Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen. Hilfe!?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Frankonia
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Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen. Hilfe!?

Beitrag von Frankonia »

Hallo!

Ich schon wieder. Mit dem alten Thema (http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... a#p2953119).... ein halbes Jahr später ist die Situation immer noch wie folgt: mein Sohn kommt einfach nicht ohne vorheriges Stillen oder Stillen und im Bett herumturnen im Wechsel zur Ruhe. Sprich: zum Einschlafen muss ich ran.
Inzwischen habe ich bis auf das Einschlafstillen vor dem Mittags- und Nachtschlaf abgestillt. Und nun möchte ich ganz abstillen.
Meine Gründe:
Ich möchte so gerne wieder soziale Kontakte pflegen, und mein Freundeskreis besteht oder bestand (?) leider aus arbeitenden und kinderlosen Menschen. Die treffen sich abends. Da müsste mein Mann dann das Kind ins Bett bringen. Problem: der weigert sich standhaft. Er hat den Jungen in fast zwei Jahren abends noch NIE ins Bett gebracht. Begründung: das probiert er gar nicht aus, solange ich noch stille, da habe er eh keine Chance. :roll:
Das Stillen mache ich außerdem wirklich nur noch widerwillig: mein Sohn hat die Angewohnheit, mit dabei zu malträtieren: Wimpern ausreissen, meine Leberflecke blutig kratzen, meine Nase und Unterlippe rüffeln. Halte ich seine Hand fest, befreit er sich mit Gewalt, oder er kickt mit dem Fuß gegen meinen Unterkiefer oder er beisst mich in die Brust. Ich habe 2394234 x erklärt, dass es mir weh tut und ich so nicht weiterstille. Reaktion: irres Gebrülle, bis ich wieder anlege. Und er weiter macht. Ich glaube, er KANN nicht anders, er braucht es zum Spannungsabbau. Nur: ich kann auch nicht mehr, will nicht mehr.

Darum: welche Alternativen zum Spannungsabbau wendet ihr für ein Kind an, das - wie mein Sohn - nicht liegen bleiben kann und nur mit Mama einschläft. Mein Sohn muss NICHT alleine einschlafen, aber es wäre schön, wenn es ohne vorheriges Stillen geht, und idealerweise auch mit meinem Mann. Damit ich nicht noch längere Zeit ab 20 Uhr an das Haus gefesselt bin.

Erzieherinnen der Krippe, in der die Eingewöhnung vergangenes Jahr gescheitert ist, haben auch die Theorie, dass es so gelaufen ist, weil ich noch stille. Ich wurde vor einigen Wochen in einem Gespräch über die nächste Eingewöhnung ab September gefragt, ob ich inzwischen abgestillt hätte. Ich vermute, das sollte der Ratschlag sein, ihn bis Anfang September ganz abgestillt zu haben. Das ist ja auch mein Ziel, wie oben ausgeführt.

Aber wie???
Viele Grüße,
Frankonia

Klein L, * Herbsttagundnachtgleiche 2011
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marykate
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Re: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen. Hil

Beitrag von marykate »

Wenn Du das Einschlafen bisher 2 Jahre lang begleitet hast würde ich meinem Mann mehr oder weniger lapidar erklären, dass er dann jetzt mal die nächsten 2 Jahre dran ist.

Das geht, auch wenn frau noch stillt. Ich stille noch und mein Mann bringt meine Tochter trotzdem ins Bett wenn ich nicht da bin. Das hat natürlich ein paar Versuche gebraucht, aber es geht. Ganz wunderbar.

Wegen dem Malträtieren: Ich habe schon von Kindern gehört, bei denen das Stillen abgeschafft wurde, die aber danach trotzdem noch an der Mutter herumfummeln, nur halt ohne Stillen. Sprich: DIE Angewohnheit könnte möglicherweise bleiben. Daher würde ich das Grundproblem beseitigen. Egal wie mein Kind brüllt, ich würde ihm auf keinen Fall erlauben, mir „zum Spannungsabbau“ derartig weh zu tun. Geht gar nicht, finde ich. Du würdest Deinem Kind ja auch nicht erlauben, zum Spannungsabbau einem anderen Kind so weh zu tun, oder? Warum gehst Du für Dich dann so über Deine Grenze? Da würde ich genauer hinschauen.

