Vor ein paar Tagen hatte er seinen ersten (und letzten) Schwimmkurz-Tag. Das war eine fürchterliche Katastrophe.
F. hat die ganze Zeit geweint, bis ich ihn dann rausgeholt habe. Die Schwimmlehrerin war wohl der Auffassung, das Weinen zu ignorieren würde am ehesten dazu führen, dass es aufhört
Egal, er will nicht mehr hingehen, will aber unbedingt schwimmen können. Und er weigert sich strikt, noch einmal einen anderen Schwimmkurz zu versuchen. Mein Sohn ist übrigens überhaupt nicht ängstlich im Wasser. Auch nicht übermütig, aber er rutscht die großen Rutschen allein runter, er hüpft im Wasser, er taucht. Er hat absolut keine Berührungsängste.
Ich war früher in der DLRG und ich weiß, dass die Schwimmlehrer damals keine jahrelange Ausbildung hatten, oder so. Daher hatte ich die Hoffnung, dass ich ihm das Schwimmen alleine beibringen kann. Womit ich in erster Linie meine, dass er sich vorwärts bewegen kann und v.a. sich über Wasser halten kann für einen gewissen Zeitraum.
Ich habe gelesen, dass das klassische Brustschwimmen für Kinder unter 7 (?) noch schwierig zu koordinieren sei.
Hat jemand von Euch gute Tipps, wie wir das hinbekommen können? Gibt es gute Literatur? Brauche ich Schwimmhilfen (Brett, Gürtel, Schloris, Poolnudel)?
Danke schon mal im Voraus für konstruktive Anregungen (und bitte, wer der Meinung ist, das einzig Wahre sei ein Schwimmkurs, bitte nicht antworten! Er weigert sich strikt und daher möchte ich hier nicht die Vor- und Nachteile diskutieren, sondern nur Anregungen bekommen. Danke schön
