Hallo an alle,
danke für Eure Antworten - ich war im Urlaub und danach PC_abstinent, so dass ich Eure Antworten erst jetzt lesen kann.
Danke, dass Du Dich als Stillberaterin noch einmal gemeldet hast, Julia! Das hilft mir auf jeden Fall.
Es war leider ein bisher einmaliger magic moment - bisher hat der Kleine die Brust nicht wieder genommen. Allerdings hab ich es auch nicht in einer entspannten Situation versucht, sondern als er (wie beim ersten Mal) geschrieen hat. Hab aber jetzt in einer Broschüre von Marta Guoth-Gumberger gelesen, dass man eher einen entspannten Moment wählen sollte.
@Julia: Mit dem 4-5 Mal am Tag zufrieden-sein mit Saugen - meinst Du da generell das Saugen oder das Saugen an der Brust? Sie trinken noch sehr viel Milch, also sicher noch so 5-6 Mal innerhalb 24 Stunden (was ja aber als Saugbedürfnis nicht viel ist, wie ich Dich verstanden habe). Tatsächlich schnullern sie nihct mehr so viel, vielleicht meintest Du dann doch das als Entwicklungsreifezeichen? Einer der drei nimmt momentan sogar gar keinen Schnuller mehr. Was ja im Grunde eine gute Voraussetzung wäre, ihn wieder an die Brust zu gewöhnen, aber ich sehe momentan auch, dass es unrealistisch ist.
Ja, die Links zu Relaktation habe ich gelesen und mir daraufhin eine Broschüre von Gumberger bestellt - und da nochmal gesehen, wie unrealistisch das Ganze ist, auch mit einem Baby (in meiner Situation). Sicherlich geht es bei mir ganz stark um Trauer, wie Du richtig bemerkt hast.
Und Eines hat mich an der Broschüre von Gumberger direkt angesprungen: DIe erste Vorbedingung, die sie nennt ist die Motivation, eine liebevolle Beziehung zwischen Mutter und Baby zu fördern. Dabei stünden die Interessen des Babys im Vordergrund, das Stillen darf nicht mit Problemen/Interessen der Mutter vermischt sein, die damit z.B. was Anderesn aufarbeiten will.
Eine liebevolle Beziehung zu meinen Kindern habe ich bereits und wenn ich so drüber nachdenke, geht es beim dem Kuschelstillen-Wollen sicher mehr um mich und nicht um eines meiner Kinder. Ich will damit was nachholen, was nunmal leider vorbei und verpasst ist. Nämlich die ersten Monate, in denen - meinem Gefühl nach - zu wenig Körpernähe zwischen mir und den dick eingepackten Winterbabies da war. Allerdings waren da auch mein Mann, meine Mutter und die Kinderfrau für die 3 da - also sie hatten schon genug Körpernähe von mehreren Bezugspersonen und sicher nichts vermisst. Diejenige, die was vermisst hat, war ich.
Und auch jetzt denke ich nicht, dass meine Kinder ein Stillbedürfnis haben, auch Körpernnähe zu mir als Mutter ist nun viel mehr da, seitdem sich alles entspannt hat - und das ist für mich eigentlich der entscheidende Punkt.
Der Fokus sollte ja auf ihnen liegen, wie Gumberger zu Recht sagt. Und nicht darauf, was ich will und schön fände. Ich häng da was Vergangenem hinterher und meine Kinder sind schon ganz woanders. Sind mit Brei und Fingerfood beschäftigt, kriegen ihre ersten Zähne... Klar, Milch trinken sie wie gesagt noch gern und viel.
Ich werd sie ab und an mal anlegen und gucken, was passiert. Und zwar in einer entspannten Situation und nicht, wenn sie unruhig oder unzufrieden sind.
Selbst ein BES erscheint mir grad - zu spät.
@Karina: Habs übrigens doch geschafft, meine Brüste selber zu testen, ich komm knapp dran

. Es kommt auch bei mir Milch, wenn ich kurz dran lecke. Verrückt.
Und irgendwie auch gemein.
@Julia: Letzte Frage: Was bedeutet das nun, wenn da noch Milch kommt, sobald die Brustwarzen irgendwie stimuliert werden? Dass noch was da ist? Dass da schnell was gebildet werden kann an Milch? Das würde mich noch interessieren.
Vielen Dank und liebe Grüße!
PS: Unsere sind zweieiig (also 2 der 3 sind Zwillinge) und auch wir sind mit einem Drillingswagen die Sensation. Ist schön und nervig zugleich. Wir werden bewundert und müssen uns aber auch manch doofe Sprüche und übergriffige Fragen anhören. Sehr zweischneidig das Ganze.