Dass die Eingewöhnung wegen dem Stillen schief gelaufen ist KANN sein, muss aber ganz bestimmt nicht. Es gibt auch Kinder, die nicht gestillt werden, wo die Eingewöhnung nicht klappt. Bei denen liegt es dann wahrscheinlich daran, dass sie an ihrer Mutter klammern, weil sie nicht (mehr) gestillt werden und daher zu wenig Grundvertrauen haben oder so ähnlich, wenn Du verstehst, was ich sagen will :wink:

Ich stille und wir hatten eine Bilderbucheingewöhnung bei der Tagesmutter.
Marykate mit Maienkind *11 und Augustbaby *14

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
Evelyn Beatrice Hall
EhMiKS

Re: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen. Hil

Beitrag von EhMiKS »

Aaaaaaaalso bei Euch ist ja was los.... :wink:

Ich mache mal der Reihe nach - wir hatten auch trotz Stillens eine supi Eingewöhnung inkl. problemlosen Mittagsschlaf bei der TaMU.

Nienienie würde ich dem Kind erlauben mich zu kneifen/beissen/wasauchimmer, das geht nicht. Und ihn dann quasi zur Entspannung von ihm weiterstillen - nööö, würde ich nicht machen.

Wir haben mit 18 Monaten von heute auf gleich abgestillt weil er mich so tierisch gebissen hat, dass ich schlichtweg keinen Bock mehr hatte, aber so gar nicht. Das waren dann 3 doofe (aber echt nicht so schlimme wie befürchtet) Abende und seitdem ist es gut.

Zum einschlafen legen wir uns entweder mit ihm hin und lesen so 3-8 Bücher (klappt so mittel und wenn eher so gg 22h :roll: ) oder wir packen ihn in den Meitai auf den Rücken (wir wechseln uns meistens tageweise ab) und dann schläft er da ein wenn er denn müde ist. Stillen hatte hier aber schon eine ganze Zeit eher aufputschende als entspannende Wirkung. ;-)

Setz Dich mal durch.... ggü Deinem Mann und Deinem Kind. Die schaffen das beide, da bin ich mir ganz sicher! :D
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beccarei
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Re: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen. Hil

Beitrag von beccarei »

Wir hatten auch stillend eine gute Eingewöhnung bei der TaMu. Bei uns hat der Papa die Trennungen gemacht. Ich war schon arbeiten.
Mittagsschlaf klappt super, wenn ich nicht da bin. Papa und die Kleine brauchten ein bisschen, um sich ein zu grooven, aber dann passte das.

Fummeln würde hier auch dauerhaft laufen. Am Besten an einem Nippel saugen, am anderen fummeln. ABER das will ich nicht. Ich versuche es erst mit Festhalten und erklären, dann werde ich laut und in letzter Instanz docke ich sie ab und lege sie neben mich. Spätestens dann heult sie so richtig. Ich tröste sie dann und lasse sie wieder andocken. Selten müssen wir das Ganze wiederholen.
Jetzt hat sie einen Weg gefunden, mein Muttermal sanft zu streicheln. So süß! Das erlaube ich ihr dann auch. Aber kneifen und kratzen nicht.

Ich glaube, es geht beides. Stillen und abends weg gehen. Die beiden müssen aber ihren Weg finden. (das müssten sie nicht stillend übrigens auch).
Und Du findest Deinen Weg, damit Stillen nicht mit Kratzen etc verbunden ist. Bestimmt!
Liebe Grüße,
Becca
(Mit der Bari-Sax-Spielerin (2012), dem Posaunisten (2015) und dem Kämpfer im Herzen (2015)
Frankonia
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Re: AW: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen.

Beitrag von Frankonia »

Danke für eure Antworten. Vorgestern habe ich meinen Mann die Bettbringaktion durchführen lassen und bin aus dem Haus. Laut Mann war es eine mittlere Katastrophe. 45 Min. weinen und wälzen und Bett und auf den Arm im Wechsel. Gestern ist das Kind nicht von meiner Seite gewichen. Ich musste einen Arzttermin absagen da Kind absolut nicht bei seiner Oma bleiben wollten. Mann ist natürlich nicht geneigt die Einschlafbegleitung wieder zu übernehmen. So kommen wir nicht weiter.
Danke fürs Zuhören. :-(

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Frankonia

Klein L, * Herbsttagundnachtgleiche 2011
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Stina82
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Re: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen. Hil

Beitrag von Stina82 »

