Bei uns gibts Totsbots Easyfit mit Klett (AIO) und Fuzzibunz (Pocket) und auch GDiaper (was ist das? SIO?). Mit denen und dazu Höschenwindeln komme ich hier am Besten zurecht.
Vermutlich wirst Du aber nicht darum herum kommen, die für Dich passenden Windeln durch testen am eigenen Kind zu ermitteln - das kann Dir leider niemand abnehmen. Denn was dicht ist, gut sitzt und gut händelbar ist, kannst Du nur durch probieren heraus finden.
Ich habe z.B. einen sehr schlanken, zarten Jungen. Da gingen eine Menge Windeln anfangs gar nicht, weil er plötzlich nur noch aus Mega-Windel bestand. Dann werden Dir vielleicht nicht alle Materialien gefallen. Ich finde Bambus super und kann jetzt neben der klassischen Baumwoll-Höwi in Wollüberhose auch ganz gut mit Microfaser leben. das wollte ich aber am Anfang gar nicht.
Vielleicht verträgt Dein Kind auch nicht alles.
Dann kommt auch noch dazu, dass beim ersten Kind alles noch so neu und aufregend (und winzig, und gefühlt total zerbrechlich, und und und...) ist. Es kann also auch sein, dass Dich das Stoffwickelprojekt anfangs überfordert. Damit Ihr nicht die Lust verliert würde ich Euch raten, am Anfang nicht zu viel zu kaufen und das Ganze behutsam zu starten. Wenn Ihr mit dem Alltag gut klar kommt ist immer noch genug Zeit, wie wild mit dem Ausprobieren anzufangen

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eine Freundin von mir hat zu Beginn zum Beispiel nur mit Mullwindeln und Überhose gewickelt. Das war kostengünstig und passte immer und ging dann nahtlos in die One-Size-Windeln über, als das Baby groß genug war. Ich selbst habe erst mit fünf Monaten gewechselt. Lag aber auch an Berührungsängsten mit der ganzen Materie

. Ich bin aber trotzdem froh, dass ich mir das nicht ganz am Anfang schon "zugemutet" habe. Da hatte ich einfach mit dem Stillen und Waschen und An- und Ausziehen (ja, lach nicht) genug zu tun. Und die ganz kleinen haben ja unglaubliche 7 - 10 Windeln am Tag.
Auch wenn das jetzt vielleicht eher negativ geklungen hat: Ich liebe meine Stoffwindeln und würde nie etwas anderes machen. Ich bin nur dafür, langsam an das Thema heran zu gehen und anfangs auch noch nicht zu viel Geld zu investieren - süchtig wirst Du noch früh genug
