Milchmenge erhöhen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Isabella
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Milchmenge erhöhen

Beitrag von Isabella »

Hallo :-),

ich habe ein Problem (offene Brustwarzen und keine Milch) und bräuchte bitte ein paar Infos bzw. freue ich mich über Meinungen, vielleich ist hier jemand der mir schnell helfen kann.

Ist es effektiv genug, mit der Handpumpe zu versuchen die Milch anzuregen
(Baby ist 5 Tage alt, ich hatte noch keinen Milcheinschuss und lege derzeit wegen der offenen BW nicht an)?

Ich weiß, dass es gut wäre, die Kleine anzulegen, aber das schaffe ich derzeit nicht, meine Nachsorgehebamme hat mir auch davon abgeraten (sie kommt mir aber nicht sonderlich stillkompetent vor, allerdings hatte ich heute telefonischen Kontakt mit einer Stillberaterin, die auch meinte eine Pause wäre sicher gut für die BW und ich solle vor allem wegen einer Infektion aufpassen und eher nichts und niemanden dranlassen).

Wann kann ich damit rechnen, dass es soweit abheilt, dass ich die Kleine anlegen kann (ohne vor Schmerzen durchzudrehen und ohne dass es wieder gleich blutet)?

Gibt es Medikamente, die einen Milcheinschuss fördern? (ich selbst habe eine hormonelle Störung, lange Zyklen ... aber keine definitive Diagnose. Verdachtsdiagnose bestand auf Sheehan-Syndrom wegen massivem Blutverlust nach er ersten Geburt, wurde aber nicht bestätigt weil ich selten aber doch Eisprünge habe und nicht alles zutrifft. Aber die Hormonstörung besteht jedenfalls seit der ersten Geburt) Würde in dem Fall ein Medikament was bringen?

Leider finde ich niemanden mit einem Laser in der Umgebung, die einzige Hebi die ich gefunden habe hat erst am Mittwoch Zeit. Was mache ich nun, damit das rasch besser wird? Ich trage die Brustwarzen meist offen, mit etwas Lanolin drauf, oder manchal auch ein paar Tropfen Muttermilch. Nachts verwende ich eine Wolle-Seide-Einlage. Wenn ich das Baby ins Tuch nehme (selten, aber mein Mann arbeitet vormittags und irgendwie muss ich ja die Milch vorbereiten etc.), habe ich Stillhütchen aufgesetzt, allerdings damit aufgehört weil die Brust danach stank.

Die Kleine erhält derzeit ausschließlich Pre HA mit dem BES via Finger (komisch, ich weiß, aber es funktioniert gut, sie trinkt meist zwischen 30-60ml pro Mahlzeit alle 2-3 Stunden).

Oh, die Kleine jammert, cih muss los, ich hoffe jemand kann mir helfen. Danke schon mal!!!
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Carraluma
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Re: Milcheinschuss anregen (ausschließlich) mit Handpumpe

Beitrag von Carraluma »

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter.
Ich kann dir deine Fragen leider nicht wirklich beantworten, aber dir aus eigener Erfahrung BW-Schoner\Brustdonuts empfehlen. Die können nicht schaden, aber bei wunden insbesondere blutigen BW helfen.
Ich wünsche dir, dass es bald mit dem Stillen gut klappt!
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Isabella
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Re: Milcheinschuss anregen (ausschließlich) mit Handpumpe

Beitrag von Isabella »

danke dir!

die donuts habe blöderweise im kh vergessen, jetzt habe ich die warzen meist offen. sie sind immer noch nicht annähernd verheilt.

ich pumpe unregelmäßig (bin alleine) mit der elektrischen pumpe und habe kaum milch (10-20ml).

ich mag nicht mehr :-(.

schade dass sonst niemand was dazu weiß, ich hatte gehofft hier die expertinnen zu finden...
SusanneG
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Re: Milcheinschuss anregen (ausschließlich) mit Handpumpe

Beitrag von SusanneG »

Hallo Isabella!

