Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
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Neuhier
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Ich setz hier mal ein Abo. Das Thema kommt hoffentlich auch auf mich zu.
Das mit den verschiedenen Betreuungseinrichtungen ist bei uns auch Thema. Es wäre möglich beide in die gleiche Einrichtung zu geben. Allerdings würde ich dem zweiten auch die Zeit in "unserer" Krippe gönnen. Wahrscheinlich ist es aber eher ein Elternthema als ein Kinderthema.
Und es wäre natürlich einfacher, beide Kinder während der Elternzeit in eine andere Krippe einzugewöhnen als das unter dem laufenden Arbeitsalltag zu machen. *gedankenwälz*
Neuhier
Das mit den verschiedenen Betreuungseinrichtungen ist bei uns auch Thema. Es wäre möglich beide in die gleiche Einrichtung zu geben. Allerdings würde ich dem zweiten auch die Zeit in "unserer" Krippe gönnen. Wahrscheinlich ist es aber eher ein Elternthema als ein Kinderthema.
Und es wäre natürlich einfacher, beide Kinder während der Elternzeit in eine andere Krippe einzugewöhnen als das unter dem laufenden Arbeitsalltag zu machen. *gedankenwälz*
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- Amber
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Das erste Jahr mit zweien daheim war ok, aber als ich wieder arbeiten angefangen habe, wars echt stressig. Zwei Kinder = doppelte Wege zu Krippe und KiGa früh und nachmittags (bei uns dauert das Bringen/Abholen je eine Stunde!), unterschiedliche Schließzeiten, abwechselnd krank... Ich schaffe neben dem Haushalt 20 Std Arbeit, dazu eben Berge von Wäsche und was sonst noch so anfällt. Freitags endet die Betreuung schon um 14 Uhr, da ist also auch nicht viel Zeit über. In den letzten Monaten habe ich viele Überstunden machen müssen und bin auf ca. 35 Wochenstunden gekommen. Auf Dauer wäre uns das zuviel, da leiden wir alle drunter. Außer natürlich der Partner könnte seine Arbeitszeit entsprechend reduzieren. Bei zwei Vollzeitarbeitenden als Eltern bleibt einfach keine Zeit für die Familie über.
"On ne connaît son chemin que quand on arrive au bout." (Le Destin - Bénabar) 🎶
Amber mit dem Elftklässler (Mai 2009) und der Neuntklässlerin (Januar 2011)
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Nusserl
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Ich war bei jedem Kind 6-7 Monate zuhause. Mit einem Kind habe ich 70%, nun 60% gearbeitet.
Mit einem Kind wars relativ locker. GG hat sie morgens oft gebracht, ich abgeholt.
Mit zwei Kindern haben wir eine Nanny eingestellt kostet hier etwa gleich viel wie zweimal Krippe). So habe ich morgens gar keinen Stress mehr und Abends ist es nicht schlimm, wenn ich mal 10 Minuten zu spät komme.
Und wenn ein Kind mal halb krank ist, kann ich morgens arbeiten gehen und einfach früher Schluss machen.
Die Nanny bringt die Grosse zum Ballett und zur Logopädie. Ein Sportkurs ist an einem meiner freien Tage, der Schwimmkurs am Samstag, damit Papa mit kann.
Und es hat sich bewährt, dass die Nanny 1,5 Tage im Monat extra kommt. Da mache ich Arzttermine für mich, Frisör, alleine Kaffee trinken, ein gutes Buch lesen,...
Mit einem Kind wars relativ locker. GG hat sie morgens oft gebracht, ich abgeholt.
Mit zwei Kindern haben wir eine Nanny eingestellt kostet hier etwa gleich viel wie zweimal Krippe). So habe ich morgens gar keinen Stress mehr und Abends ist es nicht schlimm, wenn ich mal 10 Minuten zu spät komme.
Und wenn ein Kind mal halb krank ist, kann ich morgens arbeiten gehen und einfach früher Schluss machen.
Die Nanny bringt die Grosse zum Ballett und zur Logopädie. Ein Sportkurs ist an einem meiner freien Tage, der Schwimmkurs am Samstag, damit Papa mit kann.
Und es hat sich bewährt, dass die Nanny 1,5 Tage im Monat extra kommt. Da mache ich Arzttermine für mich, Frisör, alleine Kaffee trinken, ein gutes Buch lesen,...
