das thema gab es zwar schon ein paar mal, aber es lässt mich im moment nicht los ...
zur vorgeschichte:
meine tochter sollte ab september 2012 in die kita gehen. die ersten zwei wochen liefen super (max. 2 h trennung), kind war scheinbar glücklich. dann kam der einbruch, viele tränen, ich wurde aber von den erzieherinnen weg geschickt. auch zu hause hat sich unser kind total verändert, ängstlich, aggressiv, teilweise ablehnend dann wieder extrem anhänglich, wollte nicht mehr aus dem haus (es könnte ja in den kiga gehen) ... nach einer woche geschrei haben wir abgebrochen, da mit der einrichtung kein kompromiss auszuhandeln war.
ich konnte zum glück meine elternzeit unkompliziert verlängern.
seit anfang januar sind wir nun bei einer tagesmutter. die eingewöhnung läuft noch, wir haben es sehr langsam angehen lassen. einmal musste ich sie verweint abholen, ich hatte sie an diesem tag wegen eines arzttermins gleich 3 stunden dort gelassen, sonst nur 1,5. dazu war sie übermüdet und das mittagessen sagte ihr nicht zu ... sie wollte ganz hysterisch nach hause und ich befürchtete schon wieder so einen negativen umschwung. dieser blieb zum glück aus. sie geht problemlos früh hin (allerdings nicht so euphorisch wie anfangs in den kiga), hat ein gutes verhältnis zur tagesmutter und ist zu hause auch ganz normal und ausgeglichen. nur hatte sie scheinbar eine mittagessenphobie entwickelt. nachdem sie 2 mal das essen verweigerte und dabei nach mama weinte, kam ich die nächsten 3 mal vor dem mittagessen, beruhigte sie etwas, nahm sie zum essen auf den schoß, fütterte ein bisschen ... inzwischen geht es wieder ohne mich.
alles in allem bin ich zufrieden wie es läuft. ich kann mich täglich mit der tagesmutter absprechen, wir entscheiden zusammen wie es weitergeht, ich darf solange bleiben wie ich will ... wir sind uns auch einig, dass es nicht ganz unkompliziert mit meiner tochter ist. auch gibt sie lautstark zu verstehen, wenn ihr etwas nicht passt. da mir langsam die zeit wegrennt (am 11.2. muss ich wieder arbeiten und mein mann nimmt dann noch eine woche urlaub), steht nun das thema mittagsschlaf an. bisher wollte ich mir nicht so viele gedanken darum machen, da ich hier mehrfach gelesen habe, dass auch die meisten einschlafgestillten kinder in der kita o.ä. problemlos ohne stillen einschlafen. (im kindergarten kam es ja bei uns gar nicht so weit.) jedoch gab es kürzlich einen fred hier (http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=165729), wo es auch andere stimmen gab, die mich doch etwas verunsicherten.
meine tochter schläft seit langer zeit nur mit stillen ein. der papa kann sie bisher im bett nicht zum schlafen bringen. er liest oder singt ihr seit längerem vor dem einshlafen vor. wenn sie dann aber richtig müde ist, ruft sie nach mir. da ich grundsätzlich kein problem damit habe, wollte ich daran auch nichts ändern. nur der "drohende" mittagsschlaf bei der tagesmutter bereitet mir zunehmend bauchschmerzen.
hätte ich ihr doch schonmal "beibringen" sollen, ohne "mimi" einzuschlafen? hätte ich papa und kind schon eher mal alleine lassen sollen, so dass sie bei ihm einschlafen "muss"? sollte ich in den nächten tagen noch versuchen, sie ohne stillen einschlafen zu lassen, dass es dann ende der woche bei der tagesmutter klappt? wobei ich meine, dass dies dann zuviel stress auf einmal ist und sie wahrscheinlich nicht versteht, warum die milchbar plötzlich geschlossen ist. bei der tamu weiß sie ja, dass es keine gibt ...
vielleicht kann mir ja der eine oder andere hier mut zusprechen. vielleicht kann auch jemand berichten, wie schwierige einschlaf-situationen gemeistert wurden.
sorry, jetzt ist es doch ganz schön lang geworden, danke für's lesen.
gute nacht.