Bei uns war/ist das auch so. Mit Papa konnte er einfach nicht einschlafen. Er hats sogar versucht, hat lange still gelegen, aber er kam einfach nicht über die "Schwelle" zum Schlaf. Dann wurde er unruhig und hat dann auch geweint und geschrien, wenn ich nicht da war. Bei uns hat das nicht nur was mit dem Stillen zu tun, denn auch wenn ich das Kind ohne Stillen ins Bett bringe, schläft er mit mir viieeel schneller ein als mit Papa. Mittlerweile ist die Situation so, dass er mit Papa einschlafen würde, wenn ich nicht da bin. Dann aber deutlich später und auch nur wenn sie dabei Peter Lustig gucken (und ich finde Fernsehen zur Einschlafbegleitung echt sch...) oder ein Hörspiel hören. Wenn sie einfach nur da liegen oder ein Buch lesen, springt er immer wieder auf, kurz bevor er eingeschlafen ist. Aber es geht. Es dauert nur lange. Der Papa würde es auch machen, wenn ich zu Hause bin. Mittlerweile bin ich einfach so weit, dass ich es wieder übernehme, wenn ich zu Hause bin, und dann stille ich auch. Dann schläft er innerhalb von 5-10 Minuten ein. Sonst dauert es ewig viel länger. Wir stillen nur noch dieses eine Mal am Tag und das ist für mich ok. Ich finds sogar schön, dass wir diesen kurzen Kuschelmoment haben und er freut sich jedes Mal riesig drauf und geht jeden Abend gerne ins Bett.

Fazit: Ich hab auch keinen Tipp für Dich. Hier klappt das "Runterfahren" ohne Stillen auch mehr schlecht als recht.

Wir hatten auch eine missglückte Eingewöhnung im KiGa vor gut einem Jahr. Da wurde mir auch geraten, mit dem Stillen aufzuhören. Ich bin auf dem Absatz umgekehrt und da raus und hab Leo noch ein Jahr länger zu Hause gelassen. Jetzt geht er seit März wieder (in eine andere KiTa) und nach der zugegebenermassen recht langwierigen Eingewöhnung geht er super gerne hin. Er will sogar oft an den Tagen hin, an denen er keinen KiGa hat ;-). Meine Freundin hat bei ihrem Sohn in der Eingewöhnung sogar extra NICHT schon abgestillt (obwohl sie das wegen Kinderwunsch eigentlichs schon länger vor hatte), weil sie sicher war, dass das eher positiv für die Eingewöhnung ist. So wars dann auch.
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Re: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen. Hil

Beitrag von EhMiKS »

Ach was mir noch einfällt, ich denke das mit dem Abstillen musst DU wollen. Nicht Dein Mann oder der Kindergarten oder sonstwer. Ich hatte ja auch immer schon den Gedanken im Hinterkopf und durch den Biss habe ich es dann spontan gemacht, aber nur weil ICH es wollte. Halbherzig steht man das nicht durch. Am ersten Abend wollte ich auch fast weiterstillen, aber wir sind ehrlich gesagt sehr glücklich und zufrieden ohne Stillen.
Das Einschlafen ist hier aber immer noch ein Thema. Wie gesagt er schläft ein im MT auf dem Rücken oder "einfach so" neben uns (am besten beide :roll: ) aber das dann auch nur wenn er so richtig supermüde ist und das passiert erst so gg 22h.... Tipps wie es besser laufen könnte nehme ich gerne entgegen. ;-)
Das wird schon! Aber Du musst es halt wollen und Dein Mann muss Dich unterstützen. (((Frankonia)))
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marykate
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Re: AW: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen.

Beitrag von marykate »

Frankonia hat geschrieben:Danke für eure Antworten. Vorgestern habe ich meinen Mann die Bettbringaktion durchführen lassen und bin aus dem Haus. Laut Mann war es eine mittlere Katastrophe. 45 Min. weinen und wälzen und Bett und auf den Arm im Wechsel. Gestern ist das Kind nicht von meiner Seite gewichen. Ich musste einen Arzttermin absagen da Kind absolut nicht bei seiner Oma bleiben wollten. Mann ist natürlich nicht geneigt die Einschlafbegleitung wieder zu übernehmen. So kommen wir nicht weiter.
Danke fürs Zuhören. :-(
((((Frankonia))))

Das tut mir leid, dass das so blöd gelaufen ist. Wir sind da so vorgegangen: Ich hatte am Anfang eigentlich abends nie Termine, von denen ich nicht wegkonnte oder wo ich so weit weg war, dass ich nicht recht schnell (10-15 Min) wieder da gewesen wäre. Mein Mann hat es dann einfach immer versucht, und wenn's nicht ging hat er mich angerufen und ich bin einfach wieder nach Hause gekommen und hab übernommen.