Glücklich mit drei Mädels und Mann
07/2008, 11/2011 und 04/2014
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Sibi
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Vielen Dank für Eure Erfahrungen, gerade in Sachen Job und Kita.
Ich arbeite jetzt VZ und finde es ok, wenn auch anstrengend. Zeit fürs Kind ist schon da, zumal sie erst recht spät ins Bett geht - 4-5 intensive Stunden am Tag haben wir. Zeit für mich - eher weniger, aber das schreckt mich momentan nicht.
Ich arbeite jetzt VZ und finde es ok, wenn auch anstrengend. Zeit fürs Kind ist schon da, zumal sie erst recht spät ins Bett geht - 4-5 intensive Stunden am Tag haben wir. Zeit für mich - eher weniger, aber das schreckt mich momentan nicht.
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BabyElf
- möchten wir nicht mehr missen
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- Registriert: 27.03.2012, 22:48
Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Ich hoffe so sehr auf deinen letzten Satz, Pupu!Pupu hat geschrieben:Ich fand von 1 auf 2 heftiger als von 0 auf 1. Bei einem Kind ist man noch flexibler, kann auf das Kind eingehen, sich ein Bisschen nacheinander richten und eben sehr kindgerecht leben. Von 1 auf 2 war dann alles anders. Die ersten zwei Jahre fand ich furchtbar. Ich hatte ständig das Gefühl, mich zerreißen zu müssen und keinem gerecht zu werden. Ich war nur am rotieren und mit den Nerven am Ende. Inzwischen jedoch ist die schlimmste Eifersuchtsphase vorbei und die Kinder SPIELEN tatsächlich auch miteinander. Jetzt ist es so viel besser! Seit die Kleine 2 ist, gehen beide in den Kindergarten und ich studiere. Da gibt es auch manchmal einiges zu organisieren. Dennoch finde ich es gut so. Ich bin einfach mehr ich selbst wenn ich aus dem Haus komme und meinen Kopf benutzen kann. Die Organisiererei ist anstrengend, belebt aber auch irgendwie. Ich würde sagen, wir haben alle irgendwie davon profitiert. Mit nur einem Kind fände ich es schwieriger. Dadurch, dass die Kinder einander haben, ist immer jemand zum Spielen da, und so kleben sie nicht permanent an mir, wenn wir zuhause sind... Dadurch kann ich auch einmal durchschnaufen. Am Anfang war es so so anstrengend, aber mittlerweile ist es nur noch eine große Bereicherung.
Ich bin gerade dabei, den Verstand zu verlieren.
Meine beiden sind 2 Jahre, 3 Monate und 6 Monate alt-und ich bin mit den Nerven am Ende.
Von 0 auf 1 - HEAVEN! All meine Wünsche sind in Erfüllung gegangen, obwohl mein Sohn ein verdammt anstrengendes Kind war/ist.
Von 1 auf 2 - ein Alptraum!
Meine Tochter ist noch viel anspruchsvoller und ich hetzte nur von einem zum anderen. Was nichts bringt-einer heult IMMER!
Echt, hätte nicht gedacht, dass ich sowas mal schreiben würde...
Liebe Grüsse von
Niki mit dem Elfenjungen 11/11 und Mandarinchen 8/13
*ein zarter Wind wiegt mein verzaubertes Herz*
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wirf
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Puh! Ich bin echt gespannt wie es hier wird.
Wenn Nr 2 kommt ist Nr 1 3,5 Jahre alt. Glücklicherweise arbeite ich nicht und hab auch im Haushalt/Alltag viel Unterstützung von GG. Dafür geht Nr 1 aber auch nicht in den kiga...
Allerdings fand ich von 0 auf 1 schon anstrengend. Brauche viel zeit für mich und alleine. Das war und ist mit Tochterkind fast nicht möglich. Bei zweien wird das ja nicht besser. Und bei Nr 1 kam ich erholt rein. Bei Nr 2 bin ich schon etwas angekratzt durch die letzten drei Jahre :-/
Ach ich freue mich trotzdem!!
Aber die 4 Kinder die ich immer wollte werden es wohl eher nicht
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Wenn Nr 2 kommt ist Nr 1 3,5 Jahre alt. Glücklicherweise arbeite ich nicht und hab auch im Haushalt/Alltag viel Unterstützung von GG. Dafür geht Nr 1 aber auch nicht in den kiga...
