Stillproblem? Ich bin verzweifelt

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Jenny212
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Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von Jenny212 »

Hallo...

Ich habe mich schon durch das Forum gelesen und auch etliche Einträge gefunden, die meinem Problem sehr nahe kommen. Dennoch möchte ich mein Problem hier gerne schildern.

Ich bin 23 Jahre alt und seit dem 21.12.2013 Mama eines süßen Sohnes (ET+1), den ich normalerweise voll stille. Die Geburt verlief für uns beide problemlos und ging sehr zügig. Das Bondig klappte auch sofort.
Die zweite Nacht im KH war jedoch schon problematischer, mein Sohn schrien fast 6 Stunden druch. Zwischendurch gab es mal eine Pause von max. 15 Minuten. In diesen 6 Stunden habe ich ihn immer wieder angelegt und war der Ansicht, dass er ausreichend trinkt. Am Morgen, nach 1 1/2 Stunden stillen, dann der Schock: Nicht einmal 10ml hat er in dieser Zeit getrunken und sein Gewicht war von 2820g auf 2700g gesunken. Die Schwestern im KH machten mir sofort Angst, als sie mir sagten, dass er viel zu viel abgenommen hätte. Nachdem er von diesen dann eine Flasche mit 30ml PRE-Nahrung bekommen hatte, schlief er fast den ganzen Tag. Ich versuchte zwar ihn regelmäßig zum Stillen zu wecken, allerdings schlief er sofort wieder ein. Des Öfteren wandte ich mich daraufhin an die Schwestern, doch nie fand eine wirklich Zeit für uns. Ich war so traurig, enttäuscht und wütend zugleich. Am selben Tag wurden wir noch aus der Klinik entlassen und ich rief sofort meine Hebamme an. Ferner besorgte ich mir eine Babywaage und eine einfache manuelle Handpumpe (diese mit dem roten Pumpball). Den ersten Tag nach der Entlassung trank mein Sohn dann an der Brust, bekam aber zusätzlich noch abgepumpte Muttermilch, da er scheinbar wirklich nichts aus der Brust saugte.

Meine Hebamme nahm mir die Angst mit dem Gewicht und stellte 2 Tage nach der Entlassung (nun kam auch erst der Milcheinschuss) fest, dass mein Sohn zu schwach zum Ansaugen. Als ich, auf ihr Anraten, mit der Handpumpe kurz ansaugen sollte, klappte es mit dem Trinken hervorragend. Mit der Zeit ließen wir dann auch das Ansaugen mit der Pumpe sein, denn mittlerweile schaffte er dies allein und außerdem lief die Milch bei mir nur so... Wenn mein Sohn kurz den Mund von der Brust nahm, sah er aus wie ein Dreckferkel, und ich auch. Ihm reichte auch eine Brustseite vollkommen aus (4-Stunden Rhythmus).
Dann kam eine Zeit, wo er nach etwa 5-minütigen Trinken abdockte - schrie - wie wild suchte - andockte - kurz saugte - abdockte - schrie - wie wild suchte - andockte - kurz trank - usw.. Teilweise suchte er auch wie wild, hatte schon alles im Mund was er brauchte, aber schloss ihn nicht. Ich bin manchmal echt an Grenzen gestoßen. Nachdem sich diese Phase erledigt hatte, fing er an nur noch im Liegen zu trinken. Das war vor etwa 2 Wochen. Also wurde ab da nur noch im Liegen gestillt.

Letzte Woche (Donnerstag) haben wir eine längere Fahrt in die Heimat unternommen. Am Morgen habe ich deshalb mit meiner einfachen Handpumpe Milch aus der rechten Burst abgepumpt (160ml). Diese bekam er dann auch noch 4 Stunden, da ein Stillen gerade nicht möglich war. Im Nachhinein denke ich mir, dass ich, wenn ich wirklich gewollt hätte, eine Möglichkeit zum Stillen gefunden hätte :oops: . So war dies erst nach guten 8 Stunden der Fall. Klar, dass sich das sofort gerächt hat. Meine Brüste waren bis letzten Sonntag prall, hart und taten weh. Zu jeder Mahlzeit pumpte ich zusätzlich noch eine Menge Muttermilch ab, um den Druck zu nehmen und kippte sie anschließend weg.

