine Diskussion. Dass er deswegen schlecht gelaunt ist: Ok, darf er sein. Aber ich würde mir das nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Ich finde, es geht nicht, dass er dich mit seinen Essenswünschen herumscheucht. Bzw.: Ich würde es nicht mit mir machen lassen.

Wir machen das hier auch so, wie schon oft beschrieben. Klappt prima. Wir haben nie Essen-Dramen. Klar gibt es Phasen, in denen unsere Tochter hauptsächlich Nudeln, Reis und Vurst isst (auch mal einen Monat lang), aber das wechselt. Und wenn man genau hinschaut: Selbst in solchen Phasen isst sie mal ne Banane zwischendrin, Tomaten, Pfirsiche... Die Vitamine müssen ja nicht unbedingt zu den Hauptmahlzeiten ins Kind. :wink:

Und dass es teure Sachen gibt, die er erst haben will und dann evtl. nicht isst und die sonst auch niemand essen mag würde ich einmal machen und dann erst mal gaaanz lange nicht mehr. Vor allem, wenn die Essenskasse eh knapp ist.
Marykate mit Maienkind *11 und Augustbaby *14

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Sakura
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von Sakura »

Angee, nicht MEIN Kind, sondern dein Kind darf vieles nicht, wegen Zöliakie.

Die Mühe im veganen Essen - ist dein Ding, und nicht seines, oder? Ich habe auch gute Erfahrungen damit, nur kleine Portionen zu kochen / anzubieten. Und fertig zubereitete, durcherhitzte Maultaschen würde ich ohne Bedenken 4-5 Tage im 7 Grad kalten Kühlschrank lagern, nochmal gut durcherhitzen und auf den Tisch stellen. Warum nur am nächsten Tag? Wir haben oft Sachen tagelang im Kühlschrank. Ich merke, dass 7 Tage eine harte Grenze ist, aber 4 Tage gar kein Problem sind. Besonders veganes Essen ist bei uns ewig haltbar, das verdirbt noch langsamer als tierisches.
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Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

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arwen
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von arwen »

Habe jetzt nicht alles gelesen, aber zu dem Thema habe ich mal Herrn Renz-Polster gehört, der erklärt hat, dass das ganz normal ist. Eine kurze Recherche im Internet hat ergeben, dass SPON schon darüber geschrieben hat: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaeh ... 64814.html

Also: Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase...
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von SandraKoeln »

Renz-Polster erklärt das im Buch "born to be wild" in meinen Augen sehr schlüssig. Die Kinder verlassen in diesem Alter zunehmend den Nahbereich der Mutter und bestimmen ihre Nahrungsquelle selbst. Da machte es evolutionär Sinn, sich an bekanntes und sicher ungiftiges zu halten. Also Nudeln pur... ;-)
Hier haben wir übrigens auch so ein Exemplar. Vor einem Jahr noch Allesesser, jetzt mit 3 kein Gemüse, kein Obst, dafür Brot mit Butter, Joghurt aber nur ohne Stückchen und Nudeln "mit ohne alles". Wir nehmens mit Humor... Extrawürste gibt's hier nicht. Er findet meist was, was ihm schmeckt.
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Kinsale
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein

Beitrag von Kinsale »

Ach Gott ja- die Joghurt-ohne-Stückchen-Phase liegt zum Glück hinter uns. [emoji28]
Ich will nicht wissen, wieviele Wickie-Joghurts ich gekauft habe...
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