Mein Freund hat hier das Eierauspusten perfektioniert (Ausgangslage wie bei Miffi: Ich in der Küche am stöhnen, er am rumblöken, er könne es besser - Resultat: ER in der Küche am stöhnen): Er bohrt die Eier, nachdem er sie eingestochen hat, wenige Millimeter mit einem sehr feinen Betonbohrer (! Wichtig! Ich hab die Begründung vergessen, irgendwas mit 'Reibefläche' und 'Grobkörniger Widerstand', aber: Wichtig!) an. Dann nimmt er Schleifpapier und schneidet davon einen Millimeterstreifen ab, wickelt den um einen Zahnstocher (da habe ich mich, um dem Vortrag zu entgehen, noch nicht erkundigt, ob das auch ein handelsüblicher sein darf - bitte selbst ausprobieren, sonst übernehme ich hier keine Garantie für den Familienfrieden) und schmiergelt das Loch millimeterweise frei, indem er den Zahnstocher dreht (nicht ziehen, dann gehts kaputt). Nach ungefähr einer halben Stunde hat er damit ein perfektes, wenige Millimeter großes Loch gemacht. Das Ganze auf der anderen Seite wiederholt und dann nur noch auspusten. Falls man die eigene Lungenkapazität überschätzt hat, darf man nachschmiergeln.
So entsteht ein perfekt ausgeblasenes Ei in nur knapp zwei Stunden. Traumhaft.
Ratet mal, wie viele Eier draufgegangen sind, bis mein Freund dieses Verfahren entwickelt hat. Und ratet mal, wer heute zu nix gekommen ist, weil ihr Freund den halben Tag umgeben von Werkstattutensilien in der Küche gehockt und gegrübelt hat