Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

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Missy
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von Missy »

Oh Gott Tina, das klingt schrecklich!! Was sagt dein Freund dazu? Ich kann dir nur zu einem klärendem Gespräch raten und wenn es nötig ist, dann hau auf den Tisch (aber versichere dich vorher, dass dein Freund dich unterstützt!)

Bei uns ist es zur Zeit eher ruhig. Aber erst gestern hatten wir das Thema "Was würden wir bei einem zweiten Kind anders machen?". Da hat mein FReund ganz klar gesagt, dass er es versäumt hat, mich bei seiner Mutter zu unterstützen am Anfang, was die Wahrung meiner Grenzen angeht. Und dass er das nächste mal sowas schon vorher ansprechen würde, wie wir uns das vorstellen. Er sass in seiner Komfortzone fest und hatte noch zu sehr die Sohn-Rolle verinnerlicht (nur nicht Nein sagen, nur nicht widersprechen und nur nichts tun oder sagen, was die Mutter eventuell verletzen könnte).

Aber wie gesagt, es ist ruhig zur Zeit. Seit ich mit ihr gesprochen habe, kam auch kein einziger Ratschlag mehr und auch kein "aaaaaber", wenn es ums Stillen, Tragen, Beikosteinführung oder Familienbett ging.
Fürmich ist jedoch auch klar, dass ich einen gesunden Egoismus vorziehe. Ich werde nichts zulassen, wobei es mir schlecht geht, solange B. seine Wünsche nicht klar äussern und seine kann.

Danke auch nochmal für deine Bestärkung Lalemi. Auch nach noch so viel Reflektion finde ich diese Art der Körperlichkeit einfach unangebracht, weil es was mit Macht zu tun hat. Solange er es also nicht alleine einfordert, bzw. dazu auffordert, werde ich es nicht zulassen.

Für mich gibt es generell zwei Arten von Spaß. An gutem Spaß haben alle Parteien Freude (auch die Mama :D), an doofem Spaß nur einer. :)
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)
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Starla
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von Starla »

Tina, so war es bei uns auch. Ich kann dich so verstehen. (((())))

Mein Mann hat mich aber darin ungemein bestärkt, die Grenzen unseres Kindes zu verteidigen. Ich habe gerade mal wieder Juul gelesen und auch er betont, dass wir Eltern die Integrität unserer Kinder schützen müssen. Ich würde dir raten feste Regeln aufzustellen und ihr da Zugeständnisse zu machen, wo sie nichts kaputt machen kann. Bei uns wäre das z.B. das Wickeln gewesen, aber dafür war sich meine SchwieMu zu schade. Z.B. finde ich es total ok zu sagen, dass sie bitte auf Parfum verzichten soll. Gut ist auch immer eine Autorität vorzuschieben. Ich habe einfach immer gesagt, dass dieses und jenes der Kinderarzt gesagt hätte. Das war dann ok.

Du musst dir unbedingt den Rückhalt vom Vater deines Kindes holen und für dich festhalten, was noch ok ist. Wir haben versucht feste Regeln aufzustellen und das war schlussendlich einer der Auslöser dafür, dass wir keinen Kontakt mehr zu meiner Schwiegermutter haben. Dafür ist aber mein Schwiegervater (die beiden sind getrennnt) über sich hinausgewachsen und der tollste Opa, den man sich vorstellen kann.

Ich drücke dir die Daumen, dass es für euch eine gute Lösung gibt.
Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
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LaLeMi
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von LaLeMi »

Missy hat geschrieben:Für mich gibt es generell zwei Arten von Spaß. An gutem Spaß haben alle Parteien Freude (auch die Mama :D), an doofem Spaß nur einer. :)
Sehe ich auch so. Du machst das schon :-)

Tina, das klingt gruselig :-(

Ich kann auch nur dafür plädieren, da Deinen Mann/Freund hinter Dich zu stellen. Alles Liebe!
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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danat
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von danat »

Missy hat geschrieben:Für mich gibt es generell zwei Arten von Spaß. An gutem Spaß haben alle Parteien Freude (auch die Mama :D), an doofem Spaß nur einer. :)
Das sehe ich auch genau so! Hier war es auch va das übertriebene Kitzeln von meinem Schwiegervater (egal in welchem Alter; egal in welcher aktuellen Verfassung; es war IMMER seine Art der Annäherung - die ihm einzig mögliche; mein Sohn mochte es nie; da sich SchwieMu aber noch viel schlimmer verhalten hat und es insges. sehr schnell zu sehr wenig Kontakt kam, hatte er nur selten Gelegenheit dazu).