Gratuliere zu deinem Schatz!

Hast du jetzt schon eine elektrische Pumpe (weil du im Anfangspost von einer Handpumpe gesprochen hast).
Mit einer elektrischen Pumpe kannst du die Milchbildung viel besser anregen, die Pumpe hat immer den gleichen rhythmischen Sog und du kannst die Stärke individuell einstellen, was wegen deiner wunden, schmerzhaften Brustwarzen ganz wichtig ist. Pumpen sollte auf keine Fall wehtun. Also lieber den Sog runterstellen, denn es ist ein Trugschluss, dass mit höherer Sogstärke mehr Milch zustandekommt! Schmerzen stören den Milchfluss!
Viel Kuscheln mit deinem Baby, also nackte Haut auf nackter Haut ist ebenfalls förderlich für den Milchfluss.

Donuts kannst du dir selber basteln, indem du bei mehreren Stilleinlagen in der Mitte ein ausreichend großes Loch schneidest, das ganze übereinanderlegst und z.B. mit einer in Streifen geschnittenen sauberen Windel umwickelst. Allerdings gibt es auch Brustwarzenschoner zu kaufen. Wichtig ist, dass das ganze sauber ist.

Aber auch das an der Luft lassen ist für die Heilung wichtig, Luft und Licht fördert die Heilung. Lanolin hast du schon, oder?

Hast du sonst irgendwo die Möglichkeit Hilfe für den Alltag zu bekommen, Verwandte, Freundinnen?

LG und alles Gute!
Susanne
jusl
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Re: Milcheinschuss anregen (ausschließlich) mit Handpumpe

Beitrag von jusl »

schade dass sonst niemand was dazu weiß, ich hatte gehofft hier die expertinnen zu finden...
Auch die Expertinnen können mal 48 Stunden für eine Antwort brauchen.. ;-)

Erstmal: Herzlichen Glückwunsch zum Baby! Ich geh mal der Reihe nach:
Ist es effektiv genug, mit der Handpumpe zu versuchen die Milch anzuregen (Baby ist 5 Tage alt, ich hatte noch keinen Milcheinschuss und lege derzeit wegen der offenen BW nicht an)?
Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es kommt darauf an, wie oft, wie lange und wie effektiv Du pumpst, außerdem z.B. ob Du dabei Schmerzen hast oder nicht, ob Du dabei Deine Ruhe hast oder nicht, ob Dein Baby währenddessen bei Dir ist oder nicht...
Ich weiß, dass es gut wäre, die Kleine anzulegen, aber das schaffe ich derzeit nicht, meine Nachsorgehebamme hat mir auch davon abgeraten (sie kommt mir aber nicht sonderlich stillkompetent vor, allerdings hatte ich heute telefonischen Kontakt mit einer Stillberaterin, die auch meinte eine Pause wäre sicher gut für die BW und ich solle vor allem wegen einer Infektion aufpassen und eher nichts und niemanden dranlassen).
Wie ist es denn zu den wunden BW gekommen?
Wann kann ich damit rechnen, dass es soweit abheilt, dass ich die Kleine anlegen kann (ohne vor Schmerzen durchzudrehen und ohne dass es wieder gleich blutet)?
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. von der Ursache für die wunden BW (und ob diese inzwischen behoben ist!..), von Deiner Wundheilung und allg. Gesundsheitszustand, vom aktuellen Stillverhalten Deines Babys.
Gibt es Medikamente, die einen Milcheinschuss fördern? (ich selbst habe eine hormonelle Störung, lange Zyklen ... aber keine definitive Diagnose. Verdachtsdiagnose bestand auf Sheehan-Syndrom wegen massivem Blutverlust nach er ersten Geburt, wurde aber nicht bestätigt weil ich selten aber doch Eisprünge habe und nicht alles zutrifft. Aber die Hormonstörung besteht jedenfalls seit der ersten Geburt) Würde in dem Fall ein Medikament was bringen?
Das kann durchaus sein. Hast Du Dich denn schon ärztlich zu dem Thema beraten lassen?
Leider finde ich niemanden mit einem Laser in der Umgebung, die einzige Hebi die ich gefunden habe hat erst am Mittwoch Zeit. Was mache ich nun, damit das rasch besser wird? Ich trage die Brustwarzen meist offen, mit etwas Lanolin drauf, oder manchal auch ein paar Tropfen Muttermilch. Nachts verwende ich eine Wolle-Seide-Einlage.
Am wichtigsten ist, nach der Ursache für die wunden BW zu schauen. Weitere effektive Maßnahmen, die die Heilung unterstützen, findest Du in unserer Linksammlung Stillwissen, Stichwort "Tipps zur Heilung wunder BW".
Wenn ich das Baby ins Tuch nehme (selten, aber mein Mann arbeitet vormittags und irgendwie muss ich ja die Milch vorbereiten etc.), habe ich Stillhütchen aufgesetzt, allerdings damit aufgehört weil die Brust danach stank.
Gestank könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Wunde infiziert ist (das würde auch die Heilung beeinträchtigen). Das wird üblicherweise mit antiseptischen/antibiotischen Salben behandelt, bitte einen Arzt draufschauen lassen!