Seit Montag ist das Gegenteil der Fall. Wusste ich am Wochenende nicht wohin mit der Milch, "suche" ich sie jetzt vergeblich. Seit Montag fühlen sich meine Brüste an wie "ausgelutscht" und ich bekomme meinen Sohn nicht mehr richtig satt. Ich lege ihn nun schon immer an beiden Seiten an. Am Mittwoch wollte ich es dann wissen und habe aus Spaß aus einer Brust Milch abgepumpt - 30ml :shock: . Wie ist das möglich, dass ich am Donnerstag noch 160ml aus einer Brust bekam und am Montag, 4 Tage später, gerade mal 30ml und dafür musste ich mich wirklich anstrengen?
Mittwoch schlief er auch ungewöhnlich lange. War tagsüber schlafen vorher gar nicht sein Ding, schaffte er jetzt 6 Stunden und 5 Stunden.
Gestern Abend hielt ich es dann nicht mehr aus, er tat mir so leid, als er nach dem Stillen nur noch weinte. Also rührte ich PRE-Nahrung an, von der er noch ganze 100ml verspeiste. Ansonsten habe ich versucht seinen Hunger/Durst nur mit der Brust zu stillen.

Meine Hebamme meint, dass diese 8 Stunden, die er nicht an der Brust waren, meinem Körper signalisiert haben, dass er nicht mehr so viel Milch produzieren muss. Aber das kann doch nicht so schnell gehen. Ich bin wirklich verzweifelt und sehe den Wunsch, meinen Sohn so lange wie möglich zu stillen, dahinschmelzen :cry: .
Seit heute nehme ich noch Bockshornkleekapseln (seit Beginn der Stillzeit trinke ich zudem Stilltee und Stillsaft sowie ausreichend Wasser) und hoffe, dass die Milchproduktion angeregt wird. Zudem lege ich meinen Sohn sofort an, sobald er wach wird oder wecke ihn spätestens nach 3,5 bis 4 Stunden. Es gibt auch Zeiten wo er nach 2 Stunden wieder an die Brust gelegt wird, dann aber nur 3 Minuten effektiv saugt und ein paar Minuten nuckelt, ehe er wieder einschläft. Alle Maßnahmen, ihn wach zu halten, bringen bisher nichts, auch nicht wenn ich Wechselstillen mache. Genrell saugt er sowieso nur wenige Minuten effektiv, egal ob ich ihn nach 2, 3 oder 4 Stunden stille und wird danach unruhig, da er scheinbar nichts mehr aus der Brust bekommt.

Nach den ersten kritischen Tagen im KH, die mich glauben ließen, dass ich nie stillen kann, kam eine doch glückliche Stillzeit. Und nun, mach 8 Wochen, gibt es schon wieder solche Probleme :cry: , dabei möchte ich meinen Sohn doch nur stillen und das solange es geht.
Sicherlich war das Wochenende in der Heimat stressig, schließlich wollten alle den Kleinen sehen, sodass wir nur von einem Haus zum nächsten fuhren, aber ich hätte doch nie damit gerechnet, dass sich dieser Stress so extrem auf die Milchproduktion auswirkt. Nebenbei studiere ich noch. Allerdings habe ich schon Anfang Januar Prüfungen abgelegt, wo sich der Stress überhaupt nicht bemerkbar gemacht hat (bzgl. der Milchmenge). Nun habe ich noch eine Hausarbeit zu schreiben, die mir ein wenig die Nerven raubt.

Gestern habe ich 24 Stunden lang seinen Windelinhalt beobachtet (in dieser Zeit gab es NUR Muttermilch aus der Brust), da man angeblich anhand des Windelgewichts erkennen kann, ob das Baby genügend getrunken hat :? :

1. Windel wog 99g (trockenes Windelgewicht schon abgezogen) und war nur Urin
2. Windel wog 46g - Urin und Stuhlgang
3. Windel wog 79g - Urin
4. Windel wog 59g - Urin und Stuhlgang
5. Windel wog 96g - Urin
6. Windel wog 43g - Urin
7. Windel wog 44g - Urin
8. Windel wog 57g - Urin und Stuhlgang
9. Windel wog 78g - Urin und Stuhlgang
10. Windel wog 111g - Urin

Selbst wenn diese Angaben das "Genügend" befriedigen, ist es doch individuell. Wenn mein Sohn nach dem Stillen schreit und dann noch Zusatznahrung bekommt, dann kann er ja nicht genügend getrunken haben?

