Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Flügelchen
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Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von Flügelchen »

Hallo,

ich habe dieses Forum kennengelernt, weil ich Schwierigkeiten mit dem Stillen hatte und bin so so begeistert, wie mir dort geholfen wurde!
Das Stillrpoblem ist behoben, so dass ich meine Aufmerksamkeit nun auf das nächste Problem richten kann... :oops: :wink:

Meine Tochter ist knapp 8 Wochen alt.
Meine erste Tochter ist 3 und war ein Schreibaby.
Die Kleine ist damit (GsD) nicht zu vergleichen (sollte man ja eh möglichst vermeiden), aber ein ruhiges Baby ist sie auch nicht gerade. Vieles an ihrem Verhalten kommt mir bekannt vor und erinnert mich an die Regulationsstörung unserer "Großen", die uns bis heute in Form von extremen Wutanfällen (negativ) und Feinsinnigkeit (Positiv) begleiten.

Problem dabei ist das Schlafverhalten. Ablegen kann ich sie wach eh kaum, da schreit sie nach kürzester Zeit. Sie saugt alles aus der Umgebung auf, ist hellwach und schaut sich alles an, als wäre sie 2 Monate weiter. Sie braucht scheinbar immer Input, den sie aber noch nicht verarbeiten kann, was sich dann im Schreien (besonders natürlich abends, aber eigentlich phasenweise auch den ganzen Tag über) äußert.
Manchmal weiß ich dann nicht, ob ihr langweilig ist (und ihr NOCH mehr Reize anbieten?) oder müde (runterfahren).

Sie ist sehr schreckhaft und der Moro Reflex ist (auch laut Hebamme) sehr stark ausgeprägt. Ihr Saugebdürfnis ist ebenso sehr stark ausgeprägt (nimmt aber keinen Schnuller, nur Mamas Brust, was ja an sich gut so ist).
Einschlafen fällt ihr sehr schwer, selbst im Autositz und Kinderwagen schreit sie sich erstmal die Seele aus dem Leib.
Abends bzw. nachts, wenn wir dann gemeinsam ins Bett möchten (sie schläft im Beistellbett oder bei mir im Bett) stille ich sie und dabei schläft sie oft ein. Wenn ich sie dann ablege, wird sie schnell wieder wach.

Ich kenne all die "Tricks", habe ja damals schon zig Bücher gelesen. Wir haben damals gepuckt, geschuckelt, scchhhhhhh gemacht, Schnuller gegeben und stundenlang unser Baby durch das abgedunkelte Zimmer getragen. Bis sie (die große Schwester) dann beim Ablegen meist auch wieder aufwachte... :( Ich weiß, es gibt auch Eltern, die nachts noch mit dem Auto ihr Kind in den Schlaf fahren. Auch der Fön kann helfen.... Nur: ich weiß auch, dass man all das wieder irgendwann abgewöhnen muss und es als Schlafassoziation wirkt.

Ein geregelter Tagesablauf und feste Zeiten sind sicherlich hilfreich, auch wenig Reize, nur bin ich inzwischen von unserer ersten Tochter überzeugt davon, dass das dem Kind auf Dauer nicht hilft bzw. es dann später immer noch total an eine ruhige abgeschottete Umgebung gewöhnt ist und mit Lautstärke und Unruhe schnell überfordert ist (schreckhaft, ängstlich...). Wir haben uns damals total isoliert und ich habe mir geschworen, dass das beim nächsten Kind anders wird. Dass wir da am Leben teilnehmen. Nun erkenne ich, dass wir wieder auf dem besten Weg dahin sind, WENN sie denn mal schläft, nur auf Zehenspitzen durch die Wohnung zu tapsen. Das ist sicher kontraproduktiv.