Allerdings fand ich von 0 auf 1 schon anstrengend. Brauche viel zeit für mich und alleine. Das war und ist mit Tochterkind fast nicht möglich. Bei zweien wird das ja nicht besser. Und bei Nr 1 kam ich erholt rein. Bei Nr 2 bin ich schon etwas angekratzt durch die letzten drei Jahre :-/
Ach ich freue mich trotzdem!!
Aber die 4 Kinder die ich immer wollte werden es wohl eher nicht
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- AmysMom
- Profi-SuTler
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- Registriert: 06.01.2009, 20:15
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Ich kann im Großen und Ganzen bei Sandküste unterschreiben.
Das Babyalter war nicht so das Problem, da war die Kleine mit Stillen und Tragen zufrieden zu stellen und der Alltag lief. Erst als sie mobiler wurde und ihren eigenen Willen entdeckte wurde der Balanceakt schwieriger.
Nun sind tatsächlich die Kind-krank-Tage ein Problem. Denn sie werden nicht gemeinsam, sondern immer schön nacheinander krank.
Das Babyalter war nicht so das Problem, da war die Kleine mit Stillen und Tragen zufrieden zu stellen und der Alltag lief. Erst als sie mobiler wurde und ihren eigenen Willen entdeckte wurde der Balanceakt schwieriger.
Nun sind tatsächlich die Kind-krank-Tage ein Problem. Denn sie werden nicht gemeinsam, sondern immer schön nacheinander krank.
Liebe Grüße
F.
mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014
ClauWi GK 03/2012, MK 03/2013, AK 11/2014
F.
mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014
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- deidamaus
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Von 0 auf 1 war heftig, von 1 auf 2 ging eigentlich, bis auf die ersten Monate gut, aber von 2 auf 3 war heftig. Ich habe immer wieder Phasen, in denen ich mich total ausgebrannt fühle. Mein Mann ist leider von halb acht bis mind. halb acht arbeiten. Ich bin im Moment nicht berufstätig, konnte es mir aber auch gar nicht vorstellen. Haushalt (riesige Wäscheberge), Hausaugfgaben der Grossen, Logopädie Übungen des Mittleren, Berge an Essen, die Verarbeitet werden müssen (wieso essen Kinder AO viel?), 180qm und drei Bäder, die geputzt werden wollen und ein Kind will immer was von mir.
Jetzt habe ich ein nettes Jobangebot. Ich Frage mich nur, schaff ich das und will ich den Zwerg (10 Monate) schon abgeben.
Das schwierigste, ist alle Kinder abends ins Bett zu bringen. Alle gleichzeitig fertig zu haben, wenn wir los müssen und allen gerecht zu werden. Gefühlt kommt immer einer zu kurz.
LG
Deidamaus
Jetzt habe ich ein nettes Jobangebot. Ich Frage mich nur, schaff ich das und will ich den Zwerg (10 Monate) schon abgeben.
Das schwierigste, ist alle Kinder abends ins Bett zu bringen. Alle gleichzeitig fertig zu haben, wenn wir los müssen und allen gerecht zu werden. Gefühlt kommt immer einer zu kurz.
LG
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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Nordlichter
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Wir haben 2,5 Jahre Abstand, ich fand die ersten Monate einfacher als gedacht, hatte aber auch ein totales Schlafbaby, im Tuch gestillt und gut war's. Ab 12 Monaten wurde es anstrengend, die Zeit bis zum 3.Geburtstag fand ich echt hart. Die Ansprüche sind so unterschiedlich, ich wurde beiden nicht gerecht, der Kleine ließ den Großen nicht in Ruhe und der war genervt weil alles kaputtgemacht wurde. Es gab viel Tränen und Eifersuchtsdramen. Jetzt ist es eine absolute Bereicherung, sie spielen zusammen, sie prügeln sich, sie schlafen ganz zusammengekuschelt und sind ein echtes Team.
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Nordlichter
- ist mit Leidenschaft dabei
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Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.
Ganz vergessen, organisatorisch fand und finde ich es eine große Umstellung, ein Kind läßt sich viel einfacher wegorganisieren als zwei. Seit der kleine zwei ist arbeite ich wieder, erst halbtags, nach 6 Monaten hab ich reduziert, ca. 12-16Std. die Woche, mehr schaff ich nicht. Es ist immer einer krank, das erschwert die Kinderbetreuung enorm.