LG
Julia
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Isabella
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Re: Milcheinschuss anregen (ausschließlich) mit Handpumpe

Beitrag von Isabella »

Danke Jusl, für deine Antwort!

Sorry für meine Ungeduld, ich habe reingeschaut und mein Beitrag war ganz unten, da war ich irgendwie doch etwas deprimiert dass "allen" geantwortet wurde und mir nicht :oops: .

Das mit der Handpumpe hat sich erübrigt, ich habe meinen Mann dann doch für eine elektrische geschickt. Aber eine Handpumpe hätte ich zuhause gehabt, deshalb die Frage. Derzeit lege ich aber meist die Kleine an und pumpe kaum ab, auch weil es sich zeitlich so schlecht unterbringen lässt (die Kleine schläft praktisch nur auf meinem Bauch/im Tuch, und dann kann ich nicht pumpen, ich komme also wenn immer erst ab dem späten Nachmittag dazu).

Allerdings glaube ich, dass ich nach wie vor kaum Milch habe. Meine Tochter trinkt nach dem Füttern noch 90ml Pre aus dem Fläschchen (auf mehrere Etappen, sie schläft dazwischen immer wieder kurz, wacht aber auf und sucht dann gleich). Daraus schließe ich, dass sie von der Brust alleine nicht satt wird, denn wenn sie dann satt ist, schläft sie gerne mal 1,5-2 Stunden. Oder?

Meine Hebamme(n) meinte(n) auch, dass ich nie einen Milcheinschuss hatte, also ich hatte nie volle, schwere Brüste. Ich habe auch nicht das Gefühl, ich hätte einen MSR. Baby dockt an, das ist noch kurz (1 Minute?) schmerzhaft und dann spüre ich sie nur noch nuckeln. Sie saugt jetzt aber bei weitem nicht mehr so stark wie vorher?! (Saugverwirrung oder doch Milch aus der Brust???) Sie nickt bald ein, lässt sich dann abdocken, wacht aber wieder auf und will weitertrinken. Das machen wir für 20-30 Minuten pro Brust.
Wie ist es denn zu den wunden BW gekommen?
Ich hatte Besuch von einer Hebamme mit Laser, die gemeint hat, dass es an einem vekürzten Zungenbändchen liegt. Ich war dann bei der Mütterberatung (Hebamme+Kiä), wo der Verdacht bestätigt wurde, also das Zungenbändchen ist nicht extrem kurz, aber doch kürzer als üblich.
Es ist aber noch drinnen, ich müsste erst einen Kinderarzt finden, der das durchtrennt. "Meine" Nachsorgehebamme und auch die andere sowie bei der Mütterberatung sahen keinen Fehler beim Anlegen, die Kleine war immer gut angelegt und kann laut den Hebammen wunderbar saugen.