Toll, dass dein Freund das so verstanden hat!!! Das klingt echt super!
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
EmiliasGini
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von EmiliasGini »

Ich finde solange das Kind nicht sagen kann, was es möchte, zählt nunmal die Meinung der Mutter. Dabei ist es auch völlig egal, ob die Familie oder gar das Forum das unsinnig finden.

Was bringt es einem, wenn andere sagen, dass die Schwiegermutter einen nicht stören würden, man sich selbst aber doch ärgert.

Von daher würde ich sagen, jeder muss seine Grenzen ziehen und verteidigen. Bei der Wortwahl würde ich aber bei dem "ich" bleiben. Wenn man sagt "Das Kind mag das nicht" bleibt halt Diskussionsspielraum. Die Oma könnte denken oder sagen "aber er lacht doch, ich kenne Babys, er findet das gut, ich bin doch die Oma". Wenn man formuliert "ich/wir möchten das für unser Kind nicht". Ist das unangreifbar. Ich finde auch, als Mutter hat man das Recht aus unerklärbaren Gründen einige Dinge nicht zu wollen. Wenn man sein Kind nicht aus der Hand geben möchte, möchte man das nicht. Auch dann nicht, wenn es das Kind vielleicht gar nicht stört. Dann hilft aber ein Satz wie "Ich mag mein Kind momentan nicht aus der Hand geben, vielleicht ändert sich das aber ich fühle mich damit noch nicht wohl". Wer das nicht versteht ist dann auch selber Schuld.
G. mit Sohnemann P. (03/2006), Töchterchen E. (07/2007) und Minimaus L. (05/2009)
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danat
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von danat »

Ich bin da ganz bei dir EmiliasGini! Und ich glaube auch, dass ich unsere Grenzen ganz gut abgesteckt und verteidigt habe. Und das in einer zwar deutlichen, aber nicht grantigen oder überzogenen Art und Weise. Trotzdem endete es bei uns zeitweiligem Schweigen und seeeehr sehr reduziertem Kontakten. Meine Schwiegermutter ist aber glaube ich auch ein eher extremes Exemplar. Sie ist selbst Frauenärztin und hat damals (noch zu DDR-Zeiten) selbst in der Mütterberatung gearbeitet, also gegen Ende der 80er Jahre. Auf dem Stand von damals ist sie (leider) noch. Sie hat eben in ALLEM Recht, denn sie ist ja berufliche Expertin! Unser Gefühl oder unser aktuellerer Kenntnisstand zählen da leider GAR NIX. Und so bleibt uns nur uns zu schützen und auf Distanz zu gehen.
Bei uns ist es ähnlich wie bei Missy. Mein Mann hat auch einiges gelernt in der Zeit in der wir so in der Kritik und unter Beschuss seiner Mutter standen (bzw. ich in erster Linie). Jetzt beim zweiten Kind, ist ihm auch bewusst, dass sich wohl nichts ändern wird und die gleichen Themen würden wieder aktuell sein. Also will er von vornherein nur sehr begrenzten Kontakt. Wir werden Ihnen anbieten, ihr neues Enkelkind kennenzulernen (aber sicher nicht im Frühwochenbett) - vorausgesetzt, sie können sich einfach nur erfreuen - ohne "Übergriffe", ohne Baby-Wegschleppen, ohne RatSCHLÄGE, ohne emotionale Überreaktionen. Unsere Babyflitterwochen wollen wir uns sicher nicht noch einmal kaputt machen lassen.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
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Missy
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von Missy »

Danat, das klingt anstrengend. Gerade als Fachfrau sollte man sich ständig weiterbilden und -informieren.

Emilia: Du hast Recht. Ein "Ich möchte es nicht" ist unantastbar, bzw. sollte es sein.

Jetzt bin ich ja auch eine Jungsmama und werde später ebenfalls eine Schwiegertochter haben (oder einen Schwiegersohn, man weiss ja nie :D). Da weiß ich schon, was ich anders machen möchte.
Und ich möchte, dass B. NIEMALS Angst haben muss, dass mich Entscheidungen sein Leben betreffend kränken oder verletzen könnten. Er soll einfach wissen, dass ich ihn in allem unterstützen werde.
Von daher haben die ganzen Erfahrungen auch was Gutes. :)
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)
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danat
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von danat »

