jeder hat seinen weg. wenn man helfen will, dann nur indem man sich direkt um die kinder kümmert und ihnen zeigt, dass es auch anders gehen kann. meine meinung.
Wie tief in die Diskussion gehen?
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Potsdame
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Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
ich kenne auch so eine helfermutter, die meint sich überall einzumischen und küchenpsycholgisch alles zu erklären
meistens kennt sie die hintergründe gar nicht, noch hat sie eine erziehrische ausbildung, was das ganze sehr unangenehm macht, da es indirekt zu bösen unterstellungen kommt. auf der anderen seite gibt es bei ihr auch dinge, bei der andere eltern die augen verdrehen.
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Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen 
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
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- chennai
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Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
Also ich finde jetzt nicht, dass du was 'falsch' gemacht hast. Er hat gefragt, du hast ihm einen Ansatzpunkt gegeben. Er fand's lächerlich - schade. Mehr kannst du aber auch nicht machen. Es ist halt so, dass nicht alles für jeden passt. Ich hab auch schon mit den Augen gerollt über Tipps, die ich von anderen bekommen habe, auch wenn ich danach gefragt habe. Manchmal ist ja unerwarteterweise doch eine gute Anregung dabei - auch von Menschen mit deren Ansichten ich normalerweise nicht so konform gehe.
Was die Kinder angeht, den Großen kennst du ja gar nicht, sagst du. Da kannst du nicht wirklich ansetzen, nur hoffen, dass er irgendwo Verständnis und Unterstützung bekommt.
Kurz gesagt, dein Verhalten war meiner Meinung nach nicht übergriffig oder anmaßend, aber jetzt musst du halt loslassen.
Potsdame, meinst du nicht, dass Kinder generell woanders anders sind als zuhause? Wir hatten auch schon heftige Phasen mit der Großen, in der Schule und bei Freundinnen war sie aber immer ein Engel. Soll ich nun davon ausgehen, dass die meinem Kind gezeigt haben 'dass es auch anders gehen kann'? Die Aussage finde ich mindestens genauso anmaßend...
Was die Kinder angeht, den Großen kennst du ja gar nicht, sagst du. Da kannst du nicht wirklich ansetzen, nur hoffen, dass er irgendwo Verständnis und Unterstützung bekommt.
Kurz gesagt, dein Verhalten war meiner Meinung nach nicht übergriffig oder anmaßend, aber jetzt musst du halt loslassen.
Potsdame, meinst du nicht, dass Kinder generell woanders anders sind als zuhause? Wir hatten auch schon heftige Phasen mit der Großen, in der Schule und bei Freundinnen war sie aber immer ein Engel. Soll ich nun davon ausgehen, dass die meinem Kind gezeigt haben 'dass es auch anders gehen kann'? Die Aussage finde ich mindestens genauso anmaßend...
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
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Potsdame
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Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
so war das nicht gemeint. eher im sinne von "um ein kind zu zeugen braucht es zwei menschen, um es zu erziehen ein ganzes dorf" viele bezugspersonen sind für kinder immer besser als eine, damit bügeln sich die fehler der eltern aus, finde ich. denn niemand ist fehlerfrei. den konflikt zwischen eltern und kind kann man damit nicht lösen, aber dafür sorgen, dass das kind nicht nur eine perspektive kennenlernt und ein minderwertigkeitsgefühl entwickelt.chennai hat geschrieben:
Potsdame, meinst du nicht, dass Kinder generell woanders anders sind als zuhause? Wir hatten auch schon heftige Phasen mit der Großen, in der Schule und bei Freundinnen war sie aber immer ein Engel. Soll ich nun davon ausgehen, dass die meinem Kind gezeigt haben 'dass es auch anders gehen kann'? Die Aussage finde ich mindestens genauso anmaßend...
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Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
Ok, alles klar, das stimmt natürlich. Das meinte ich ja auch mit "hoffen, dass er irgendwo Verständnis und Unterstützung bekommt. "Potsdame hat geschrieben:so war das nicht gemeint. eher im sinne von "um ein kind zu zeugen braucht es zwei menschen, um es zu erziehen ein ganzes dorf" viele bezugspersonen sind für kinder immer besser als eine, damit bügeln sich die fehler der eltern aus, finde ich. denn niemand ist fehlerfrei. den konflikt zwischen eltern und kind kann man damit nicht lösen, aber dafür sorgen, dass das kind nicht nur eine perspektive kennenlernt und ein minderwertigkeitsgefühl entwickelt.chennai hat geschrieben:
Potsdame, meinst du nicht, dass Kinder generell woanders anders sind als zuhause? Wir hatten auch schon heftige Phasen mit der Großen, in der Schule und bei Freundinnen war sie aber immer ein Engel. Soll ich nun davon ausgehen, dass die meinem Kind gezeigt haben 'dass es auch anders gehen kann'? Die Aussage finde ich mindestens genauso anmaßend...