Weiters war die Kleine halt sehr viel an der Brust, bereits im Kreissaal hat sie 2 Stunden genuckelt, sie konnte die ersten Tage konnte sie ohne Nuckeln gar nicht sein, sie hat sofort geweint. Ich habe ihr als Alternative meinen kleinen Finger angeboten, den sie auch gerne genommen hat, aber trotzdem war sie extrem viel angedockt (in der 2. Nacht z.B. von 23.30-4.30 durchgehend), auch weil ich gedacht habe, dass das sicher gut für meine Milchproduktion ist :mrgreen: . (Hat aber offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg gebracht, hatte ja leider keinen Milcheinschuss und dafür eben wie wunden BW.) Es könnte aber natürlich sein, dass sie doch hin und wieder falsch gesaugt hat, denn oft hat sie sich kurz abgedockt (ohne von der Brust wegzugehen) und dann gleich wieder zugeschnappt und weitergetrunken. Ich habe sie da aber immer abgedockt und neu angelegt, wenn ich gemerkt habe dass der "Ansaugschmerz" nicht nachließ. Aber ob ich davon sooo wund geworden sein kann?

Derzeit sind die BW aber relativ ok, ich habe meine Kleine wirklich wenig angelegt und stattdessen gepumpt (das war relativ schmerzfrei), es wurde einmal gelasert und ich habe die BW immer offen getragen, mit Mumi "gecremt", mit Kamillentinktur abgetupft und auch immer wieder Lanolin draufgemacht (und Arnica- und Sepiaglobuli genommen). Obwohl ich sie jetzt wieder alle 2-3 Stunden anlege, ist es noch nicht wieder schlechter geworden. Infektiös war die Wunde laut der "Laserhebamme" nicht, es hat eigentlich auch nur unter dem Plastikhütchen gestunken.
Das kann durchaus sein. Hast Du Dich denn schon ärztlich zu dem Thema beraten lassen?
Nein, zum Stillen noch nicht, ich hatte nie ein Auto und hätte es mir jetzt auch körperlich noch gar nicht zugetraut, mit der Kleinen zum Frauenarzt zu fahren. Würde ein Hormonstatus etwas bringen? Oder sollte man die Brust untersuchen? Falls es an den Hormonen liegt, was könnte man denn da nehmen, gibt es natürliches Prolaktin (sowie natürliches Progesteron etc.)?

Ich nehme übrigens seit 2 Tagen Bockshornkleekapseln, konnte aber noch keinen Unterschied feststellen. (Außerdem trinke ich einen Liter Stilltee, versuche Fenchelöl mit Honig, esse Energiekugeln (bin bereits unter Ausgangsgewicht) und pumpe (zumindest abends), um die Milch anzuregen. Aber wie gesagt, ich habe nicht das Gefühl, als würde es etwas bringen :-( ... eher sogar, dass die Brust noch kleiner und weicher wird :| .

Die Hebamme kommt jetzt leider auch (erstmal) nicht mehr weiter, das mit der Milchmenge muss ich also wohl alleine bzw. hoffentlich mit Hilfe von hier in den Griff kriegen.

Ist es normal, dass mein Baby nach der Brust noch ein ganzes Fläschchen trinkt?

Sollte ich vielleicht mal Stillwiegen ausprobieren, um zu sehen, ob die Kleine etwas rausbekommen hat? (Wobei sie meist schon etwas Milch im/um den Mund hat, wenn sie abdockt.) Wie funktioniert denn das, wiege ich sie da einfach vorher und nachher mitsamt der Kleidung?