Missy hat geschrieben:Jetzt bin ich ja auch eine Jungsmama und werde später ebenfalls eine Schwiegertochter haben (oder einen Schwiegersohn, man weiss ja nie :D). Da weiß ich schon, was ich anders machen möchte.
Und ich möchte, dass B. NIEMALS Angst haben muss, dass mich Entscheidungen sein Leben betreffend kränken oder verletzen könnten. Er soll einfach wissen, dass ich ihn in allem unterstützen werde.
Von daher haben die ganzen Erfahrungen auch was Gutes. :)
Ich habe mir das auch vorgenommen! Gerade im ersten Jahr, habe ich etwas ausführlicher einen Kalender beschrieben mit den verschiedenen Meilensteinen und Erlebnissen mit meinem Sohn - den soll er später bekommen. Und darin habe ich auch deutlich geschrieben, dass er mir auf jeden Fall "auf die Füße treten soll", falls ich mich doch irgendwie übergriffig verhalten sollte. Aber eigentlich befürchte ich nicht so zu werden wie meine SchwieMa, ich habe nie das Bedürfnis andere Kinder zu tätscheln, kitzeln, hoch zu nehmen, etc. Auch meine kleine Nichte nicht - ich genieße den Anblick und wenn sie auf mich zu kommt, ist das toll. Aber das darf sie steuern, so wie sie das Bedürfnis hat. Auch mit Ratschlägen kann ich mich bisher ganz gut zurückhalten. Sich über etwas austauschen und verschiedene Meinungen zu etwas kann man ja gut haben - aber man muss den anderen ja nicht bewerten und beurteilen. Leben und Leben lassen ... so finde ich das gut.

Mein Sohn soll sich auch einfach nur bedingungslos angenommen und geliebt fühlen.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
MamaAufReise
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von MamaAufReise »

Hallo Missy,
ich finde deine Gefühle ganz und gar nicht abwegig. Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe ein ähnliches Problem, ausschließlich mit meiner Mutter und meiner Schwiegermutter. Meiner Mutter sage ich sehr direkt, was ich empfinde, und nehme ihr auch kurzerhand mal das Kind aus dem Arm, wenn ich merke, dass es ihm grad nicht gefällt, und sie das mal wieder nicht merkt. Bei meiner Schwiegermutter ist das schwieriger. Sie hört einfach nicht richtig zu. Es könnte am Alter liegen, sie ist schon fast 80, da fällt es einem vielleicht schwerer eigene Vorstellungen zurückzustellen. Es mag richtig sein, dass es wichtig ist für den Kleinen, wenn andere Familienmitglieder und Freunde mit ihm anders umgehen, aber bitte mit mit RESPEKT... Er ist kein Spielzeug, er ist ein kleiner Mensch, dessen Bedürfnisse und Wünsche respektiert werden müssen. Und wenn meine Schwiegermutter ihn mit einem "Schwitzegriff" auf ihrem Schoß festkeilt, und ihm immer wieder Spielzeuge vor die Nase hält, die er aber nur ansehen, und nicht anfassen darf, weil sie seine Hände noch fester hält, wenn er versucht, zu greifen - dann könnte ich ausrasten...!!! Ích versuche zunächst höflich zu erklären, dass sie ihn doch ruhig mal krabbeln lassen kann, es wäre doch keine gefährliche Umgebung im Wohnzimmer meines Schwagers. Das wiederhole ich noch zweimal, sie hält ihn noch fester und redet lauter auf ihn ein "Schau doch mal, was die Omi da für dich hat!" "Guck doch mal!" "Nun guck doch mal!". Dann passiert es auch, das ich ihr das Kind wegnehme, und mit ihm das Zimmer verlasse. Solche Situationen gibt es zuhauf. Am Abend und sogar in den nächsten 2 Tagen ist er regelmäßig laut, schlecht drauf, und nicht mehr das entspannte Kind, das mir sonst das Leben so leicht macht. Der Kleine hat mir auch sehr schnell klargemacht, dass er keine vollen Straßen, Supermärkte, Flohmärkte und sonstige Menschenansammlungen mag. Wenn ich das akzeptiere und auf ein Minimum beschränke, geht es uns allen viel besser. Ich denke ganz und gar nicht, dass ich eine Glucke bin. Ich verstehe mein Kind am besten. Und meine Aufgabe ist es, dein Kleinen zu beschützen. Auch vor rücksichtslosen Omis! Das ist nicht übertrieben. Das muss nicht überdacht werden. Traue deinem Gefühl. Das gilt in allen Situationen des Lebens mit einem Kind. Die Mutter fühlt nicht "falsch", sie fühlt nicht "übertrieben". Sie fühlt immer genau richtig. Und das was ich früher als Übermutter oder Glucke bezeichnet hätte, sehe ich heute als Mutter, die konsequent auf die Bedürfnisse ihres Kindes achtet, und deren Achtung mit allen Mitteln einfordert. Wozu sonst hat die Natur uns diese Gefühle gegeben? Ich denke nicht, dass das nur auf eigene vergangene Erlebnisse zurückzuführen ist. Du fühlst einfach hier und jetzt, was richtig für dein Kind ist. Vertrau deinem Gefühl.
Puh, das wollte ich mal loswerden :-)
Lass dir bloß nicht reinreden!
Lieben Gruß.
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Suleikha
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Re: Brauche mal andere Meinungen: körperliche Distanz

