da ich hier schon viele super Tipps und Ratschläge bekommen habe, versuche ich es mal wieder:
Meine Kleine ist 7,5 Monate alt. In zwei Wochen werde ich wieder anfangen zu arbeiten, 3 Nachmittage die Woche. Ich werde jeweils ca. 6,5 Stunden außer Haus sein. An zwei Nachmittagen passt mein Mann auf unsere Tochter auf, einen Nachmittag wird sie bei unserer Nachbarin verbringen.
Da meine Kleine maximal 5 Löffelchen Brei isst und sicher noch nicht kapiert hat, dass der auch satt macht, sehe ich keine Chance, dass sie in der Zeit einfach feste Nahrung bekommt. Fingerfood mag sie sehr gern, aber das sind auch noch mikroskopische Mengen, die da in ihr landen. Zudem weiß ich nicht, ob ich der Nachbarin das zumuten möchte, da sie selbst auch noch einen Sohn hat, der 17 Monate alt ist. Es ist also relativ sicher, dass sie in der Zeit Milch bekommen muss, zumindest so lange, bis sie das mit dem Essen irgendwann kapiert hat.
Die Stillpause(n) werde ich zum Abpumpen nutzen, das klappt auch ganz gut. Mein Mann hat nun 2x versucht, ihr die abgepumpte Milch per Becher zu geben. Das endete beide Male in einem riesigen Schreikonzert. Heute hat sie ihm den Becher fast aus der Hand geschlagen, weil sie ihn so vehement von sich weg geschoben hat.
Nun habe ich Angst, dass sie nichts zu sich nimmt, wenn ich weg bin. Dass sie ein Milchjunkie ist, wusste ich ja, aber dass so gar nichts anderes geht als die Brust, war mir nicht klar. Klar, sie wird in sechs Stunden nicht verhungern und kann vor- und nachher nach Herzenslust stillen - ich denke aber, dass es für die Betreuungspersonen kein Spaß wird, wenn sie hungrig ist und dann schreit und schreit...
Können wir noch irgendwas tun, oder hilft alles nichts und wir müssen schauen, wie es in der Realität läuft? War das bei jemandem vielleicht ähnlich und ist doch noch gut ausgegangen?
LG, Nane