Seine Gewichtsangaben seit der Entbindung sind wie folgt und sehr viellversprechend. Jedoch besteht dieses Problem mit der Milchmenge auch erst seit dem 10.02.2014:
21.12.2013 2820g
23.12.2013 2700g
25.12.2013 2820g
27.12.2013 2900g
06.01.2014 3200g
13.01.2014 3760g
20.01.2014 4100g
27.01.2014 4600g
04.02.2014 4930g
11.02.2014 5210g (allerdings direkt nach dem Stillen)

Ich brauche dringend Tipps, wie ich meine Milchproduktion anregen kann, um die Menge wieder zu erhöhen und aufmunternde Worte. Ich möchte meinen Wunsch nicht so schnell aufgeben, auch wenn ich schon verzweifelt und sehr traurig bin.

Ganz liebe Grüße und sorry für den langen Text
Jenny
Blüte
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Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von Blüte »

Hallo Jenny,

erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Sohn! Er war ja fast ein kleines Christkind :-)

Dein Text hört sich sehr verzweifelt an. Ich bin kein Profi, was das Stillen angeht, aber die Gewichtsentwicklung von deinem Sohn sieht für mich sehr gut aus. Daher würde ich jetzt erstmal nicht davon ausgehen, dass er zu wenig Milch bekommt.

Nur wegen einer einzigen 8-stündigen Pause hat sich die Milchmenge bestimmt nicht so drastisch reduziert. Stress ist zwar nicht gut für die Milchbildung, aber auch kein so großer Faktor. Stell dir mal Mütter vor, die schon einige größere Kinder haben. Die haben ja auch Stress und das Stillen klappt trotzdem.

Was hälst du von der Idee, dass dein Sohn Bauchschmerzen hat? Das Stillen ist ja mehr als nur gegen Hunger. Das ist auch Trost, Nähe, Geborgenheit. Dieses An- und Abdocken, das sich-winden, das kenne ich von meinem Sohn auch. Das hat sich dann irgendwann einfach so gelegt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er Bauchweh hat. Versuche es doch mal mit einer vorsichtigen Bauchmassage, das hat bei uns super geholfen. Du kannst ihn auch mal unter deiner Aufsicht auf den Bauch legen, den Popo etwas erhöht, dann gehen die Winde auch besser ab.

Das mit dem Abpumpen sagt gar nichts über deine tatsächliche Milchmenge aus. Dein Kind trinkt an der Brust viel effektiver als eine Pumpe arbeiten kann. Manche bekommen mit einer Pumpe gar keine Milch raus und das Baby wird trotzdem satt. Schluckt denn dein Sohn regelmäßig? Das kannst du hören, wenn es sonst still ist.

Es werden sich bestimmt noch ein paar Stillprofis melden und die Gewichtsdaten genau interpretieren, aber das wollte ich dir schon mal vorab sagen.

Liebe Grüße,

Blüte
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Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von deidamaus »

Noch eine Anmerkung: Der Flaschensauger löst den Saugreflex aus, so dass die Kinder aus der Flasche trinken müssen, auch wenn sie eigentlich schon satt sind. Fdanach sind sie überfüttert und schlafen wie im Koma.

Abpumpmengen sagen nichts darüber aus, wieviel Milch du hast und Stress hemmt nur den Milch Spende reflex, reduziert aber nicht die Milchmenge.

Eine einmalige lange Stillpause lässt auch nicht gleich die Milch schwinden.

Weiche Brüste bedeuten nur, dass sich Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht befinden. Sind die Brüste hart und gross, hast du ein Überangebot an Milch.

