Das Konzept finde ich auch etwas merkwürdig, weil es so klingt als würde es nur darum gehen und diese Vorhanggeschichte wär mir auch nicht recht. Klar, finden Kinder immer mal irgendwelche Ecken in denen sie etwas ungestörter sind, aber die Erzieher müssen da trotzdem ein Auge drauf haben. Aber wenn ich mein Kind zum Aufpassen in Betreuung gebe, muss diese Betreuung doch in irgendeiner Form damit umgehen und dazu braucht man doch Konzepte. Sexualpädagogische Erziehung gehört da doch auch mit rein, wenn die Kinder Fragen haben oder so.mirabelle hat geschrieben:Hallo!
ich würde mein Kind da nicht hinschicken. Die Erzieherinnen sollen auf mein Kind aufpassen und nicht irgendwelche pädagogischen Experimente machen! Ist das nicht immer gewährleistet (Vorhang?) kommen sie ihrem Job nicht zu 100 % nach. Die sexualpädagogische Erziehung meines Kindes geht die Kita- Erzieherin NICHTS aber auch GAR NICHTS an. Sowas kann auch mal echt nach hinten los gehen. Auch kleine Kinder können übergriffig werden.
Nein, das hört sich echt nicht gut an...
lg
Sexualpädagogisches Konzept in der Kita
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ehUrt2
Re: Sexualpädagogisches Konzept in der Kita
- safira
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Re: AW: Sexualpädagogisches Konzept in der Kita
Es geht doch bei Pädagogik überwiegend darum, dass Kinder glücklich in ihre soziale Umwelt hinein wachsen und ihren Platz in der Gesellschaft finden. Da ist es doch wichtig, dass sie gesellschaftliche Normen lernen, v.a. solche, die wir als Eltern für gut befinden.
Bei der Sexualität wäre MIR wichtig, dass meine Kinder lernen, dass es etwas Schönes, aber privates ist, wo man sehr gut auf sein Gegenüber achten muss.
Ich finde so ein Vorhang im KiGa ist irgendwie nur pseudoprivat. Aber gerade bei Korperlichkeit finde ich so ein bisschen Schamgefühl sogar förderlich und für die kinder wichtig. Kinder müssen ja auch lernen, wieviel Korperlichkeit gesellschaftlich okay ist, damit sie nicht später unangenehme Erfahrungen machen, wenn sie zb in die Schule kommen. Das steht meiner Meinung nach nicht im Widerspruch zu gutem positiven Korpergefühl.
Zudem hätte ich da stark Bedenken, dass ein Kind überfordert ist und es keiner mitbekommt. Außerdem finde ich trägt so ein Konzept die Gefahr, dass das Thema eine Überbewertung erfährt, die ICH auch nicht wollen würde.
...stillend mit dem Smartphone unterwegs
Bei der Sexualität wäre MIR wichtig, dass meine Kinder lernen, dass es etwas Schönes, aber privates ist, wo man sehr gut auf sein Gegenüber achten muss.
Ich finde so ein Vorhang im KiGa ist irgendwie nur pseudoprivat. Aber gerade bei Korperlichkeit finde ich so ein bisschen Schamgefühl sogar förderlich und für die kinder wichtig. Kinder müssen ja auch lernen, wieviel Korperlichkeit gesellschaftlich okay ist, damit sie nicht später unangenehme Erfahrungen machen, wenn sie zb in die Schule kommen. Das steht meiner Meinung nach nicht im Widerspruch zu gutem positiven Korpergefühl.
Zudem hätte ich da stark Bedenken, dass ein Kind überfordert ist und es keiner mitbekommt. Außerdem finde ich trägt so ein Konzept die Gefahr, dass das Thema eine Überbewertung erfährt, die ICH auch nicht wollen würde.
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- kaehde
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Re: Sexualpädagogisches Konzept in der Kita
Ich finde, Elena hat da wichtige Punkte angesprochen.Elena hat geschrieben:Bei uns in der Krippe gibt es im Garten bewusst einen Bereich, der von den Erziehern normalerweise nicht einsehbar ist, hinter einem Schuppen. Der ist nicht für Doktorspiele gedacht, sondern eher fürs unbeobachtete Rummatschen. Er wird nicht thematisiert, aber die größeren Kinder entdecken ihn hin und wieder. Das finde ich gut! Meiner Meinung nach sind die Erzieher nicht dazu da, mein Kind permanent zu überwachen (sie gehen natürlich schon mal nachgucken, wenn eins oder mehrere Kinder länger hinterm Schuppen verschwinden).
Ich finde deshalb den Vorhang okay und auch die Tatsache, dass Doktorspiele "toleriert" werden. Was ich merkwürdig finde, ist, daraus ein ganz großes Ding mit eigenem Konzept zu machen. Kommt davon bei den Kindern etwas an? Werden sie auf diesen Vorhang und seine "Funktion" irgendwie hingewiesen??? Das fände ich extrem komisch. Dass es Ecken im KiGa gibt, in die man sich zu was auch immer zurückziehen kann, finde ich gut und richtig. Aber das sollen die Kinder von sich aus tun, wenn sie den Bedarf haben.
Bei uns im KiGa gibts da kein Konzept, soweit ich weiß. Es wird aber "darüber" gesprochen, es werden Doktorspiele gespielt, es ist auch mal ein Kind dabei, das ab und zu mal die Hose runterzieht. Normaler Alltag, würde ich sagen.
Nicht einsehbare Bereiche finde ich in einer Kita auch wichtig, erfordern natürlich eine andere Aufmerksamkeit der Erzieher. Und grundsätzlich finde ich es auch gut, wenn eine Kita sich Gedanken darüber macht, wie mit dem Thema "doktorspiele"umgegangen wird. Damit da auch ein einheitliches Konzept besteht, das auch den Eltern bekannt ist.
