Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

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AnneKaffeekanne
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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von AnneKaffeekanne »

ja, das könnte man vllt meinen, aber ich denke das ist quatsch, insofern, das diese familien in kinderbüchern immer so idyllisch und wünschenswert dargestellt werden, was ja aber nicht der realität entspricht, damit wird meiner meinung nach so ein wunschbild aufrecht erhalten, was es den kindern, die nicht in solchen familien leben schwerer macht.
da wird doch bloß ein mythos geschaffen.
denn, ob es dem kind gut oder schlecht geht, da wo es wohnt, hängt ja wohl nicht davon ab, ob dieses wohnmodell klassisch ist.
das erschaffen dieser norm, macht es den nicht in dieser norm lebenden kindern einfach unnötig schwer.
liebe grüße
anne mit tochter mai 2010


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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von Lola85 »

Ich seh es genau andersrum....
Märchen könnten ja auch nie Real sein... Und trotzdem werden sie von Kindern geliebt.
Weil Kinder nämlich genau das auch brauchen... Eine phantasiewelt...die eben nicht wirklich der Realität entspricht....


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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von sternenweib »

als wimmelbuch finde ich von kari grossmann "suchen und finden" aus dem grund der "anderen familie" und der realistisch-ordentlichen wohnung schön. ich glaube, es handelt sich um mama, papa, vier kinder, oma und opa in einer wohnung. wobei eigentlich keiner ein klares rollenmodell fährt. die schieben sich die kinder und haushaltsaufgaben irgendwie hin und her :D
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
“There's no way to be a perfect mother and a million ways to be a good one.”
AnneKaffeekanne
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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von AnneKaffeekanne »

ich hab hier auch ein wimmelbuch, das heißt sachen suchen, das ist auch ganz nett, allerdings die klassische familie, aber rollenverteilung nicht klassisch.
danke für die weiteren tipps,
zum märchenvergleich, finde das hinkt gewaltig, sorry.
liebe grüße
anne mit tochter mai 2010


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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von Potsdame »

aber ist letztendlich nicht ausschlagebend, was das kind in näherer umgebung erlebt? als alleinerziehende mutter in der reihenhaussiedlung ist vielleicht nicht gerade optimal.
ansonsten nervt mich die spießigkeit in kinderbüchern auch. und disney vermittelt ja ein vollkommen falsches bild von paarbeziehungen. ich warte heute noch auf den prinzen, der mein herz erobert. :wink:
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen :-)

Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
AnneKaffeekanne
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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von AnneKaffeekanne »

ich bin echt geschockt, dass noch niemand ein buch nennen konnte, wie ich es suche....
was ist denn mit dem kinderbuchmarkt los?
ich such mal weiter im internet, sollte ich doch noch fündig werden, schreib ich euch
liebe grüße
anne mit tochter mai 2010


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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von MarySun »

Annekaffekanne, also, da wir eine Patchworkfamilie mit Wechselmodell sind hatten wir auch eine zeitlang nach Büchern fürs Großkind gesucht, die diese Themen kindlich, angenehm und ehrlich auffassen und haben irgendwann uns selbst eine Geschichte ausgedacht, diese "illustriert" und zusammengeklebt, sodass es jetzt eben Buchmäßig aussieht.

Soll heißen, wenn du was findest, poste es bitte! 8)
mit Klein (10/12) und Groß (07/08).
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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von sternenweib »

wenn die "auflage" ist, dass das buch alternative lebensmodelle als normal darstellt ohne sie als thema zu haben, wie kann denn dann so ein buch überhaupt aussehen?
es gibt xxxx bücher, in denen nur das kind alleine (oder mit freunden, kuscheltieren, haustieren, dem sockenmonster,...) vorkommt oder nur ein erwachsener. ob die isoliert vorkommende mit am tisch sitzende mutter allein erziehend ist, der papa gerade arbeiten ist oder die co-mutter auf einer fortbildung weiß man doch gar nicht.
ich kann mich an unzählige kinderrbücher und kindrbuchreihen erinnern, bei denen meine tochter mittendrin meinte "ach, die hat ja auch nen vater, ich hab bis jetzt immer gedacht, die lebt mit der mutter allein". und wer sagt denn, dass der typ, der in der samstag-morgen-familienidyll-szene tatsächlich der vater ist und nicht der freund der mutter, der bruder oder der große bruder?
die meisten bücher lassen da doch recht viel interpretationsspielraum zu. soooo viele bücher, wo explizit vater und mutter erwähnt werden kenne ich gar nicht.
biene maja, petterson und findus, ernie und bert, die mainzelmännchen und und und sind auch alles recht alternative lebensmodelle.
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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von sternenweib »

nachtrag: ich fand im gegenteil sogar richtig spießige bücher wie conni ganz gut, weil es mir wichtig ist, dass meine töchter lernen, dass familie auch so gehen kann. in filmen ist das noch heftiger. alle coolen kinderfilmprotagonisten (also in filmen für ältere kinder, in büchern übrigens auch) haben allein erziehende mütter oder irgendein patchwork. die als paar zusammen lebenden eltern werden da in der regel extrem unsympathisch dargestellt.
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Re: Kinderbücher mit "alternativen Lebensmodellen"

Beitrag von Potsdame »

stimmt! pippi langstrumpf zum beispiel! die spießigen thommy und annika flüchten zur hippiebraut pippi :wink:
huckleberry finn war auch so einer. und die familie um käpt'n blaubär ist auch nicht gewöhnlich.
oder heidi mit ihrem großvater. oder die unendliche geschichte.

ich meine aber bei der was ist was-reihe (oder consorten) ein buch über familien gesehen zu haben
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen :-)

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