Danke!!!
Mondenkind
Forumsleitung
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Re: Milchmenge erhöhen

Beitrag von Mondenkind »

Ist Dir der Titel recht so?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
jusl
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Re: Milchmenge erhöhen

Beitrag von jusl »

Allerdings glaube ich, dass ich nach wie vor kaum Milch habe. Meine Tochter trinkt nach dem Füttern noch 90ml Pre aus dem Fläschchen
Ist es richtig, dass Du derzeit alle 2-3 Stunden stillst, also rund 10 in 24 Stunden? Und bekommt Dein Baby tatsächlich IMMER 90ml Pre nach dem Stillen? Also ca 900 ml Pre täglich??
die Kleine schläft praktisch nur auf meinem Bauch/im Tuch, und dann kann ich nicht pumpen
Wenn Du eigentlich schon gern pumpen würdest, aber Dich das Tuchtragen vom Pumpen abhält, dann liegt die Lösung auf der Hand: Schnell lernen, wie Du Dein Baby auf dem Rücken tragen kannst! Dann hast Du vorne freien Zugang. ;-)
(Für mich als Zwillingsmutter war das gaaanz wichtig: Ein Baby hat gemütlich auf meinem Rücken geschlafen, und das andere Baby konnte in Ruhe vorne stillen; das kam ständig vor...)
Meine Hebamme(n) meinte(n) auch, dass ich nie einen Milcheinschuss hatte, also ich hatte nie volle, schwere Brüste.
Hast Du während der Schwangerschaft Veränderungen der Brüste wahrgenommen?
Sollte ich vielleicht mal Stillwiegen ausprobieren, um zu sehen, ob die Kleine etwas rausbekommen hat? (Wobei sie meist schon etwas Milch im/um den Mund hat, wenn sie abdockt.) Wie funktioniert denn das, wiege ich sie da einfach vorher und nachher mitsamt der Kleidung?
Noch nicht. Erstmal alle anderen, näherliegenden Sachen klären, und FALLS DANN das Bild immer noch nicht klar ist, können Stillproben evtl. sinnvoll sein. Bis es soweit ist, rate ich von der Durchführung ab.
Die Hebamme kommt jetzt leider auch (erstmal) nicht mehr weiter, das mit der Milchmenge muss ich also wohl alleine bzw. hoffentlich mit Hilfe von hier in den Griff kriegen.
OK, dann wollen wir uns mal gemeinsam Mühe geben. ;-) Wie bist Du denn auf die Idee mit dem Bockshornklee gekommen? Hast Du weitere Beratung zum Thema milchbildungsfördernde Medikamente erhalten?

LG
Julia
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Isabella
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Re: Milchmenge erhöhen

Beitrag von Isabella »

Danke Mondenkind, das passt, ja. Darum geht es jetzt ja hauptsächlich :-).

Heute war ein doofer Tag ... sie wollte nicht an die Brust, bzw. wollte sie schon gerne, aber wir hatten große Schwierigkeiten beim Anlegen, sie hat den Mund nicht weit genug aufgemacht und bekam die Warze nicht zu fassen. Ich hoffe, sie entwickelt nicht doch eine Saugverwirrung, ich war so froh dass das Zufüttern mit der Flasche klappt (mit BES bei den wunden Brustwarzen hätte ich nie geschafft, und diese Mengen über den Finger wären sehr sehr mühsam gewesen für uns beide).

Julia, stimmt, jetzt wo du das schreibst mit den 900ml - nein, also ich glaube ich nicht. Ich weiß nicht ob ich die Zeiten noch zusammenkriege ... jeweils Still-/Fütterbeginn

cca. 03.00 Uhr 120ml (kein Stillen vorher)
cca. 06.00 Uhr 90ml (eine Brust)
cca. 09.30 Uhr 80ml (eine Brust)
cca. 12.30 Uhr 90ml (nicht gestillt, Schwiegereltern gerade da)
cca. 16.00 Uhr 35ml Mumi + 40ml Pre (beide Brüste)
cca. 19.00 Uhr 60ml (beide Brüste)
cca. 21.30 Uhr (beide Brüste)

Ich könnte mir vorstellen, sie wird gegen 01.00 Uhr wieder kommen, das letzte Fläschchen hat sie jetzt um 22.45 bekommen, eine Stunde haben wir ca. gestillt plus geschlafen hat sie auch zwischendurch. Das sind jetzt wirklich ca.-Angaben, aber ich versuche es mal im Auge zu behalten. Mir kam das deutlich öfter vor, vor allem da zwischen "Fläschchen-Ende" und nächstem Stillbeginn teilweise recht kurze Abstände sind.

