mein Sohn ist jetzt fast 18 Mon alt. Er stillt für sein Leben gerne und nutzt es oft zur Beruhigung. Wir stillen am Tag noch ca. 5 mal und in der Nacht 3-4Mal. Schnuller nimmt er nicht. Langsam reicht es mir aber auch mal mit dem Stillen. Ich würde nun gerne langsam anfangen, nachts abzustillen. Es muss nicht schnell erfolgen, aber ich habe mir zum Ziel gesetzt komplett abzustillen, bis er ca. 2 Jahre alt ist. Ich versuche schon, ihn abends nicht mehr mit Brust im Mund einschlafen zu lassen und docke ihn nach dem Trinken ab und trage ihn stattdessen, bis er eingeschlafen ist. Das klappt soweit ganz gut. Er schläft bis ca. 23 Uhr in seinem Bett (ab ca. 19:30 Uhr) und kommt dann mit zu uns, da er sich einfach nicht mehr in sein Bett legen lässt, sobald er merkt, das wir schlafen gehen. Nachts trinkt er auch nicht bei jedem Stillvorgang, aber er nuckelt sich immer zurück in den Schlaf, da er nicht von alleine wieder einschlafen kann. Nun zu meinem Problem:
Nun ist es schon ein paar Mal vorgekommen, das mich das stillen bzw. nuckeln so genervt hat, das ich ihm dann einfach irgendwann abgedockt habe und ihm die Brust verweigert habe. Er fängt dann an zu meckern und fragt nach seiner "Nini". Wenn ich ihm sage, das Nini schläft, akzeptiert er das meistens auch irgendwann. Gestreichelt und in den Arm genommen werden mag er dann aber überhaupt nicht und brüllt, als würde ich ihn abstechen. Höre ich auf setzt sich dann ins Bett und bleibt dann einfach wach, erzählt, krabbelt durchs Bett, wälzt sich auf uns rum. So nach dem Motto, kriege ich nicht die Brust zum weiterschlafen, dann schlafe ich eben gar nicht! Er ist dann einfach putzmunter und ist dann (bisher jedes!! Mal) 3-4h wach. Dh. bis 4 Uhr morgens habe ich dann noch kein Auge zugemacht. Ignoriere ich ihn, meckert er, bringen wir ihn in sein Bett, brüllt er das ganze Haus zusammen, das will er dann auch nicht.
Wie soll das denn bitte gehen, wenn wir wirklich das nächtliche Abstillen beginnen? Wenn er schimpfen und weinen würde, weil er müde ist und weiterschlafen will, das würde ich dann schon mit ihm gemeinsam durchstehen, wenn er denn dann irgendwann beim rumtragen etc. wieder weiterschlafen würde. Aber das er dann einfach "ausgeschlafen" hat wenn er die Brust zum weiterschlafen nicht bekommt und stundenlang rumturnt macht es echt schwierig. Mich macht das dann auch irgendwann total aggressiv, weil einfach kein Ende in Sicht ist.
Habt ihr eine Idee, wie ich da am sinnvollsten rangehe? Soll ich ihn nach so einer Nacht morgens zur gewohnten Zeit wecken oder ausschlafen lassen? Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Sorry für den langen Text. Freue mich auf eure Antworten.
Lieben Gruß, Mammatine


