ich habe eine Frage, die mich schon länger beschäftigt - vielleicht könnt Ihr ja etwas Erhellendes dazu beitragen...?
Also vielleicht mache ich mich ja ganz umsonst damit verrückt, weil es noch ein bisschen hin ist, aber die Sache ist folgende:
Meine Maus ist jetzt 6,5 Monate, wir haben vor ein paar Wochen mit Beikost angefangen, und seit ein paar Tagen isst sie auch tatsächlich
Sie wird nach Bedarf gestillt, nachts kommt sie im Moment so 3-4 Mal. Ich stille sie abends in den Schlaf und zur Zeit tagsüber meistens auch (das ist ne neue Entwicklung, erst ein paar Wochen alt, vielleicht hört das ja wieder auf). Ansonsten schläft sie tagsüber im TT oder im KiWa ein. Wir haben ein Beistellbett, aber meistens schlafe ich nachts so schnell wieder ein, dass ich sie nicht zurücklegen kann und sie ab dem ersten Stillen bei mir schläft. Ich bin mit unserer Schlafsituation eigentlich ganz zufrieden, sie schläft normalerweise direkt weiter und ich auch und das Einschlafstillen klappt schnell und reibungslos.
Im August, wenn sie 10 Monate alt ist, fange ich wieder an zu arbeiten. Ich bin Orchestermusikerin und habe normalerweise zwei Abenddienste (Konzerte) in der Woche. Die ersten sechs Wochen bleibt mein Mann zuhause, aber wenn sie knapp ein Jahr ist, muss auch er wieder ran und sie fängt in der Kinderkrippe an. Da mein Mann im gleichen Orchester angestellt ist, hat er die gleichen Abenddienste wie ich, wir brauchen also im Durchschnitt zwei Abende die Woche einen Babysitter.
Jetzt komme ich endlich zu meiner Frage
Wie mache ich das mit dem Einschlafstillen und dem Babysitter? Muss ich ein völlig neues Ritual "erfinden", oder kann ich an den anderen fünf Tagen der Woche weitermachen wie bisher und wir müssen nur ein "Babysitterritual" finden? Und wie könnte das aussehen?
(Zur Information: sie nimmt weder Schnuller noch Flasche, seit sie 14 Wochen alt ist...)
Ich finde das Einschlafstillen so schön und praktisch, dass ich eigentlich keine grosse Lust habe, es durch ein "konstruiertes" Anderes zu ersetzen. Aber ich möchte unserer Kleinen den Übergang natürlich möglichst sanft gestalten...
So, ich hoffe, ich habe das einigermaßen klar dargestellt...
Habt Ihr Anregungen oder Ideen?
Vielen Dank im Voraus!
Liebe Grüsse
Catarina