Wow, kein Wunder komme ich zu sonst nichts :mrgreen: .

Jetzt, wo ich sie wieder oft anlege, pumpe ich nicht so oft. Ich weiß nicht, sollte ich? Wahrscheinlich schon, oder? Ich habe das jetzt eher als Übergangslösung gesehen für die Zeit, wo ich wegen der wunden BW weniger anlege.

Das mit dem Rückentragen habe ich mir schon überlegt, aber ich konnte mich noch nicht "überwinden". Ich bin irgendwie ein bisschen paranoid und denke, dass sie auf einmal aufhören könnte zu atmen, ohne dass ich es mitbekomme :oops: (wohlwissend, dass das genauso gut vorne wie sonstwo passieren könnte, wenn es passieren würde...). Aber ich werde es mal versuchen, denn zumindest 1-2 mal möchte ich schon weiterhin pumpen.
Hast Du während der Schwangerschaft Veränderungen der Brüste wahrgenommen?
Ja, die Brüste waren schon deutlich größer als normalerweise. Die Warzen wurden auch größer und dunkler. Allerdings kein Brustspannen, keine Vormilch...
Wie bist Du denn auf die Idee mit dem Bockshornklee gekommen? Hast Du weitere Beratung zum Thema milchbildungsfördernde Medikamente erhalten?
Äh, nein :oops: ... ich habe hier im Forum davon gelesen, und da ich wegen was anderem gerade in der Apotheke war habe ich nachgefragt. Die Kapseln waren ohne Verschreibung erhältlich, also habe ich sie mitgenommen. Sollte ich besser nicht?

Ich konnte heute übrigens ca. 35ml abpumpen (sonst 10-20ml, je nachdem wie lange ich vorher nicht gepumpt/angelegt habe), keine Ahnung ob das ein Effekt der Kapseln ist. An der Brust merke ich keine Veränderungen, aber zumindest sind sie nicht kleiner geworden (ein paar Tage nach der Geburt hatte ich nämlich schon das Gefühl, dass sie kleiner sind, aber jetzt sind sie wieder ähnlich wie in der Schwangerschaft).
OK, dann wollen wir uns mal gemeinsam Mühe geben. ;-)
Danke vielmals :) !
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Re: Milchmenge erhöhen

Beitrag von Isabella »

Update: Das Anlegen wird immer schwerer. Sie macht den Mund nicht ordentlich auf, kriegt dann ewig die Warze nicht zu fassen und dann nuckelt sie nur. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie irgendwas rauskriegt aus der Brust. Sie trinkt nach wie vor nach fast jeder Mahlzeit ein Fläschchen Pre (manchmal passiert es, dass sie tiefer einschläft, dann hält sie es schon mal 1-2 Stunden nur nach der Brust, das ist aber die Ausnahme).

Ich habe das Gefühl, ich habe gar keine Milch, es ist alles umsonst :-(.


Ich werde jetzt jedenfalls mal auf das BES umsteigen (meine Warzen sind soweit wieder ok) und die Flasche weitestgehend weglassen, ich hoffe das hilft zumindest bei der Anlegeproblematik. Aber mit der Milchmenge ... :-( .

Ich war übrigens heute beim Frauenarzt wegen einem Hormonstatus, aber die Ergebnisse kommen erst in 10 Tagen :evil: . Ich weiß außerdem nicht, ob außer dem Prolaktin noch etwas bestimmt wird, die Blutabnahme hat die Arzthelferin gemacht und die hatte keine Ahnung.
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