Danke Jusl, für deine Antwort!
Sorry für meine Ungeduld, ich habe reingeschaut und mein Beitrag war ganz unten, da war ich irgendwie doch etwas deprimiert dass "allen" geantwortet wurde und mir nicht

.
Das mit der Handpumpe hat sich erübrigt, ich habe meinen Mann dann doch für eine elektrische geschickt. Aber eine Handpumpe hätte ich zuhause gehabt, deshalb die Frage. Derzeit lege ich aber meist die Kleine an und pumpe kaum ab, auch weil es sich zeitlich so schlecht unterbringen lässt (die Kleine schläft praktisch nur auf meinem Bauch/im Tuch, und dann kann ich nicht pumpen, ich komme also wenn immer erst ab dem späten Nachmittag dazu).
Allerdings glaube ich, dass ich nach wie vor kaum Milch habe. Meine Tochter trinkt nach dem Füttern noch 90ml Pre aus dem Fläschchen (auf mehrere Etappen, sie schläft dazwischen immer wieder kurz, wacht aber auf und sucht dann gleich). Daraus schließe ich, dass sie von der Brust alleine nicht satt wird, denn wenn sie dann satt ist, schläft sie gerne mal 1,5-2 Stunden. Oder?
Meine Hebamme(n) meinte(n) auch, dass ich nie einen Milcheinschuss hatte, also ich hatte nie volle, schwere Brüste. Ich habe auch nicht das Gefühl, ich hätte einen MSR. Baby dockt an, das ist noch kurz (1 Minute?) schmerzhaft und dann spüre ich sie nur noch nuckeln. Sie saugt jetzt aber bei weitem nicht mehr so stark wie vorher?! (Saugverwirrung oder doch Milch aus der Brust???) Sie nickt bald ein, lässt sich dann abdocken, wacht aber wieder auf und will weitertrinken. Das machen wir für 20-30 Minuten pro Brust.
Wie ist es denn zu den wunden BW gekommen?
Ich hatte Besuch von einer Hebamme mit Laser, die gemeint hat, dass es an einem vekürzten Zungenbändchen liegt. Ich war dann bei der Mütterberatung (Hebamme+Kiä), wo der Verdacht bestätigt wurde, also das Zungenbändchen ist nicht extrem kurz, aber doch kürzer als üblich.
Es ist aber noch drinnen, ich müsste erst einen Kinderarzt finden, der das durchtrennt. "Meine" Nachsorgehebamme und auch die andere sowie bei der Mütterberatung sahen keinen Fehler beim Anlegen, die Kleine war immer gut angelegt und kann laut den Hebammen wunderbar saugen.
Weiters war die Kleine halt sehr viel an der Brust, bereits im Kreissaal hat sie 2 Stunden genuckelt, sie konnte die ersten Tage konnte sie ohne Nuckeln gar nicht sein, sie hat sofort geweint. Ich habe ihr als Alternative meinen kleinen Finger angeboten, den sie auch gerne genommen hat, aber trotzdem war sie extrem viel angedockt (in der 2. Nacht z.B. von 23.30-4.30 durchgehend), auch weil ich gedacht habe, dass das sicher gut für meine Milchproduktion ist

. (Hat aber offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg gebracht, hatte ja leider keinen Milcheinschuss und dafür eben wie wunden BW.) Es könnte aber natürlich sein, dass sie doch hin und wieder falsch gesaugt hat, denn oft hat sie sich kurz abgedockt (ohne von der Brust wegzugehen) und dann gleich wieder zugeschnappt und weitergetrunken. Ich habe sie da aber immer abgedockt und neu angelegt, wenn ich gemerkt habe dass der "Ansaugschmerz" nicht nachließ. Aber ob ich davon sooo wund geworden sein kann?
Derzeit sind die BW aber relativ ok, ich habe meine Kleine wirklich wenig angelegt und stattdessen gepumpt (das war relativ schmerzfrei), es wurde einmal gelasert und ich habe die BW immer offen getragen, mit Mumi "gecremt", mit Kamillentinktur abgetupft und auch immer wieder Lanolin draufgemacht (und Arnica- und Sepiaglobuli genommen). Obwohl ich sie jetzt wieder alle 2-3 Stunden anlege, ist es noch nicht wieder schlechter geworden. Infektiös war die Wunde laut der "Laserhebamme" nicht, es hat eigentlich auch nur unter dem Plastikhütchen gestunken.
Das kann durchaus sein. Hast Du Dich denn schon ärztlich zu dem Thema beraten lassen?
Nein, zum Stillen noch nicht, ich hatte nie ein Auto und hätte es mir jetzt auch körperlich noch gar nicht zugetraut, mit der Kleinen zum Frauenarzt zu fahren. Würde ein Hormonstatus etwas bringen? Oder sollte man die Brust untersuchen? Falls es an den Hormonen liegt, was könnte man denn da nehmen, gibt es natürliches Prolaktin (sowie natürliches Progesteron etc.)?
Ich nehme übrigens seit 2 Tagen Bockshornkleekapseln, konnte aber noch keinen Unterschied feststellen. (Außerdem trinke ich einen Liter Stilltee, versuche Fenchelöl mit Honig, esse Energiekugeln (bin bereits unter Ausgangsgewicht) und pumpe (zumindest abends), um die Milch anzuregen. Aber wie gesagt, ich habe nicht das Gefühl, als würde es etwas bringen

... eher sogar, dass die Brust noch kleiner und weicher wird

.
Die Hebamme kommt jetzt leider auch (erstmal) nicht mehr weiter, das mit der Milchmenge muss ich also wohl alleine bzw. hoffentlich mit Hilfe von hier in den Griff kriegen.
Ist es normal, dass mein Baby nach der Brust noch ein ganzes Fläschchen trinkt?
Sollte ich vielleicht mal Stillwiegen ausprobieren, um zu sehen, ob die Kleine etwas rausbekommen hat? (Wobei sie meist schon etwas Milch im/um den Mund hat, wenn sie abdockt.) Wie funktioniert denn das, wiege ich sie da einfach vorher und nachher mitsamt der Kleidung?
Danke!!!