Beitrag von Suleikha »

MamaAufReise hat geschrieben:Hallo Missy,
ich finde deine Gefühle ganz und gar nicht abwegig. Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe ein ähnliches Problem, ausschließlich mit meiner Mutter und meiner Schwiegermutter. Meiner Mutter sage ich sehr direkt, was ich empfinde, und nehme ihr auch kurzerhand mal das Kind aus dem Arm, wenn ich merke, dass es ihm grad nicht gefällt, und sie das mal wieder nicht merkt. Bei meiner Schwiegermutter ist das schwieriger. Sie hört einfach nicht richtig zu. Es könnte am Alter liegen, sie ist schon fast 80, da fällt es einem vielleicht schwerer eigene Vorstellungen zurückzustellen. Es mag richtig sein, dass es wichtig ist für den Kleinen, wenn andere Familienmitglieder und Freunde mit ihm anders umgehen, aber bitte mit mit RESPEKT... Er ist kein Spielzeug, er ist ein kleiner Mensch, dessen Bedürfnisse und Wünsche respektiert werden müssen. Und wenn meine Schwiegermutter ihn mit einem "Schwitzegriff" auf ihrem Schoß festkeilt, und ihm immer wieder Spielzeuge vor die Nase hält, die er aber nur ansehen, und nicht anfassen darf, weil sie seine Hände noch fester hält, wenn er versucht, zu greifen - dann könnte ich ausrasten...!!! Ích versuche zunächst höflich zu erklären, dass sie ihn doch ruhig mal krabbeln lassen kann, es wäre doch keine gefährliche Umgebung im Wohnzimmer meines Schwagers. Das wiederhole ich noch zweimal, sie hält ihn noch fester und redet lauter auf ihn ein "Schau doch mal, was die Omi da für dich hat!" "Guck doch mal!" "Nun guck doch mal!". Dann passiert es auch, das ich ihr das Kind wegnehme, und mit ihm das Zimmer verlasse. Solche Situationen gibt es zuhauf. Am Abend und sogar in den nächsten 2 Tagen ist er regelmäßig laut, schlecht drauf, und nicht mehr das entspannte Kind, das mir sonst das Leben so leicht macht. Der Kleine hat mir auch sehr schnell klargemacht, dass er keine vollen Straßen, Supermärkte, Flohmärkte und sonstige Menschenansammlungen mag. Wenn ich das akzeptiere und auf ein Minimum beschränke, geht es uns allen viel besser. Ich denke ganz und gar nicht, dass ich eine Glucke bin. Ich verstehe mein Kind am besten. Und meine Aufgabe ist es, dein Kleinen zu beschützen. Auch vor rücksichtslosen Omis! Das ist nicht übertrieben. Das muss nicht überdacht werden. Traue deinem Gefühl. Das gilt in allen Situationen des Lebens mit einem Kind. Die Mutter fühlt nicht "falsch", sie fühlt nicht "übertrieben". Sie fühlt immer genau richtig. Und das was ich früher als Übermutter oder Glucke bezeichnet hätte, sehe ich heute als Mutter, die konsequent auf die Bedürfnisse ihres Kindes achtet, und deren Achtung mit allen Mitteln einfordert. Wozu sonst hat die Natur uns diese Gefühle gegeben? Ich denke nicht, dass das nur auf eigene vergangene Erlebnisse zurückzuführen ist. Du fühlst einfach hier und jetzt, was richtig für dein Kind ist. Vertrau deinem Gefühl.
Puh, das wollte ich mal loswerden :-)
Lass dir bloß nicht reinreden!
Lieben Gruß.
Schön gesagt! :D
LG, Suleikha

mit dem zerstreuten Professor (09/12), der Erbsenzählerin (02/15) und dem Frechdachs (10/19).
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