Dein Sohn hatte 10 volle Windeln in 24 h. Das ist reichlich! Damit hast du sicherlich genug Milch.

Die Stillmods melden sich sicher noch. Aber es hört sich für mich nicht nach einem Milchmangel an.

LG
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Jenny212
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Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von Jenny212 »

Hallo Mädels,

vielen Dank für eure Worte.

Das An- und Abdocken , Hin- und Herwinden sowie das Gequengel haben meine Hebamme und ich bis letzte Woche auf einen zu starken Milchspendereflex zurückgeführt. An diesem kann es aber nun nicht mehr liegen, denn sobald mein Sohn seinen Mund von der Brust nimmt, fließt auch keine Milch mehr. Das war letzte Woche noch anders.

Was mich sehr irritiert - letzte Woche konnte ich noch 160ml abpumpen und nun sind es gerade einmal 30ml.
Dass sich die Milchmenge nach Angebot und Nachfrage ist mir bewusst. Ebenso, dass die Brüste, trotz vorhandener Milch, weich sind. Aber dennoch lässt mich die abgepumpte Menge ein wenig zweifeln, schließlich hatte ich vorher auch nie das Problem, dass ich nichts bzw. kaum was abpumpen konnte.

Das Schluckgeräusch und die korrekte Trinkbewegung lässt sich bei meinem Sohn für maximal 5 Minuten vernehmen (pro Seite). Ich habe vorhin extra einmal drauf geachtet. Danach ist es nur noch ein Genuckel und dann fängt das Gefuchtel mit den Armen an, er nimmt den Mund weg, sucht, macht sich steif, weint, dockt wieder an, nuckelt, aber saugt nicht, fuchtelt wieder wie wild, usw. Wenn ich dann die Brustseite wechsel, saugt er wieder für ein paar Minuten korrekt, um anschließlich so fortzufahren wie es an der anderen Brust der Fall war. Ein weiteres Mal die Brust zu wechseln, führt dazu, dass er noch 1, 2x ordentlich saugt und dann wieder in dieses Schema verfällt. Also wird nochmal die Seite gewechselt. Entweder mit gleichem Ergebnis oder er schläft ein. Wenn ich ihn dann allerdings von mir entferne, ist er hellwach und quengelt und weint permanent, so wie gerade.
Ich schließe aus seinem Verhalten, nach dem korrekten Trinken, dass er gerne noch mehr Milch möchte, sie aber nicht bekommt.
Ich bin, was das richtige Verhalten in dieser Situation betrifft, wirklich ratlos und verzweifelt.

Wenn ich ihn alle 2 Stunden wecke, um die Milchmenge zu steigern, er dann aber vor lauter Müdigkeit einschläft, muss ich mir dann Gedanken um die Steigerung der Milchmenge machen? Also ist es schlimm, wenn er dann vielleicht nur ein, zwei Minütchen effektiv saugt und dann einschläft? Wird meinem Körper dann signalisiert, dass er weniger Milch produzieren muss, da ja keine effektive Saugwirkung über eine längere Zeit vorherrscht?

Zudem schläft er tagsüber sehr viel, was ich sonst gar nicht von ihm kenne. Abends ist er dann, wie gesagt, sehr quengelig und an Schlaf ist nicht zu denken. Ich dachte ja erst an einen Schub, aber so richtig überzeugt bin ich davon nicht.

Liebe Grüße
Jenny
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Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von deidamaus »

Kann es sein, dass er sich in den Schlaf buckeln will, aber noch Milch kommt und er deswegen so unruhig ist? Was passiert, wenn du ihn dann abmachst und z.B. im Tuch trägst (am besten draussen)?

Abpumpen ist übungssache, wenn ich es ein paar Tage nicht gemacht habe und vorher täglich gepumpt, kam auch auf einmal nichts mehr.

Das deine Milch auf einmal nach acht Wochen weg ist, kann eigentlich nicht sein. Du hast ihn ja schon fast zwei Monate gestillt.

Die Milch kann trotzdem noch rausschiessen, wenn er saugt und trotzdem tropft nichts, wenn er loslässt. Das "Auslaufen" gibt sich bei vielen Frauen mit der Zeit.

