ich weiß nicht mehr weiter und bin körperlich/psychisch langsam am Ende. Mein Töchterchen (12 1/2) Monate schläft nachts durchschnittlich nur 1 1/2 - 2 h am Stück und weckt mich dann auf, um kurz an der Brust zu nuckeln und dann weiterzuschlafen. Die Wachphasen sind bei ihr zwar in der Regel wirklich nur ganz kurz, aber mich bringt sie damit um jeglichen Tiefschlaf. Das geht jetzt schon fast seit Geburt so und ich bin langsam wirklich am Ende. Ich hatte ja immer gehofft, dass es sich irgendwann von selbst gibt, aber meine Kraft geht scheinbar früher zur Neige.
Sie schläft bei uns im Familienbett (wir haben 2 Matratzen 1,60 und 1,40 nebeneinander, sie schläft auf der 1,40-Matratze und wenn ich die Kraft habe, mich wieder zurückzuwälzen, schlafe ich bei meinem Mann auf der 1,60
Schnuller nimmt sie nicht, zum Einschlafen nur manchmal den Daumen. Zum Schlafen gehen akzeptiert sie natürlich auch nur mich...
Mir gelingt es leider überhaupt nicht, tagsüber Schlaf nachzuholen, sobald ich mich hinlege, rasen die Gedanken. Sie schläft auch tagsüber in der Regel nur 2x eine halbe Stunde oder einmal und dafür ein bisschen länger.
Jetzt war ich noch ein paar Tage krank und das hat mich zusätzlich körperlich sowas von geschlaucht, dass ich wirklich am Ende bin. Gestern war ich so fertig, dass ich nur noch geheult habe und das Gefühl hatte, kurz vorm Nervenzusammenbruch zu stehen.
Eigentlich möchte ich weder das Stillen vollständig aufgeben, noch sie aus dem Familienbett verbannen. Aber irgendwas muss sich ändern, denn so kann es nicht mehr länger weitergehen.
In meinem Umfeld raten natürlich alle dazu, abzustillen...
Habt ihr da Erfahrung: Schafft man es, nur nachts abzustillen, ohne ganz abzustillen? Von meiner Seite dürfte sie tagsüber gerne noch ab und zu an die Brust, wenn sie das schön findet (ich finde es schön
Oder würdet ihr zunächst versuchen, sie doch in ein eigenes Zimmer zum Schlafen zu bringen? Da habe ich halt die Befürchtung, dass ich noch weniger Schlaf bekomme, wenn ich dann noch aufstehen muss, um sie wieder zu beruhigen... Andererseits haben ja manche die Erfahrung gemacht, dass die Kinder im eigenen Bett dann tatsächlich besser schlafen als im Familienbett?!
Wie soll ich es angehen?
Bin für jeden Tipp und Erfahrungsbericht dankbar...
LG
Selda