Danke für die Erklärung!
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
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Lösche Benutzer 14297
Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
Auch auf die Gefahr hin, mich hier wieder "niedermachen lassen zu müssen".... wo fängt denn sowas wie Zivilcourage an? Besagter Papa bringt zB jeden Morgen drei seiner Kinder im Kofferraum in den Kiga. Es gibt noch mindestens 3 weitere Eltern (ich seh ja nicht alle...) die ihre Kinder ohne Kindersitz vorne in den Kiga fahren. Einer bringt sogar seine Jungs immer zu zweit auf dem Beifahersitz unangeschnallt sitzend.... Hier komm ich mit ansprechen definitiv nicht weiter, finde aber, dass hier sowohl das Wohl der Kinder in Gefahr ist, als auch das anderer Autofahrer.
Mich würde wirklich interessieren wo ihr so die Grenzen seht - wann mische ich mich ein und bis wohin halte ich meinen Mund.
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- chennai
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Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
Da hab ich mich auch schon eingemischt und einen Vater drauf aufmerksam gemacht, der das Anschnallen der Kinder in ihren Sitzen 'natürlich nur vergessen hat' (Die sind hinten im Auto regelrecht rumgesprungen, also das müsste ihm schon aufgefallen sein, dass diese Bewegungsfreiheit nicht mit Gurten einhergehen kann...). Ob's was bringt, ist natürlich die andere Frage, aber wenn du sagst, dass mehrere Eltern das so handhaben, könntest du ja auch mal die Kiga-leitung daraufhin ansprechen. Die könnten ja auch einen Rundbrief zu dem Thema herausgeben und z.B. mal eine 'regelmäßige polizeiliche Beratung' oder sowas anleiern - sprich die Polizei steht dann da und überprüft, äh berät
- Wäre bei uns an der Schule auch mal angebracht...
Wo ich konkret meine Grenzen sehe, kommt immer darauf an, manchmal regt's mich mehr auf, manchmal weniger, mal hab ich den Nerv mich darauf einzulassen, mal eben nicht. Mir ist einfach klar, dass ich die Welt nicht verändern werde - oder doch nicht viel
- und ich setze mich da nicht so unter Druck, auf alles Schlimme, das mir begegnet, zu reagieren. Oft genug tue ich es ja. Generell ist aber ein Gesetzesverstoß schon ein anderes Kaliber als eine Erziehungsmethode, die auf Strafen und Belohnungssystemen basiert. Zumindest ist die Argumentationsgrundlage eine andere.
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Potsdame
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Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
ist nicht dein ernstSelbstfindung hat geschrieben:Auch auf die Gefahr hin, mich hier wieder "niedermachen lassen zu müssen".... wo fängt denn sowas wie Zivilcourage an? Besagter Papa bringt zB jeden Morgen drei seiner Kinder im Kofferraum in den Kiga.
wo ist zivilcourage wichtig? meiner meinung nach da wo es eine grobe verletzung von gesetzen gibt und besonders wenn ein leben in gefahr ist.
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Lösche Benutzer 14297
Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
Genau das hab ich heute gemacht... Kam aber nur, dass sie ja kontrollieren aber nicht alle erwischen können... Bin am überlegen ob ich es nochmal konkret mit Namen melden soll...Potsdame hat geschrieben:ist nicht dein ernstSelbstfindung hat geschrieben:Auch auf die Gefahr hin, mich hier wieder "niedermachen lassen zu müssen".... wo fängt denn sowas wie Zivilcourage an? Besagter Papa bringt zB jeden Morgen drei seiner Kinder im Kofferraum in den Kiga.DAS würde ich der polizei melden! das ist mehr als grob fahrlässig, das ist lebensgefährlich. was habt ihr für assis bei euch?
wo ist zivilcourage wichtig? meiner meinung nach da wo es eine grobe verletzung von gesetzen gibt und besonders wenn ein leben in gefahr ist.
Diese "Assis" gibt es wahrscheinlich leider überall...
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Mo *08/2010
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Re: AW: Wie tief in die Diskussion gehen?
Bei uns war mal einer, der hat seine Kinder auf nem Roller zur Kita gefahren. Eins vor dem papa ohne Helm, und - haltet euch fest - eins hinter dem papa mit Rücken zum papa rückwärts und um die Helm-Kiste klammernd natürlich auch ohne Helm. Papa mit Helm.