Nun habe ich erneut das Bucht "Schlafen statt schreien" gelesen und versuche nun seit ein paar Tagen, die Maus im Dämmerzustand abzulegen, also ohne die Saugassoziation. Denn: sie wird nachts sehr oft, manchmal stündlich wach, nur um zu saugen (nuckelt, schluckt kaum!). Da ich tagsüber keinen Schlaf nachholen kann, zermürbt mich das ziemlich. Neulich war ich so fertig, dass ich über ihr Schreien neben mir eingeschlafen bin. :cry:
Dazu muss ich eben noch anmerken, dass ich ihr Schreien auch sehr auffällig finde: manchmal so ein spitzer schriller Ton, als hätte sie Schmerzen. Den haben wir erst seit ein paar Tagen... (Termin beim Osteopathen steht bereits).

In dem Buch wird ja geraten, dass das Kind möglichst ohne Schreien unabhängig wird von seinen Schlafassoziationen. Das hieße bei uns KEIN Einschlafstillen, damit sie dann wenn sie nachts wach wird, nicht die Brust im Mund vermisst. Logisch. Ich habe sie nun also auch tagsüber vermehrt in ihr Bettchen gelegt, wenn ich Müdigkeitsanzeichen entdeckt habe und zum Teil ist sie dann (es geht leider nie ohne Schreien in den Schlaf, wenn die Brust nicht im Mund ist) dort auch eingeschlafen. Allerdings nach kurzer Zeit wieder aufgewacht. Natürlich nicht entspannt und nach einer halben Stunde wieder gähnend... Im Tragtuch schläft sie 2 Stunden am Stück, im Bett 20 Minuten. Mal abgesehen davon, dass ich dann nichts zu Hause schaffe - vor allem wenn das Einschlaf-Helfen schon 40 Minuten oder mehr gedauert hat, ist sie gereizt und noch weinerlicher.
Eine Regel besagt ja auch, dass der Nachtschlaf in dem Alter umso besser ist, je besser und intensiver der Tagschlaf war. Sprich: wenn das Kind übermüdet und gereizt ist, wird es umso schwieriger mit dem Schlafen. Also, was nun? Tragetuch und ausgeruht aber abhängig? Oder selbstständig im Bettchen einschlafen aber zu wenig ausgeruht? Bin da gerade verwirrt.

Wir haben auch noch extreme Schreistunden abends. Ab sechs/sieben Uhr bis zur gemeinsamen Bettgehzeit um zehn/elf mit wenigen (meist Stillpausen) Dauergeschrei. Wie gesagt, ich habe noch eine Tochter, die auch ins Bett gebracht werden möchte etc. :cry: Gerade hat mein Mann das Schreibündel auf dem Arm, damit ich hier Schreiben kann...
Ich würde ihr gerne auch so langsam eine Baby-taugliche Schlafen-geh-Zeit angewöhnen (so um acht), aber so wie hier derzeit um diese Uhrzeit Dauergeschrien wird, kann ich mir das nicht vorstellen. Sehe mich dann schon - wie bei unserer ersten Tochter - drei, vier Stunden wippend und schuckelnd mit ihr Schreiend auf der Bettkante sitzen....das haben wir alles hinter uns. Vorteil ist: man weiß, es geht vorbei.

Ich erhoffe mir hier nun ein paar Ratschläge (eben weil mich gerade auch die Aussagen aus dem Buch etwas verwirren) und vielleicht gibt es hier auch so eine ähnliche (tolle und professionelle) Begleitung wie im Stillforum??? Denn ich kann ja einen Schlafprotokoll erstellen, wie in dem Buch empfohlen, aber was die Auswertung angeht, würde ich gerne Unterstüzung finden. Denn ich bin nicht sicher, ob ich erkenne, was aktuell "falsch" läuft bzw. was geändert werden sollte.

Oder doch wieder "Try and Error" ? :|

Vielen Dank für´s Lesen, werd dann jetzt mal das Schuckeln übernehmen....
sandywa
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Re: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von sandywa »

Huhu!

manches von dem, was Du schreibst kommt mir sehr bekannt vor. Meine Maus konnte in dem Alter auch nicht alleine einschlafen (ich hab sie allerdings nie ins Bett gelegtund gewartet bis sie schläft - wenn sie geschrien hat, habe ich sie wieder raus geholt) und wenn ich sie untertags mal abgelegt habe, war sie nach kürzester Zeit wieder wach. Im Tuch hat sie auch gut 2 Stunden geschlafen, aber nur, wenn ich mich bewegt habe. Wehe, ich habe mich hin gesetzt. :evil: Im Kinderwagen hat sie anfangs auch nicht lange geschlafen und zum Teil auch noch unterwegs zum schreien angefangen.

