Eben habe ich in einem anderen Thread (hier: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... p?t=183858) die Theorie gelesen, dass ein Baby keinen Brei mehr mag, nachdem es erst einmal die so viel schmackhaftere Familienkost probiert hat. Ich könnte mir vorstellen, dass da etwas dran ist, denn selbst salzfrei schmecken Gerichte aus vielen verschiedenen Zutaten (und Gewürzen) ja nach mehr als Gemüsebrei aus ein bis drei verschiedenen Gemüsen.
Haltet Ihr das für plausibel bzw. habt Ihr dazu Erfahrungswerte?
Der Hintergrund meiner Frage ist, dass meine Tochter seit einer Weile komplett den Brei verweigert. Sie ist knapp acht Monate, bekommt seit ca. zwei Monaten Beikost, am Anfang nur Gemüsebrei, später immer öfter Brei und danach was "auf die Hand". Besonders große Portionen Brei hat sie nie gegessen, aber normalerweise schon mit Interesse und Appetit (Mäulchen aufgesperrt, "mnjammnjam" gesagt...). Dann wurden es immer weniger Löffelchen und ich hab irgendwann gemerkt, dass das nichts damit zu tun hat, ob sie satt ist. Z.T. hat sie danach noch ordentlich Butterbrot gefuttert (das geht im Moment auch nicht). Im Moment gehen nur (babyfreundliche) Frikadellen, Lachsfrikadellen, Gnocchi/Nudeln mit Tomatensoße, alles selbstgemacht und salzfrei/salzarm, aber eben mit Zwiebeln, Kräutern etc.
Gemüse und Obst geht zur Zeit fast gar nicht, nicht mal Banane...
Füttern geht gar nicht, nur was sie sich selbst in den Mund stecken kann, ist erlaubt.
Löffel werden zur Seite geschlagen.
Hab ich mir da einen kleinen "Feinschmecker" herangezüchtet? (Ist es der Geschmack oder das Selber-Essen?)
Oder ist das einer der berühmten Phasen?
Sorry für den langen Post
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