Wenn du dir Sorgen über die Gewichts Entwicklung machst, dann wiege doch weiterhin und notierte die Anzahl der Stillmahlzeiten und der vollen Windeln, dann können die Stillmods mal schauen. Aber bisher ist die Zunahme doch super.

LG
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Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von Carraluma »

Die Expertinnen melden sich bestimmt bald!

Erstmal Ruhe bewahren, auch falls wirklich die Milch durch eine längere Pause zurückgegangen sein sollte, lässt sich die Milchbildung wieder anregen! Es hört sich zum Teil schon sehr nach einem Schub an, u.a. wegen des Quengels und großen Nähebedürfnisses. Grundsätzlich kann häufiges Anlegen nie schaden, auch wenn dann nicht jedes Mal lange stark gesaugt wird. Da es ja auch gegen Quengeln und fürs Nähebedürfnis hilft, würde ich möglichst oft stillen und in wenigen Tagen wirds vielleicht schon vorbei sein mit dem Spuk.
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Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von jusl »

Hallo Jenny, herzlich willkommen hier.

Ich melde mich morgen ausführlicher bei Dir.

Bis dahin: Keine Panik, das kriegen wir ganz sicher hin. ;-) Gute Gewichtszunahme, die bei Euch ja nun zweifelsfrei vorliegt :lol: , ist ein 100% sicherer Hinweis darauf, dass Dein Baby genug Milch erhält. Die Details schauen wir morgen an.

LG
Julia
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Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von Jenny212 »

Hmmm...aber würde er, wenn noch Milch kommen würde, nicht weiterhin effektiv saugen? Das macht er ja nach ein paar Minuten nicht mehr. Das Saugen wird dann ja zum Nuckeln.

Abends habe ich das Tragen in der Manduca noch nicht ausprobiert. Vielleicht wäre das eine Lösung. Danke :) ! Dennoch würde er anfangs wohl weinen, da er das ja abends grundsätzlich macht, wenn ich ihn von der Brust entferne.
Ich weiß nicht, ob es wichtig ist, aber tagsüber und abends braucht er auch häufig seinen Schnuller zum Einschlafen. Nachts hingegen gar nicht. Ich bin zwar kein Freund vom Schnuller und sehr froh, dass er ihn nachts NOCH nicht braucht, aber tagsüber habe ich auch schon das Tragen in der Manduca probiert - keine Chance. Es gibt auch Tage, wo der Schnuller ihm nicht so wichtig ist und es ohne klappt, aber eher selten.

Was das Wiegen betrifft, da hatte ich heute vor mir wieder eine Babywaage zu leihen. Aber alle Apotheken, die ich abgeklappert habe, habe ihre gerade verliehen. Unsere Hebamme kommt am Mittwoch das letzte Mal zum Wiegen vorbei. Da hab ich dann Gewissheit über seine Gewichtszunahme in dieser Woche. Bisher war seine Gewichtszunahme wirklich super, aber da gab es auch nicht so ein Problem. Vielleicht ist es derzeit auch kein Problem, aber ich sehe in seinem Verhalten an der Brust eines und interpretiere es als Unzufriedenheit und Hunger, aufgrund einer zu geringen Milchmenge, die ihm zur Verfügung steht.
Schade, dass die Brust keine ml-Angabe hat :P

Ist es auch möglich, dass er in den etwa 5 Minuten pro Seite so effektiv saugt, dass sein Hunger schon größtenteils gestillt ist?

Liebe Grüße
Jenny
Jenny212
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Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von Jenny212 »

Hallo Julia,

okay, dann machen wir das. Ich hoffe, dass wir ein Lösung für das Problem finden, danke schonmal!

LG
Jenny
Donnerkind
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Registriert: 06.05.2013, 20:24

Re: Stillproblem? Ich bin verzweifelt

Beitrag von Donnerkind »

Ich würde auch nicht ausschließen, dass Dein Sohn nach 5 Minuten wirklich satt ist. Meine drei Kinder haben von Anfang an selten länger als 5 min an der Brust getrunken.
Es grüßt das Donnerkind mit den Mädels 2007 und 2008 sowie dem kleinen Bruder 2013.
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