Ich fände es aber auch seltsam, wenn die Kinder explizit darauf hingewiesen werden würden.
Hast Du Dich mit dem Thema mal beschäftigt, also va wie die Entwicklung im Kiga alter da abläuft? Kinder haben ja einen anderen Zugang zu diesem Thema, den man Bedenken muss.
Ich würde wohl nochmal nachfragen und mir die Bedeutung erklären lassen, va wieviel Raum dieses Thema einnimmt (wenn überhaupt
Viele Grüße,
Katja
Kurz und knapp vom Handy aus
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Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
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matah
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Re: Sexualpädagogisches Konzept in der Kita
Sexualpädagogik als Konzept für einen ganzen Kitabereich zu nehmen ist m.E. recht dünn, kann ich mir nicht vorstellen. Sollte Sexualität nicht bei jedem Konzept berücksichtigt werden?
Vielleicht haben die beiden Mütter da was anders ausgelegt ?
Vielleicht haben die beiden Mütter da was anders ausgelegt ?
Liebe Grüße von M.H. mit J. 02/03 und P. 04/05
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Re: Sexualpädagogisches Konzept in der Kita
Danke für Eure vielen Antworten und Gedanken.
Mir kommt es so wie ich es verstanden habe auch zu angeleitet und hingewiesen vor. Hatten ja auch einige vom Euch beschrieben. Genau da liegt auch mein Problem.
Morgen werde ich anrufen und dann auch mehr erfahren. Werde dann hier berichten, wieviel Fokus dieses Konzept wirklich hat oder ob die Mamas den Fokus zu sehr auf das Thema gelegt haben.
Mir kommt es so wie ich es verstanden habe auch zu angeleitet und hingewiesen vor. Hatten ja auch einige vom Euch beschrieben. Genau da liegt auch mein Problem.
Morgen werde ich anrufen und dann auch mehr erfahren. Werde dann hier berichten, wieviel Fokus dieses Konzept wirklich hat oder ob die Mamas den Fokus zu sehr auf das Thema gelegt haben.
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pokkadis
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Re: Sexualpädagogisches Konzept in der Kita
wenn ich mich da mal einklinken darf:
jede Kita hat da einen leitfaden (welche begriffe verwendet werden, was man zulässt, was nicht, wie man sowas umsetzt, etc.). ich arbeite selbst im kiga und wir haben leider kaum eine ecke, wo die kinder mal unbeobachtet sein können. das ist echt schade, denn genau solche Sachen machen kinder nicht, wenn sie sich boebachtet fühlen. würden wir ja auch nicht (die meisten jedenfalls).
kindliche Sexualität ist ganz anders als die von uns erwachsenen. was wir erwachsene oft reininterpretieren ist einfach nur wieder erwachsen. kindliche Sexualität ist im Normalfall völlig unbedarft und ein natürlicher entwicklungsschritt. wann wenn nicht als kinder können sich die kleinen kennenlernen. je normaler man als erwachsener damit umgeht und vor den kindern auch die korrekten begriffe benutzt, desto besser wird es gelingen, kinder stark gegen sexuellen mißbrauch zu machen. denn nur ein Kind, was seinen körper kennt und weiß was es mag und was nicht und wie die Körperteile alle heissen, wird im Ernstfall darüber reden können...zumindest eher als die kinder, die das nicht dürfen.
und was passiert, wenn man keine "privaten ecken" schafft? genau, das ganze wird aufs Klo verlegt. wo Sexualität ja mal gar nicht hingehört. wie ich finde.
die erzieher werden sicher nicht die ecke hinter dem vorhang stundenlang unbeaufsichtigt lassen. die beobachten sicher sehr genau wer mit wem da drin ist und vielleicht auch wer mit wem besser nicht da rein geht.
ich hätte an deiner stelle keine bedenken. wünsche euch viel spaß im kindergarten.
jede Kita hat da einen leitfaden (welche begriffe verwendet werden, was man zulässt, was nicht, wie man sowas umsetzt, etc.). ich arbeite selbst im kiga und wir haben leider kaum eine ecke, wo die kinder mal unbeobachtet sein können. das ist echt schade, denn genau solche Sachen machen kinder nicht, wenn sie sich boebachtet fühlen. würden wir ja auch nicht (die meisten jedenfalls).
kindliche Sexualität ist ganz anders als die von uns erwachsenen. was wir erwachsene oft reininterpretieren ist einfach nur wieder erwachsen. kindliche Sexualität ist im Normalfall völlig unbedarft und ein natürlicher entwicklungsschritt. wann wenn nicht als kinder können sich die kleinen kennenlernen. je normaler man als erwachsener damit umgeht und vor den kindern auch die korrekten begriffe benutzt, desto besser wird es gelingen, kinder stark gegen sexuellen mißbrauch zu machen. denn nur ein Kind, was seinen körper kennt und weiß was es mag und was nicht und wie die Körperteile alle heissen, wird im Ernstfall darüber reden können...zumindest eher als die kinder, die das nicht dürfen.
und was passiert, wenn man keine "privaten ecken" schafft? genau, das ganze wird aufs Klo verlegt. wo Sexualität ja mal gar nicht hingehört. wie ich finde.
die erzieher werden sicher nicht die ecke hinter dem vorhang stundenlang unbeaufsichtigt lassen. die beobachten sicher sehr genau wer mit wem da drin ist und vielleicht auch wer mit wem besser nicht da rein geht.
ich hätte an deiner stelle keine bedenken. wünsche euch viel spaß im kindergarten.