Die ersten Male musste ich natürlich immer wieder nach Hause kommen, dann irgendwann nur noch jedes zweite Mal und mittlerweile fast nie. Nicht so schnell aufgeben, ihr findet einen Weg :)
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Re: AW: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen.

Beitrag von Maja »

Frankonia hat geschrieben:Danke für eure Antworten. Vorgestern habe ich meinen Mann die Bettbringaktion durchführen lassen und bin aus dem Haus. Laut Mann war es eine mittlere Katastrophe. 45 Min. weinen und wälzen und Bett und auf den Arm im Wechsel. Gestern ist das Kind nicht von meiner Seite gewichen. Ich musste einen Arzttermin absagen da Kind absolut nicht bei seiner Oma bleiben wollten. Mann ist natürlich nicht geneigt die Einschlafbegleitung wieder zu übernehmen. So kommen wir nicht weiter.
Danke fürs Zuhören. :-(

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Wahrscheinlich war Dein Mann sowas von überzeugt, dass das nicht klappen kann, dass euer Kind das gespürt hat und entsprechend reagiert hat. Kinder sind ja nicht doof.
Außerdem ist Dein Kind ja offensichtlich auch so kein besonders guter "Einschläfer", er turnt und wälzt sich ja offensichtlich auch bei Dir, nur dass er nicht brüllt, solange er die Brust im Mund hat. (Nimmt er bei Deinem Mann vielleicht stattdessen eine Flasche mit Wasser, habt ihr das schon versucht?)

Meine Kinder haben sich zwar vom Papa ins Bett bringen lassen, aber anfangs nicht vom Babysitter. Ich habe dann einfach gesagt, dann sollen sie eben wachbleiben und spielen/vorlesen bis ich wiederkomme, realistisch betrachtet haben sie ja auch bei mir selten vor 22 Uhr richtig geschlafen und solange man kein Schulkind hat kann man auch morgens mal eine halbe Stunde länger schlafen oder den Mittagsschlaf ausdehnen. Das hat ganz gut funktioniert und manchmal haben sie dann halt doch schon auf dem Sofa oder der Spielmatte gepennt wenn ich kam. Wäre das vielleicht für gelegentliche Abende für euch auch ok? Dann könntest Du mit Freunden ausgehen und Dein Mann macht Animations- statt Einschlafprogramm, dann ist das zwar für ihn ein stressiger Abend statt entspannter Feierabend, aber zum Ausgleich kannst Du ja dann am nächsten Abend das Einschlafprogramm alleine übernehmen und er kann es sich ohne Kind gemütlich machen. So wäre es gerechter aufgeteilt.
Oder schläft euer Kind im Buggy? Dann könnte Dein Mann einfach einen längeren Abendspaziergang machen und das schlafende Kind im Wagen ins Haus stellen, und Du nimmst es dann später mit ins Bett rüber?

Ich würde das "abends weggehen" vom Abstillen entkoppeln. Abstillen geht in dem Alter meistens sowieso nur durch eine ganz klare entschiedene innere Haltung (1. Es ist Dein Körper, 2. Dein Kind hat absolut keinen Nachteil mehr, wenn es in dem Alter nicht gestillt wird, 3. Großwerden ist nunmal damit verbunden, auch mal an die Grenzen anderer Menschen zu stoßen und sich daran zu reiben), eine entsprechend klare Ansage - Brust leer / kaputt, ggf. Pflaster auf die Brust kleben - und dann durchhalten, mit Kuscheln und ggf. alternativem Getränk. Wirklich harmonisch sanft abstillen bei einem willensstarken Kleinkind wäre eher ein glücklicher Zufall als der Normalfall. Zieh Deine Grenzen, Du möchtest vermutlich ja auch dass Dein Sohn seine körperlichen Grenzen verteidigt und sich nicht anfassen lässt wenn er das nicht will - da muss man wie immer in der Erziehung mit gutem Beispiel vorangehen, und im Falle des Stillens ist das jetzt auch ohne gesundheitlichen Nachteil für das Kind möglich.

Gutes Durchhaltevermögen wünsche ich Dir!
2004/2006/2014
suri
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Re: Ganz abstillen: uns fehlt noch das Einschlafstillen. Hil

Beitrag von suri »

Ja - das ist praktisch für deinen Mann und dein Kind, dass du das alles so mitmachst. Vor allem für deinen Mann.

Setz dich mal durch. Auch Mütter haben Bedürfnisse. Und die zwischendurch zu berücksichtigen ist für alle anderen Familienmitglieder auch wichtig!
Ritter '07, Drachenbezwinger '09, Prinzessin '13
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