Aber ich kann nur sagen, dass es von alleine besser geworden ist. Irgendwann hat sie auch im Kinderwagen länger geschlafen und wenn sie mal aufgewacht ist, konnte ich sie mit ein bißchen vor und zurück schieben wieder in den Schlaf bringen. Später hat sie dann auch mal im Bett neben mir geschlafen, ich weiß aber nicht mehr, wie alt sie da war. Vielleicht so 8 Monate. Seit sie ihren Mittagsschlaf macht, macht sie den auch im Bett (in unserem Familienbett, in ihrem Bett hat sie bis heute noch nie geschlafen) und wenn sie zu früh aufwacht, dann muss ich mich nochmal kurz dazu legen und stillen. Dann schläft sie oft nochmal weiter.

Zu den Bettgehzeiten abends: Meine Maus ging mit 5 Monaten dann zu babyüblichen Zeiten (21 Uhr ;-) ) ins Bett und da dann auch ohne dass ich dabei bleiben musste, wenn sie eingeschlafen war. Vorher war sie bei mir auf der Couch, so lange bis wir auch ins Bett gegangen sind und hat am Busen genuckelt. Irgendwann konnte sie dann nicht mehr so gut auf der Couch schlafen und dann wusste ich, dass es Zeit ist, sie früher ins Bett zu bringen. Von daher würde ich da einfach nach meinem Gefühl gehen.

LG Sandra
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Nautilus
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Re: AW: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von Nautilus »

Sorry, ich kann gerade nur kurz, mein Ratschlag wäre ganz klar: einschlafstillen wann immer möglich, nachts im liegen stillen und dabei selbst weiterschlafen (ich bin in dauernuckelnächten eher davon wach geworden dass irgendwann meine Hüfte vom auf der Seite liegen schmerzte und habe dann Sohn zb auf meine andere Seite gelegt, aushalten ist nicht nötig! ) sowie gar nicht ablegen! Tagsüber hat mein Sohn im Alter deiner Tochter stundenlang im Tuch geschlafen und nachts oft auf meiner Brust, ich mit dem Kopf auf der Mitte des Stillkissens, beide Arme von je einem Stillkissenende gestützt.
Wir schlafen so seit ca 3 Wochen nach Sohns Geburt alle quasi durch, einschlafen geht super schnell, mit 3-5 Monaten ist er auch abgelegt einfach allein eingeschlafen, dann auch in dee Federwiege und inzwischen klettert er zum mittagsschlaf allein in seinen maxi cosi (sein geliebtes Tag-Bett).
Kein Stress, wir mussten nichts mühselig an bzw abgewöhnen.
Ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken statt einfach den Bedürfnissen Deiner Tochter zu folgen, ehrlich! Nur Mut!


LG Nautilus mit Astronäutchen (7/12)
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter :smilie_und_kind: :slürp* (3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
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Re: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von Kruemelmama »

