Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Moderatoren: Toony, Momolina

Sibi
Profi-SuTler
Beiträge: 3829
Registriert: 21.05.2011, 20:39

Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von Sibi »

Hallo Ihr,
bestimmt gibt es schon einen entsprechenden Thread, aber ich finde ihn nicht. :oops:

Mich würde interessieren, wie Ihr die Beanspruchung durch ein zweites Kind empfunden habt im Alltag. Gerade jene, die nach ca. einem Jahr wieder aushäusig gearbeitet haben - wie funktioniert das mit zwei Kindern morgens, mit Kita, Schule, abholen, Arbeiten (mind. 30 h), Krankheiten, Arztbesuchen, Kinderturnen, etc?

Überwiegen die Synergieeffekte und es ist nur etwas stressiger oder ist es gefühlt dreimal so anspruchsvoll?

Wir sind eigentlich so weit, dass Nummer Zwei sehr willkommen wäre, aber manchmal fürchte ich meine eigene Courage. Zumal ich oft allein unter der Woche bin und trotzdem ca. 30-35 h arbeiten will.

Ich würde mich über Erfahrungen freuen!
mamoto
Profi-SuTler
Beiträge: 3605
Registriert: 11.01.2014, 12:02

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von mamoto »

Von 0 auf 1 Kind: stressig. Von 1 auf 2 bis auf schlafmangel keinen wesentlichen Unterschied mehr gemerkt. Aber ich frag mich gerade wie es von 2 auf 3 wird ;-) (vor allem weil der mittlere dann ja auch noch so jung is, hab ich dann ausreichend Hände...?)

Gesendet von meinem LT25i mit Tapatalk
Lösche Benutzer 1828

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Naja, die Wege sind mehr. Die Termine sind mehr. Da ist noch ein Kind, dass Dir nachmittags von seinem. Tag erzaehlen will, dass abends kuscheln will und das krank wird.
Und 35h sind echt viel. Ich arbeite 16 zur Zeit und das reicht mir mit drei -schon aelteren- Kindern. Aber ich persoenlich bin da auch nicht so belastbar.
Wirklich schwierig sind die Kranktage :/
Lösche Benutzer 1828

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Sinst fand ich von eins auf zwei nicht grossartig schlimm bis auf die ersten. Monate, die waren hart - aber ich war zu Hause.
Benutzeravatar
tania
ModTeam-Stillberatung
Beiträge: 14983
Registriert: 24.02.2009, 18:09
Wohnort: Italien

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von tania »

ich finde es mit zweien leichter (bis auf die ersten monate). aber organisiert werden muss hier nix ;-)
tania mit sohn *09 und sohn *12
Benutzeravatar
Jägerin
Profi-SuTler
Beiträge: 3077
Registriert: 05.01.2007, 08:33

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von Jägerin »

Ich denke, das ist auch vom Kind abhängig. Ich fand das erste Jahr mit zweien furchtbar. Das dritte dagegen war immer easy.
Wir haben die Oma zur Betreuung in der Hinterhand, falls mal ein Kind krank wird.

Was turnen und sowas angeht, müssen wir schon schauen, dass dies an meinen freien Nachmittagen stattfindet und dies wiederum schränkt die Möglichkeiten ein, wenn sich die Kinder mit Freunden verabreden wollen.

Gesendet von meinem LT28h mit Tapatalk
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
Benutzeravatar
Sarafina
alter SuT-Hase
Beiträge: 2734
Registriert: 22.05.2010, 20:34
Wohnort: REK

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von Sarafina »

Der Sprung von 1 auf 2 war okay - aber bei uns war Nummer 2 im ersten Jahr (aber auch nur im ersten :lol: ) sehr sehr pflegeleicht. Er wohnte im Tuch und rührte sich kaum. :wink: Als er 3 wurde bin ich wieder arbeiten gegangen - Einzelhandel, 7:45 Uhr anfangen, 20 h/Woche, Kinder spätestens um 17 Uhr wieder abholen. Das war echt stressig! Und das, obwohl Arbeit, Kiga und Wohnung recht nah beieinander liegen. Es hat mir fast körperlich wehgetan, wenn meine Kinder morgens die ersten und nachmittags mit die letzten im KiGa waren. :( Durch die 20 h/Woche musste ich zumindest nicht jeden Tag arbeiten. Aber dafür, daß ich nur den Frühdienst hatte, musste ich eben viele Samstage ran.
Auch wenn bei uns Nummer 3 ein Unfall war, war ich fast froh, meinen Kindern den Stress nicht mehr antun zu müssen. :oops: Aber es ist ja nur aufgeschoben, denn irgendwann muß ich wieder ran. Und dann geht der Stress von vorne los (und noch schlimmer, denn in der neuen Stadt hat der KiGa nur bis 16:15 Uhr auf :shock: ).

