Beim Überlegen fiel mir auf, dass ich dieses (scheinbare) bessere Verhältnis zwischen Mama und Kind vielleicht sogar "verstehen" kann: Ich meine, das ist ja doch irgendwie "Dressur" - und im Alter der Abhängigkeit folgt so ein Kind dann natürlich dem Menschen, der da seine Macht bewiesen hat, viel eher. Wäre ja blöd, das nicht zu tun ... Wer weiß, was mich dieser Mensch, den ich ja liebe, von dem ich abhängig bin und der so mächtig ist, ansonsten noch alles erleiden lässt ... Da "funktioniere" ich lieber ...
Wenn solche Studien schon gemacht wurden, sollte man dieselben Mütter mal z.B. 15 Jahre später befragen, und überprüfen, ob und wie sich das Verhältnis zwischen Eltern und Kind im Laufe der Pubertät unterscheidet bei geferberten und nicht-geferberten Kindern. Fände ich schon eine spannende Frage, ob es Auswirkungen hat ... und dann noch mal 10 Jahre später ... etc. ... Denn ich fände es schon spannend herauszufinden, ob eine positive Auswirkung unserer bedürfnisorientierten Umgangsweise mit den Kindern letztlich nicht doch auch wissenschaftlich nachweisbar ist ...
Ganz abgesehen von ethischen Fragen und dem klaren Folgen des eigenen Gefühls im Moment!
Dass Nora sich an das Interview gewagt hat, fand ich übrigens auch klasse!!! Und dass damit dieses Schlafprogramm, das ja doch noch immer sooooo gängig ist


mit 16-jähriger Pferdeflüsterin
und dem Dinoexperten :