Hallo,
Unser kleiner ist jetzt 6,5 Monate und alles was du schreibst kenne ich sehr gut. Er ist extrem aufmerksam. Im Kinderwagen oder Auto ist er so lange zufrieden wie ihm nicht langweilig ist oder er müde wird. Eingeschlafen ist er in beiden extrem selten. Eher brüllt er ewig und schläft dann vor Erschöpfung ein. Deswegen meide ich Auto fahren und der Kinderwagen wird nur manchmal genutzt. Dann aber meist nur bis er sich beschwert und dann wird das Tuch raus gezogen, wo er sich sofort beruhigt. Und ganz ehrlich ich hab damit auch kein Problem mehr. Ich kann dir diesbezüglich nur das Buch "ich will bei euch schlafen" empfehlen. Deine kleine ist gerade 8 Wochen also noch super klein und damit kognitiv noch gar nicht in der Lage sich an irgend etwas zu gewöhnen. Sie möchte nur dass ihre Bedürfnisse nach liebe und Geborgenheit.
Unser hat in der zeit auch massiv abends geschrien und das hat sich extrem gebessert umso mehr wir ihn getragen haben im Tuch. Ich konnte ihn übrigens auch nie ablegen und bin meist direkt mit ihm ins Bett gegangen. Wir haben uns aber eine nonomo gekauft. Die verschafft mir seit jetzt fast 2 Monaten immerhin 2 Stunden Freizeit. Aber er schläft darin auch nicht unbedingt ein. Man kann ihn nur ablegen und meist in den Schlaf schaukeln falls er droht durchs ablegen wach zu werden.
Ich kann nur sagen unser Kind ist entspannter seit ich mir keine Gedanken mehr um irgendwelche Gewöhnungen oder Meinungen in Büchern mache, denn du findest zu jeder Meinung ein Buch. Er ist entspannter in jeglicher Hinsicht seit ich ihn tagsüber immer trage und vor allem zum schlafen und er bei uns im Bett schläft. Dadurch bin auch ich ziemlich ausgeruht, denn wenn er wach wird Leg ich ihn an und gut ist.
Mach das was dein Herz dir sagt und ich kann mir nicht vorstellen dass es dir sagen würde du sollst dein Kind im Wagen oder der Autoschale schreien lassen.


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Carraluma
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Re: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von Carraluma »

Bei uns wird auch meist Einschlafgestillt.
Ich denke im Moment stresst du dich noch viel zu viel, weil dein Baby noch zu klein ist, dass davon auch wenn es klappen würde, es nichts bringt. Nach dem was ich so gelesen habe, fängt das merken erst so mit 5 Monaten an. Also denke ich, dass der Zeitraum von 4-6 Monaten erstmals wichtig sein könnte. Aber ich glaube, dass ein Kind Ruhe und Entspannung zum guten Schlafen braucht. Also denke ich, dass sich das nicht erzwingen lässt, erst recht nicht durch schreien lassen. Also wenn, ein geduldiges, langsames Ablegen usw.
Ich wünsche dir dabei viel Geduld!
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
klecksauge
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Re: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von klecksauge »

Nur kurz:
Dein Baby ist noch so klein!

Federwiege (kann man auch nen Monat leihen)
Einschlafstillen!!!!
Ich persönlich halte nicht viel von der Theorie. Bub beweist es nämlich gerade....
Am Tag ab ins Tuch und sobald es geht auf den Rücken. Trageberatung!
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)

Tablet und Smartphone-Nutzerin........

Rettet die Geburtshilfe!
https://mother-hood.de/
Flügelchen
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Re: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von Flügelchen »

@all
VIELEN DANK! :bravo


@Sandra
Nur zum besseren Verständnis:
(ich hab sie allerdings nie ins Bett gelegtund gewartet bis sie schläft - wenn sie geschrien hat, habe ich sie wieder raus geholt)
Das tue ich auch nicht. Wenn sie weint/quengelt, lasse ich sie. Wenn sie sich reinsteigert und schreit, nehme ich sie raus....und lege sie dann nach einiger Zeit wieder rein. Auch nicht immer. Natürlich schläft sie (weil der Tag es nicht anders hergibt) auch auf meinem Arm, im Autositz....und das eben immer ausgiebiger als im Bett.


@Nautilus
Kein Stress, wir mussten nichts mühselig an bzw abgewöhnen.
Ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken statt einfach den Bedürfnissen Deiner Tochter zu folgen, ehrlich! Nur Mut!
Das kann gut sein, dass ich mir da zu viele Gedanken mache. Das liegt an den Erfahrungen mit meinem Schreibaby Nr. 1. Da war es nämlich so, dass irgendwann der Tag der Entwöhnung kam/kommen musste. Und das fand ich dann auch anstrengend und möchte jegliche Abhängigkeiten/Schlafassoziationen, die ihr ein unselbständiges Einschlafen behindern, vermeiden. Natürlich zeigt mir Baby Nr. 2 deutlich, dass das nicht geht... :| Will ihr ja auch nicht meinen Willen aufzwingen oder so. Nur sollte es möglichst auch einigermaßen mit meinen Bedürfnissen koalieren.
Im Liegen Stillen versuche ich immer wieder - klappt aber leider nicht so recht. Die Maus rutscht immer ab, meine Brust ist nicht so groß, dass sie zu ihr runter"hängt" und selbst wenn ich meinen Arm unter ihr Köpfchen lege, funzt es irgendwie nicht so richtig.