Stressmässig war der Sprung von 2 auf 3 Kinder für mich wesentlich stressiger und ich war froh, daß mein Mann zu Hause war (und noch ist). Aber wie schon gesagt wurde, es kommt auch stark aufs Kind an. Meine Nummer 3 ist ein Stilljunkie, stillt zu jeder Gelegenheit. Nummer 2 war einfach nur ein Ernährungsstiller. Nummer 3 muß also zu jedem Tanzen der Großen, Turnen des Mittleren etc. mitgeschleift werden. :roll:
LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)

Es ist nur eine Phase..........*omm*
sternchen84
Profi-SuTler
Beiträge: 3449
Registriert: 01.10.2008, 21:55
Wohnort: In der schönen Pfalz

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von sternchen84 »

Also ich fand den Schritt Anfangs von ein auf zwei Kinder heftig im Bezug auf Organisation bzw. auf beide einzugehen. Jeder der beiden hat Bedürfnisse und einer muss meistens zurückstecken, aber das pendelt sich ganz schnell ein.
Ich gehe seit Januar wieder 20 Stunden arbeiten und mir fällt das komischerweise leichter wie beim ersten Kind. Ich krieg hier mehr gebacken mit zweien wie mit einem. Bei uns läuft es so ab, dass ich spätestens um 6.30Uhr ausm Haus gehe, mein Mann macht die Kinder fertig, dafür bin ich Di-Do dann um 13 Uhr zu Hause, in der Zeit sind die Kinder noch im Kiga, ich mache dann den Haushalt und hab manchmal auch noch 15 Minuten für mich und gegen 15 Uhr hol ich die Kinder dann ab, danach habe ich dann noch Zeit was zusammen mit den Kindern zu tun, meistens ist hier durch turnen, Musik etc. eh Programm oder die Kinder haben Freunde hier. Abends gehen die Kinder mittlerweile recht früh (19/19.30 Uhr) ins Bett.
Montags ist bei uns Omatag, da arbeite ich von früh morgens bis abends, dafür hab ich dann den freitag aber komplett frei.....also das läuft hier dank meinem Mann (der das morgens alles managt) alles super.
Rechtschreibfehler dürfen aufs iPad geschoben werden;-)


Liebe Grüße
Jessi mit der Mausi (02/2008), dem Bärchen(10/2011), dem Käferchen (08/2019)an der Hand und unser geliebtes Sternenkind (01/2011) fest im Herzen
Lavinia
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 938
Registriert: 15.04.2011, 10:43
Wohnort: Bayern

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von Lavinia »

von eins auf zwei war ganz einfach. Lag aber auch daran, dass nr. 2 eigentlich die ersten Monate nur geschlafen, gegessen und geschaut hat. Ein echtes Anfängerbaby sozusagen.
Arbeiten gegangen bin ich jew. nach einem Jahr wieder. Klar, man musste dann halt in der Früh zwei Kinder in zwei versch. Einrichtungen bringen. Wie oft ich die beiden jew. an- und abgeschnallt hab im Auto, das war manchmal schon ätzend. Denn die Kleine konnte ich ja nicht sitzen lassen, während ich den Großen in den Kiga bringe. Das war dann besser, als sie mit knapp 3 auch in seinen Kiga kam. Dann war es quasi ein Abwasch.

nachmittagstermine haben wir kaum. Mein Großer(inzw. Schulkind) geht einmal die Woche (und ab und zu am WE) zum Fußball. Mehr tun wir uns nicht an. Die Kleine ist 8 Stunden im Kiga, dort wird gebastelt, gesungen, geturnt und noch viel mehr. Warum also sollte ich sie noch zum Kinderturnen schleifen oder in die musikal. Früherziehung? Lieber springt sie am Nachmittag mit dem Bruder oder Freunden auf dem Trampolin, fährt Roller/Fahrrad. Das genügt.
Arzttermine versuche ich so gut es geht zusammen zu legen. D.h. wenn möglich auch die Us.

Ansonsten bin ich froh nicht nur ein Kind zu haben. Die zwei spielen so toll zusammen, es ihnen dadurch eigentlich auch nie langweilig.
Erst mit zwei Kindern sind wir so eine richtige Familie geworden, finde ich.
Mama von großem Frosch (2007) und kleiner Maus (2009)
Benutzeravatar
Pupu
Dipl.-SuT
Beiträge: 4496
Registriert: 18.02.2008, 08:58
Wohnort: Finnland

Re: Von einem zu zwei Kinder… Organisation, Arbeit, etc.

Beitrag von Pupu »

Ich fand von 1 auf 2 heftiger als von 0 auf 1. Bei einem Kind ist man noch flexibler, kann auf das Kind eingehen, sich ein Bisschen nacheinander richten und eben sehr kindgerecht leben. Von 1 auf 2 war dann alles anders. Die ersten zwei Jahre fand ich furchtbar. Ich hatte ständig das Gefühl, mich zerreißen zu müssen und keinem gerecht zu werden. Ich war nur am rotieren und mit den Nerven am Ende. Inzwischen jedoch ist die schlimmste Eifersuchtsphase vorbei und die Kinder SPIELEN tatsächlich auch miteinander. Jetzt ist es so viel besser! Seit die Kleine 2 ist, gehen beide in den Kindergarten und ich studiere. Da gibt es auch manchmal einiges zu organisieren. Dennoch finde ich es gut so. Ich bin einfach mehr ich selbst wenn ich aus dem Haus komme und meinen Kopf benutzen kann. Die Organisiererei ist anstrengend, belebt aber auch irgendwie. Ich würde sagen, wir haben alle irgendwie davon profitiert. Mit nur einem Kind fände ich es schwieriger. Dadurch, dass die Kinder einander haben, ist immer jemand zum Spielen da, und so kleben sie nicht permanent an mir, wenn wir zuhause sind... Dadurch kann ich auch einmal durchschnaufen. Am Anfang war es so so anstrengend, aber mittlerweile ist es nur noch eine große Bereicherung.
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke 🥒 (02/09), Quatschbanane 🍌 (08/11) und zwei Minimöhrchen 🥕🥕 (07/17)

"I'm not procrastinating. I'm doing side quests!"
Antworten

Zurück zu „Unsere Kinder“