Ich dachte echt, ich Fall vom Glauben ab.
Leider weiß ich nicht, wer das war und hab ihn nicht mehr gesehen. Sonst hätte ich das auch angezeigt.
________________
vom Handy aus
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Gruß, MaareMum
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
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Camille1984
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Re: Wie tief in die Diskussion gehen?
Ich denke, dass dein Problem ein menschliches Problem ist, dass wir alle sehr gut kennen, wenn auch vielleicht in anderen Situationen.
Wir alle machen viele Dinge in unserem Leben auf eine bestimmte Art und Weise, weil wir davon überzeugt sind, dass wir es richtig machen. Würden wir nicht von unserer Art und Weise überzeugt sein, würden wir es ja nicht genau so machen. Ich denke, dass gilt nicht nur für Kindererziehung, sondern auch für viel profanere Dinge im Alltag.
Das Problem ist, dass es einfach keinen Beweis dafür gibt, welches immer der richtige Weg ist.
Auch ich habe mich seit meiner Schwangerschaft mit vielen Dingen auseinandergesetzt und manches für mich gut und manches weniger gut befunden. Die Leute, die für mich weniger gute Meinungen vertreten / Bücher darüber geschrieben haben, sind aber dennoch absolut von ihrem Weg überzeugt. Mich haben ihre Ausführungen leider nicht überzeugen können. Und jetzt? Wer von uns hat Recht?
Natürlich gibt es auch Dinge, die sind offensichtlich falsch und zwar für fast alle Außenstehenden. Das sind für mich aber nur Dinge wie körperliche Misshandlung und Verwahrlosung. Hier mische ich mich ein (auch als Lehrer), da für das Kind Gefahr im Verzug ist. Bei allem anderen musste ich (v.a. auch im Schuldienst) erkennen, dass ich nicht alle Kinder auf "meine Art" retten kann.
Bei allen anderen "kleineren" Erziehungsfehlern müssen Eltern im Fall der Fälle eben irgendwann mit den Folgen leben. Daher habe ich für mich entschieden, mein Kind nach bestem Wissen und Gewissen zu erziehen und HOFFE dabei, dass ich es überwiegend richtig mache.
@ Threaderstellerin: Hör dir seine Erzählungen an, wenn du magst. Gib deine Antwort und empfehle mal ein Buch. Lass dich aber auch für deine Ansichten belächeln und nimm es nicht persönlich. Geh nach Hause und hoffe, dass du für euch einen richtigen Weg gehst. Mit dieser Art fahre mittlerweile besser als mit meinem Helfersyndrom.
Wir alle machen viele Dinge in unserem Leben auf eine bestimmte Art und Weise, weil wir davon überzeugt sind, dass wir es richtig machen. Würden wir nicht von unserer Art und Weise überzeugt sein, würden wir es ja nicht genau so machen. Ich denke, dass gilt nicht nur für Kindererziehung, sondern auch für viel profanere Dinge im Alltag.
Das Problem ist, dass es einfach keinen Beweis dafür gibt, welches immer der richtige Weg ist.
Auch ich habe mich seit meiner Schwangerschaft mit vielen Dingen auseinandergesetzt und manches für mich gut und manches weniger gut befunden. Die Leute, die für mich weniger gute Meinungen vertreten / Bücher darüber geschrieben haben, sind aber dennoch absolut von ihrem Weg überzeugt. Mich haben ihre Ausführungen leider nicht überzeugen können. Und jetzt? Wer von uns hat Recht?
Natürlich gibt es auch Dinge, die sind offensichtlich falsch und zwar für fast alle Außenstehenden. Das sind für mich aber nur Dinge wie körperliche Misshandlung und Verwahrlosung. Hier mische ich mich ein (auch als Lehrer), da für das Kind Gefahr im Verzug ist. Bei allem anderen musste ich (v.a. auch im Schuldienst) erkennen, dass ich nicht alle Kinder auf "meine Art" retten kann.
Bei allen anderen "kleineren" Erziehungsfehlern müssen Eltern im Fall der Fälle eben irgendwann mit den Folgen leben. Daher habe ich für mich entschieden, mein Kind nach bestem Wissen und Gewissen zu erziehen und HOFFE dabei, dass ich es überwiegend richtig mache.
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Mama mit Papa und kleinem Pirschelbär (08/2012)
gestillt - getragen - gerne im Kinderwagen - und irgendwo zwischen Beistell- und Familienbett pendelnd
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