@kruemelmama
Deine kleine ist gerade 8 Wochen also noch super klein und damit kognitiv noch gar nicht in der Lage sich an irgend etwas zu gewöhnen.
Das sehe ich anders und habe es auch bei Baby Nr 1 anders erlebt! Deswegen ja meine Bedenken und Gedanken. Und ich fühlte mich auch selber abhängig von all dem Trara, was wir veranstaltet haben, damit wir sie dann mal irgendwann in der Nacht ablegen konnten (Wiegen, Rumlaufen, Schschschschhhh, Schnuller, Pucken). Ich habe eben Sorge, dass wir damit wieder so sehr ans Haus gefesselt werden, dass sie nicht woanders mal hingelegt werden könnte, ich dann dementsprechend unentspannt schon zu anderen (zB Einladungen, meinen Eltern) gehe etc etc.
Ich meine nicht VER-wöhnen. Da bin ich auch der Meinung, dass man das bei so kleinen noch nicht kann. Aber GE-wöhnen schon.


@Carraluma
Also denke ich, dass sich das nicht erzwingen lässt, erst recht nicht durch schreien lassen
Ich lasse sie nicht bewusst schreien! Never! Es ist nur so, dass sie sich in der Regel in den Schlaf weint/schreit - egal wo sie ist. Manchmal sogar auf meinem Arm oder im Tragetuch. Und insofern ist es dann im Bett eben auch "normal". Wenn es zu arg wird und sie dabei aufgebracht wirkt, nehme ich sie dann heraus und wir kuscheln. Nur einmal bin ich eben vor Erschöpfung trotz der Schreierei an meinem Ohr eingeschlafen.
Flügelchen
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Re: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von Flügelchen »

@klecksauge
Wo kann man denn die Federwiegen leihen?
Trageberatung hatten wir für unsere erste Tochter. :)
Kruemelmama
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Re: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von Kruemelmama »

Vielleicht hast du bei deiner ersten Tochter aber auch zu früh mit der Entwöhnung angefangen und sie hatte noch gar nicht genug Nähe getankt. Wie gesagt kann dir da nur das Buch empfehlen. Die Autorin vertritt die Meinung dass Kinder sich irgendwann selbst entwöhnen wenn man ihnen die zeit dazu lässt.
Überleg mal wenn man frisch verliebt ist möchte man doch am liebsten rund um die Uhr mit der Person zusammen sein und dauernd kuscheln. Wenn man dann genug gekuschelt hat ist es auch ok mal wieder allein zu schlafen oder was zu unternehmen. So sehe ich das auch mit unseren Babys. Die müssen erst Nähe und Sicherheit tanken und dann kommt auch das alleine schlafen. Ich hab mit da wie gesagt auch lange Gedanken gemacht aber ich glaube er lernt das irgendwann. Aber das braucht zeit und bis dahin brauch er uns.

Eine Federwiege kann man zb bei Nonomo leihen.
Und wie gesagt kleine Babys sind kognitiv noch nicht in der Lage sich so etwas zu merken.
Achja, ich hab unser Tuch immer dabei. Auch bei meinen Eltern. Das ist so und sie akzeptieren es. Auch dass er bei uns im Bett schläft.


Krümel (07/2013)
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Re: Schlafprobleme....Regulationsstörung (?)

Beitrag von Kruemelmama »

Wir waren letztens zu zwei Geburtstagsfeiern. Da hat er eben im Tuch geschlafen während andere Babys im Wagen lagen. Das war mir völlig egal.


Krümel (07/2013)
Krümel 07/2013
ClauWi TB GK 062015
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