Rund ums Baby würde ich jetzt auch als Quelle nicht uneingeschränkt Glauben schenken.
Ich bin viel mit meinem Baby in den Bergen. Wir sind Bergfreaks, wohnen zeitweise sogar in Tirol auf 1300 m. Ich bin in der Schwangerschaft jedoch nicht höher als 2000 gegangen und mit Baby nicht höher als 2500 m und das nur zu Fuß! Klar bin ich traurig, dass ich diesen Winter keine einzige Skitour machen konnte und diesen Frühsommer keine einzige Hochtour. Dass ich immer mit Baby in niedrigeren Gefilden zurückbleiben muss. Aber dafür habe ich ja nun das Kind.
Unser Kinderarzt hatte gesagt, dass bis 2500 Höhenmeter zu Fuß okay sein. Das entspricht in etwa dem Luftdruck, der auch im Flugzeug herrscht. Mit der Seilbahn oder mit dem Auto würde ich die Höhe allerdings nicht mit ihm zusammen erklimmen wollen, da der Aufstieg in diese Höhe viel zu schnell erfolgen würde. Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass Kinder (große Kinder von 8 bis 12 Jahren!) in Seilbahnen zwischen 3000 und 4000 Metern umgekippt sind. Ich habe auch schon mitbekommen, dass Gondelführer Eltern mit Babys und Kleinkindern nicht mitnehmen wollten, weil es ein Risiko für das Kind darstellt.
Den Druckausgleich, um mit dem Auto von 540 Hm auf 1300 Meter zu kommen, bekommt mein Baby alleine durch Gähnen hin. Ich versuche zwar immer, ihn dabei zu stillen, aber wenn er nicht will, will er nicht oder wenn er schläft, geht's auch nicht. Probleme hatte er bei der Fahrt nie.
Aber ganz ehrlich, ich rate unbedingt von dem schnellen Aufstieg per Gondel oder Lift in höhere Höhenlagen ab. Man kann auch wunderbar im Tal wandern, es gibt auch niedrigere Berge, wenn man unbedingt den Gipfel braucht oder geht halt zu Fuß!
