Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmöglich

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Lösche Benutzer 2872

Re: AW: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen u

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 »

Es wird besser. Meine Große hatte im Babyalter auch einen sehr ausgeprägten "Mama ist weg" Sensor. Meist kam ich nicht mal bis zur Zimmertür. Trotz Tiefschlafphase und mich wegschleichen statt das Kind zu bewegen. Glücklicherweise musste es nicht dunkel sein und ich habe in der Zeit sehr viel gelesen.

Es war sehr anstrengend, aber am meisten half mir letztendlich wirklich die Situation zu akzeptieren und das beste draus zu machen.

Sie ist übrigens überhaupt nicht schüchtern, neuen Situationen, Orten und Menschen immer offen und aufgeschlossen. Im Kindergarten hat sie keine Eingewöhnung gebraucht. Genau das Gegenteil von dem was mir manch einer prophezeit hat.
Jenny7
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Re: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmög

Beitrag von Jenny7 »

Das komplette erste Jahr habe ich bei meiner Tochter verbracht. Danach könnte ich mich zumindest mal für ein bis zwei Stunden rausschleichen. Richtig besser wurde es erst mit zwei, als sie keinen Mittagschlaf mehr gemacht hat.
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Amber
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Re: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmög

Beitrag von Amber »

Mich nervt das nicht mehr so, seitdem ich meinen beleuchteten Ereader habe. Kind schläft, zupft mir dabei am Ellbogen rum, und ich kann dabei lesen. Und irgendwann wirds besser!
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wirf
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Re: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmög

Beitrag von wirf »

Da du ja noch ein groß-Kind hast würde ich es auch wie Tania machen:
Tragen und nicht ablegen. Kannst du auf dem Rücken tragen? Da sollte ein Kind in dem alter noch gut längere zeit tragbar sein.
Ansonsten mit im Bett bleiben, wenn du kannst. Mit Mini-licht ein Buch lesen oder e-Reader ;-)


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Der Kopf ist rund, damit die Gedanken auch mal die Richtung wechseln können.
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Kate
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Re: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmög

Beitrag von Kate »

Genau, tragen und nicht ablegen. Ich hab den Großen auf dem Rücken getragen und aufgeräumt bzw.leise Hausarbeiten mit Bewegung fürabends überlassen.

Und auf demPezziball gewippt und gesurft. Sogar rreden ging ganzgut dabei(Hausaufgaben helfen).

DieGedanken, warum er mir nach seinen Erfahrungen nicht vertraut, hatte ich auch oft. Ichglaub,Kinder brauchen einfach diese Nähe, manchmalganz doll. Wenn es mich sehr geschlaucht hat, hab ich mir manchmal vorgestellt, wie froh er ist, diese Geborgenheit bekommen, die ihm so wichtig ist.
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Re: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmög

Beitrag von Himbeere78 »

Jamelek hat geschrieben:Es ist irgendwie, als hätte er Verlustängste. aber ich habe ihn noch nie in seinem Leben alleine gelassen, niemals schreien gelassen. Wenn ich die Brustwarze vorsichtig beim schlafenden Kind aus dem Mündchen nehme wacht er sofort auf, bzw. schnappt im Halbschlaf suchend nach der vermissten Brustwarze und wenn er sie nicht findet, wacht er auf.
Das geht bei uns jetzt auch los. Baby ist fast 6 Monate. Tagsüber schläft er abgelegt fast gar nicht. Im Tuch dafür stundenlang. Es heißt, dass Babys ab 5-6 Monaten immer mehr von der Außenwelt wahrnehmen und sich selber immer mehr nach außen wenden und Kontakte aufnehmen. Alle Menschen werden beobachtet, in Kontakt getreten usw. Das macht aber gleichzeitig Angst und Mama wird als Schutz mehr gesucht. Außerdem merken sie langsam, dass Mama ein eigenständiges Wesen und nicht mit ihnen verschmolzene Einheit ist, auch deshalb brauchen sie die Vergewisserung, dass sie da ist.

Tip habe ich auch ncht so richtig. Außer zu versuchen Schnuller, Schmusetuch oder Daumen :roll: , den sich mein Baby schon als besten Freund erkoren hat zu etablieren. Klappt meistens nicht, wenn sich Baby schon das Beste gesucht hat. :roll: :wink: Wenn das alles nicht hilft. Rückentragen!!! :tt_ruecken_2:
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Sycorax
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Re: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmög

Beitrag von Sycorax »

Ich habe keinen wirklichen Rat für dich, weil meine Minimissy im Grunde von sechs Monaten bis zu 1 Jahr gar nicht ohne mich geschlafen hat. Ich habe alles versucht: tragen, einschlafstillen, im Kinderwagen im Wohnzimmer rumschieben... sie schlief, bis ich mich entfernte, dann war sie wieder wach.
Irgendwann hab ich sogar den Maxi Cosi ins Familienbett gestellt, weil sie im Auto immer so gut schlief. :oops:
Im Grunde musste ich es nur aushalten, irgendwann war es vorbei und mittlerweile schläft sie recht gut.

Was wollte ich dir sagen... Ich wollte dir Kraft schicken und gute Nerven und wünsche dir sehr, dass es bei deinem Kleinen nur eine kurze Phase ist. Halte es durch, du machst das wundervoll.
Viele Grüße von Sycorax mit Missy (*2/2009) und Minimissy (*1/2012)

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Re: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmög

Beitrag von Nelly2012 »

Also ich kann auch den Schnuller sehr empfehlen, er verkürzt bei uns das Dauernuckeln echt erheblich.
Wenn wir nicht unterwegs sind, wo sie im TT, Wagen oder Maxicosi schläft, will sie vor dem Einschlafen in 9 von 10 Fällen stillen. Nach ca. 10 Minuten kann ich dann den Saugreflex lösen und gebe ihr den Schnuller und man kann richtig beobachten, wie die Augen weiterzugehen. Dann braucht sie noch ca. 5 Minuten und ich kann sie ablegen und sie schläft (meistens) weiter.
Liebe Grüße,

Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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Stankade
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Re: Einschlafstillen und anschließendes Rausschleichen unmög

Beitrag von Stankade »

Ich drück Dich mal ((( )))
Ich hab auch 10 oder 11 Monate abends im Bett gelegen. Mal ging es 2-3 Tage besser, dann konnte ich wieder gar nicht weg.
Ich kann also nicht viel hilfreiches beitragen, hatte auch alles mögliche probiert..Aber es wird definitiv wieder besser.
Inzwischen muss ich nicht mehr liegen bleiben :wink:
LG
Stankade

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